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Erster zeitlich begrenzter oraler Ansatz zur CLL-Erstlinientherapie zugelassen

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Auszug

Ab sofort ist Ibrutinib (Imbruvica®; I) in Kombination mit Venetoclax (V)auch für die Firstline der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) EU-weit zugelassen. Basis für die Zulassungserweiterung waren die positiven Ergebnisse der offenen Phase-III-Studie GLOW (n = 211) in der I + V mit einer Chemoimmuntherapie (CIT) aus Chlorambucil und Obinutuzumab bei therapienaiven CLL-Patienten verglichen wurde [Kater AP et al. N Engl J Med Evid. 2022; https://doi.org/h95x]. Nach einer dreimonatigen I-Monotherapie erhielten Betroffene im Prüfarm zusätzlich V. Nach 34 Monaten Follow-up zeigte sich über alle Subgruppen hinweg ein signifikanter Vorteil zugunsten der von I + V. So lagen die geschätzten 30-Monats-Raten für das progressionsfreie Überleben (PFS) unter I + V bei ca. 80 % versus ca. 36 % unter CIT. Ein PFS-Benefit von I + V zeigte sich auch bei Erkrankten mit Risikofaktoren (unmutiertes IGHV-Gen oder del[11p]). Auch Vollremissionen waren unter I + V häufiger (38,7 vs. 11,4 %) und minimale Resterkrankungen (MRD) seltener. …
Titel
Erster zeitlich begrenzter oraler Ansatz zur CLL-Erstlinientherapie zugelassen
Verfasst von
Dr. med. Martina-Jasmin Utzt
Publikationsdatum
08.12.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Im Fokus Onkologie / Ausgabe 6/2022
Print ISSN: 1435-7402
Elektronische ISSN: 2192-5674
DOI
https://doi.org/10.1007/s15015-022-3008-y

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