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Tumoren von Haut und Schleimhäuten

Ein „Muttermal-Entfernungs-Stift“ sorgt für böse Überraschung

Eine 31-Jährige kaufte sich im Internet ein „mole revomal pen“, um sich damit ihre Muttermale zu entfernen. Über 100 Muttermale behandelte die Patientin mit diesem CE- gekennzeichneten Produkt. Doch anstelle einer makellosen Haut, hinterließ der Stift mehrere Narben. Nun verlangt die Patientin eine Laserbehandlung zur Korrektur. 

Unklarer Knoten am Hals

Innerhalb eines Jahres entwickelt sich bei einer 86-Jährigen oberhalb des rechten Schlüsselbeins ein subkutaner derber Knoten. Die Patientin gibt an, dass sie an der gleichen Stelle seit ihrer Geburt ein Muttermahl hat. Über dem Knoten findet sich eine weiche verruköse, bräunliche Plaque. Welche Untersuchungen sind in diesem Fall indiziert?

Die Hürden in der Palliativmedizin: “Wär ich doch nur eher gekommen!

Die Palliativmedizin ist in der Gesundheitsversorgung angekommen, sagt Prof. Claudia Bausewein aus München. Doch vieles läuft noch nicht optimal. Was braucht ein Mensch mit einer nicht-heilbaren Erkrankung am Lebensende wirklich? Wann ist der richtige Zeitpunkt für welche palliativmedizinischen Maßnahmen – und woher kommen die Ressourcen? Ein Gespräch das zeigt, wohin die Reise gehen sollte.

CME: Die Stärken und Limitationen der PET in der Onkologie

Mit der Positronenemissionstomographie (PET) lassen sich nichtinvasiv Stoffwechselprozesse und molekulare Zielstrukturen charakterisieren. Sie ist zu einem integralen Bestandteil onkologischer Diagnostik geworden und wird zunehmend als Werkzeug für die Steuerung onkologischer Therapien eingesetzt. Im CME-Beitrag werden häufige Tracer und die Rolle der PET bei verschiedenen Indikationen vorgestellt.

Krebs-Screening im ersten Pandemiejahr deutlich weniger genutzt

Die COVID-19-Pandemie hat offenbar viele Menschen davon abgehalten, an Screening-Programmen teilzunehmen. Forschende aus Gießen befürchten insbesondere für zwei Gruppen langfristige Konsequenzen.

CME-Fortbildungsartikel

mRNA-Molekül

21.11.2022 | Gentherapie | Zertifizierte Fortbildung

CME: RNA in der Therapie von Hauterkrankungen

In Form von Impfstoffen ist insbesondere die Messenger-RNA in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt, doch es gibt noch deutlich mehr Verabreichungs- und Einsatzmöglichkeiten von RNA-basierten Wirkstoffen. Einige der RNA-Therapien werden auch bei dermatologisch relevanten Erkrankungen klinisch erprobt.

PET-Bildgebung beim fortgeschrittenen Hodgkin-Lymphom.

06.11.2022 | Positronen-Emissions-Tomografie | CME

CME: Die Stärken und Limitationen der PET in der Onkologie

Mit der Positronenemissionstomographie (PET) lassen sich nichtinvasiv Stoffwechselprozesse und molekulare Zielstrukturen charakterisieren. Sie ist zu einem integralen Bestandteil onkologischer Diagnostik geworden und wird zunehmend als Werkzeug für die Steuerung onkologischer Therapien eingesetzt. Im CME-Beitrag werden häufige Tracer und die Rolle der PET bei verschiedenen Indikationen vorgestellt.

Weibliches Becken mit Geschlechtsorganen

22.09.2022 | Vaginalkarzinom | CME-Topic

CME: Diagnostik und Therapie des Vulva- und des Vaginalkarzinoms

Das Vulvakarzinom ist mit einer Erkrankungsrate von 4,4/100.000 Frauen in Deutschland das 4. häufigste Karzinom des weiblichen Genitales. Das Vaginalkarzinom betrifft dagegen deutlich weniger Frauen. Dieser CME-Kurs informiert Sie anhand eines Fallbeispiels über die Maßnahmen zur Diagnosesicherung, die aktuelle Stadieneinteilung und die leitliniengerechte Therapie.

Fragebogen

05.09.2022 | Onkologische Therapie | CME

CME: „Patient-reported outcomes“ – wie erfassen, wie bewerten?

Wie empfinden Ihre Patientinnen und Patienten eine Krebstherapie? „Patient-reported outcomes“ können das subjektive Erleben erfassen und somit bei der Wahl der Therapie helfen. Besonders die Lebensqualität steht hierbei im Mittelpunkt, doch auch Resilienz oder Symptome können anhand verschiedene Instrumente abgebildet werden. Grenzwerte helfen bei der Einschätzung klinisch relevanter Unterschiede.

