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29.08.2017 | Tumorerkrankungen | CME-Kurs | Kurs

Diagnostik potenziell maligner Mundschleimhautveränderungen in der Zahnarztpraxis

Zeitschrift:
wissen kompakt | Ausgabe 3/2017
Autoren:
MA, FEBOMFS PD Dr. Dr. P. W. Kämmerer, Dr. Dr. T. Morbach, Dr. Dr. D. Schneider, Dr. J. Liese
Für:
Zahnärzte
Zertifiziert bis:
31.08.2018
CME-Punkte:
2
Zertifizierende Institution:
BZÄK, DGZMK, KZBV
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Auch wenn orale Karzinome und deren Vorstufen klinisch oft nicht erkennbar sind, bestehen bei der Mehrzahl der Patienten vorher visuell erkennbare potenziell maligne Veränderungen (PMV). In Mitteleuropa sind dies v. a. Leukoplakie und oraler Lichen planus, seltener Erythroplakie. Liegt eine PMV vor, muss das lebenslang erhöhte Krebsrisiko durch die Untersuchung auf eine orale Schleimhautdysplasie abgeschätzt werden. Dies erfordert eine Inzisionsbiopsie als diagnostischen Goldstandard, auch zum Ausschluss der Malignität. Die Auswahl der repräsentativen Biopsiestelle ist oft schwierig. Umfang und Zeitpunkt invasiver Diagnostik richten sich nach Risikofaktoren (v. a. Tabak- und Alkoholkonsum) sowie systematischer Untersuchung der Mundschleimhaut. Wichtige Ergänzung sind die Bürstenbiopsie einzelner Läsionen sowie intravitale Färbung, Chemolumineszenz und Autofluoreszenz für die gesamte Mundhöhle. Letztere können die Auswahl der Biopsiestelle und die Tumorerkennung minimalinvasiv erleichtern.

Lernziele

Nach Bearbeitung dieses Beitrags ...

  • sind Ihnen Details über die Prävalenz, Ätiologie und Überlebensraten oraler Plattenepithelkarzinome wieder präsent,
  • haben Sie sich eine Übersicht über häufige potenziell maligne Mundschleimhautveränderungen verschafft,
  • verfügen Sie über literaturbasierte Informationen über die Anwendung der Bürstenbiopsie mit ihren weiterführenden Untersuchungsverfahren,
  • können Sie gängige Chemo- und Autofluoreszenzverfahren zur potenziellen Detektion maligner Veränderungen beurteilen und
  • sind in der Lage, die unterschiedlichen Diagnostikverfahren – je nach Patientenfall – sinnvoll anzuwenden.

Zertifizierungsinformationen

Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.

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