Kasuistiken

Erythematöse Makulae am rechtem Arm

25.10.2022 | Nävi | Kasuistiken

Ein „Muttermal-Entfernungs-Stift“ sorgt für böse Überraschung

Eine 31-Jährige kaufte sich im Internet ein „mole revomal pen“, um sich damit ihre Muttermale zu entfernen. Über 100 Muttermale behandelte die Patientin mit diesem CE- gekennzeichneten Produkt. Doch anstelle einer makellosen Haut, hinterließ der Stift mehrere Narben. Nun verlangt die Patientin eine Laserbehandlung zur Korrektur. 

Exophytischer Nodus im Randbereich eines Pyoderma gangraenosum

Open Access 26.04.2022 | Pyoderma gangraenosum | Kasuistiken

Auf dem Boden von diesem Pyoderma gangraenosum wächst etwas

Ein 84-jähriger Patient mit einem bekannten Pyoderma gangraenosum (PG), kommt sechs Jahre nach der letzten Vorstellung mit einer deutlichen Verschlechterung der Hautulzera in die Klinik. Bei der Untersuchung eines Ulkus am Unterschenkel fällt ein derb palpabler Nodus am Rand der Ulzeration auf. Welche Therapie ist in so einem Fall indiziert?

Disseminierte, teils gruppierte, erythematöse Nodi am Oberkörper, mehrheitlich zentral ulzeriert

09.03.2022 | Dermatologische Diagnostik | Wie lautet Ihre Diagnose?

Ulzerierende Papeln und Nodi – was vermuten Sie?

Ein 42-jähriger Patient stellt sich mit seit 6 bis 8 Wochen bestehenden und teilweise innerhalb dieser Zeit spontan regredienten Hautveränderungen notfallmäßig vor. Der Patient gibt Schmerzen an den betroffenen Hautarealen an, ansonsten wurden keine weiteren Beschwerden berichtet. Das Differenzialblutbild ist unauffällig; in der Immunhistochemie färben sich die größeren Lymphozyten überwiegend CD30 positiv.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Melanom mit korrespondierender Histologie

17.11.2022 | Melanom | Leitthema

Tumormikromilieu des Melanoms – Einfluss moderner Therapien

Das Tumomikromillieu beschreibt das komplexe Zusammenspiel von Tumorzellen mit allen umgebenden Zellen, sowie der extrazellulären Matrix und Zyto- und Chemokinen. Eine gezielte Manipulation des Tumormikromillieus in Kombination mit etablierten Therapien könnte in Zukunft das Ansprechen fortgeschrittener Melanome verbessern. 

verfasst von:
Dr. med. Judith Sirokay, Prof. Dr. Dr. Cornelia Mauch
Histologischer Schnitt mit HE-Färbung bei einem Melanom

17.11.2022 | Melanom | Leitthema

Das therapeutische Potenzial von Makrophagen im Melanom

In der Mikroumgebung von Melanomen tummeln sich besonders viele Makrophagen. Diese tumorassoziierten Makrophagen (TAM) unterstützen Tumorzellen, sich dem Immunsystem auf verschiedene Weise zu entziehen. Auch mit Resistenzen werden sie in Verbindung gebracht. In einigen Studien werden TAM daher als therapeutische Zielstrukturen erprobt.

verfasst von:
Eftychia Chatziioannou, Serra Atilla Aydin, Stephan Forchhammer, Tobias Sinnberg, Prof. Dr. med. Thomas Eigentler
Wirkungsmechanismus von LAG-3-Inhibitoren

24.10.2022 | Melanom | Allgemeine Onkologie

Duale Immuncheckpointinhibition beim Melanom

Mit vereinten Kräften gegen die tumorvermittelte Immunsuppression

Tumorzellen sind trickreich und unterdrücken in ihrer Umgebung das Immunsystem. Die Monotherapie mit einem Immuncheckpointinhibitor (ICI) kann die Tumorzellen zwar angreifbar machen, trotzdem finden sie oft einen Weg, doch noch zu entwischen. Wenn sich mehrere ICI gegen den Tumor verbünden, erhöhen sich hingegen die Chancen auf einen Sieg.

verfasst von:
Sabrina Kempe
Chronisch-stationäre Vitiligo der Hand unter der Wood-Lampe

19.09.2022 | Vitiligo | Fortbildung

Update zur Vitiligo

Teil 1: Klinik, Assoziation mit Autoimmunkrankheiten sowie malignem Melanom und Pathogenese der Vitiligo

Die Vitiligo ist durch eine immunvermittelte Zerstörung der Melanozyten gekennzeichnet und wird in vier klinische Subtypen unterteilt, die unterschiedlich stark mit anderen Autoimmunkrankheiten wie Autoimmunthyreoiditis oder Alopecia areata assoziiert sein können.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Michael Meurer, Dr. med. Anne Sophie Kubasch, Dr. med. Roland Aschoff
Immunohistologie von einem undifferenziertem Plattenepithelkarzinom

19.09.2022 | Plattenepithelkarzinom der Haut | Fortbildung

Nicht melanozytäre Hauttumoren: Diagnostik und Abklärung

Histologische, immunhistologische und molekularpathologische Aspekte

Die häufigsten nicht melanozytären Hauttumoren in der dermatologischen Praxis sind das Basalzellkarzinom und das Plattenepthelkarzinom. Die korrekte histologische Diagnosesicherung ist hierbei Grundlage für Therapie und Prognose. Wie man im Verdachtsfall vorgeht und was bei der Exzision zu beachten ist, lesen Sie in diesem Beitrag.

verfasst von:
Dr. med. PD Dr. med. Christian Rose
Konzeptuelle 3D-Darstellung von Gehirnzellen

19.09.2022 | Melanom | Fortbildung

Wann sollten Sie an eine immunvermittelte Nebenwirkungen denken?

Neurologische Komplikationen unter Therapie mit Immuncheckpointinhibitoren

Die Behandlung mit Immuncheckpointinhibitoren gilt als gut verträglich. Dennoch kann sie ein breites Spektrum an immunvermittelten Nebenwirkungen hervorrufen, darunter auch neurologische. Diese sind zwar selten, bedürfen aufgrund ihres mitunter lebensbedrohlichen Verlaufs aber besonderer Beachtung.

verfasst von:
Prof. Dr. med. Herwig Strik

Open Access 16.09.2022 | Basalzellkarzinom | Originalien

Rezidivrisiko von periokulären Basalzellkarzinomen nach histologisch kontrollierter Exzision

Das Basalzellkarzinom (BCC) gilt als der häufigste (semi)maligne Tumor der Regio orbitalis und nimmt daher eine besondere Stellung in der Ophthalmologie ein. In der Literatur variieren die Rezidivraten nach chirurgischer Exzision von 0–30 % und …

verfasst von:
Arianna Dethmers, Ursula Löw, Achim Langenbucher, Fidelis Flockerzi, Rainer M. Bohle, Berthold Seitz

14.09.2022 | Non-Hodgkin-Lymphome | Journal club

Ibrutinib plus Bendamustin und Rituximab beim Mantelzelllymphom

verfasst von:
Prof. Dr. med. Erhard Hiller

08.09.2022 | Lymphome | Leitthema

Lebensqualität von Patienten mit Mycosis fungoides und Sézary-Syndrom

Die Mycosis fungoides als häufigster Vertreter und das Sézary-Syndrom als leukämische Variante zählen zur seltenen Gruppe der kutanen T‑Zell-Lymphome. Beide Erkrankungen gelten als nicht heilbar und zeichnen sich oftmals durch einen jahrelangen …

verfasst von:
Dr. Manuel Jäger, Deniz Özistanbullu, Claus-Detlev Klemke, Sabine Tratzmiller

08.09.2022 | Lymphome | Leitthema

Neue Therapieansätze und Kombinationstherapien bei kutanen T-Zell-Lymphomen

Primär kutane T‑Zell-Lymphome sind eine heterogene Gruppe von seltenen Erkrankungen. Die Patienten leiden häufig an stark juckenden Hautveränderungen, Sichtbarkeit der Läsionen, Infektionen, Rezidiven, und ihre Lebenserwartung kann reduziert sein.

verfasst von:
Prof. Chalid Assaf, Dr. Gabor Dobos

Buchkapitel zum Thema

2019 | Maligne Tumoren der Haut | OriginalPaper | Buchkapitel

Epitheliale maligne Hauttumoren („Weißer Hautkrebs“)

Epitheliale maligne Hauttumoren stellen die häufigsten malignen kutanen Neoplasien dar, zu denen die aktinischen Keratosen, das Basalzellkarzinom und das spinozelluläre Karzinom der Haut zählen. Ihre Inzidenz ist weiterhin zunehmend. Die …

2020 | Vulvakarzinom | OriginalPaper | Buchkapitel

Vulvakarzinom

Das Vulvakarzinom ist als vierthäufigstes weibliches Genitalmalignom eher selten. Daher sind Studien zu den verschiedenen Fragestellungen meist rein retrospektiv an relativ kleinen Fallzahlen durchgeführt worden und damit die Evidenzlevel der …

2020 | Dermatofibrom | OriginalPaper | Buchkapitel

Dermatofibrom

Das Histiozytom ist der häufigste fibrohistioztäre Hauttumor. Klinisch imponieren die benignen Hautveränderungen als kutan-subkutane, palpatorisch derbe Knoten mit bevorzugtem Sitz im Bereich der unteren Extremitätenstreckseiten. Das klassische …

2020 | Aktinische Keratose | OriginalPaper | Buchkapitel

Aktinische Keratose

Die HautveränderungenKeratose aktinische imponieren zumeist als raue oder schuppende Rötungen, deren Durchmesser einige Millimeter bis zu 1–2 cm betragen kann. Eine tastbare Verhärtung (Infiltration) fehlt bei initialen Veränderungen (Abb. 3.1) …

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Dossier zum Deutschen Krebskongress

Im CityCube Berlin dreht sich vom 13. bis 16. November 2022 alles um die Krebsmedizin: „Schnittstellen zwischen Innovation und Versorgung“ lautet das Motto des 35. Deutschen Krebskongresses (DKK). Wir berichten tagesaktuell von der größten onkologischen Fachtagung in Deutschland. News, Interviews, Diskussionen und Veranstaltungshinweise sammelt unser Kongressdossier.

Eine Kooperation von Springer Medizin mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe.

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