Sie können Operatoren mit Ihrer Suchanfrage kombinieren, um diese noch präziser einzugrenzen. Klicken Sie auf den Suchoperator, um eine Erklärung seiner Funktionsweise anzuzeigen.
Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Eine Ärztin des Klinikums Bremen-Mitte soll in 34 Fällen Befunde von Gewebeproben fehlerhaft interpretiert haben. Viele Patientinnen erhielten deshalb eine unnötige Antikörper- oder Chemotherapie.
Ein spezieller Gen-Expressions-Assay identifiziert Personen mit frühen NSCLC-Stadien, die von einer adjuvanten Chemotherapie profitieren: In einer Phase-3-Studie ließ sich bei solchen Patienten das Rezidivrisiko unter der adjuvanten Therapie um knapp 80% senken.
Eine retrospektive Analyse von über 2.400 Brustkrebstumoren zeigt, dass die Gesamtgenom-Sequenzierung zusätzliche prognostische und therapeutische Informationen liefert. Besonders bei ER-positiven HER2-negativen Tumoren lassen sich genomisch definierte Hochrisikogruppen identifizieren.
Die Nachsorge beim Mammakarzinom beginnt laut S3-Leitlinie, sobald die Primärbehandlung im Bereich der Brust und den umliegenden Lymphknoten abgeschlossen ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass damit auch die Therapie beendet ist.
Mithilfe metabolischer Signaturen wollen deutsche Mediziner die Frühdiagnostik von Pankreaskarzinomen bei Risikopatienten verbessern. In der METAPAC-Studie hat zumindest der Ausschluss einer Krebserkrankung gut funktioniert.
Die Diagnose einer minimalen Resterkrankung mithilfe zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) könnte auch das Management von Patientinnen und Patienten mit Melanomen im Stadium III bereichern, wie Ergebnisse einer Studie nahelegen – auch wenn die Methode noch nicht perfekt funktioniert.
Die Therapie von Personen mit metastasiertem Kolorektalkrebs hängt von den molekulargenetischen Eigenschaften des Tumors ab. Was die Flüssigbiopsie („Liquid Biopsy“) hier zu leisten vermag, hat eine österreichisch-deutsche Studie untersucht.
Langzeitdaten der ShortHER-Studie legen nahe, dass sich beim frühen HER2-postiven Mammakarzinom die Therapie entschärfen lässt, wenn die Tumoren initial ausgeprägt von Lymphozyten infiltriert sind. Allerdings bleiben zentrale Fragen offen.
Unübliche oder nicht auswertbare Resultate des nichtinvasiven Screenings auf fetale Aneuploidie mithilfe der Sequenzierung zellfreier DNA können ein Zeichen für Krebs der Mutter sein. In einer Studie lag die Prävalenz nahe 50%.
Erst PSA-Test, dann Kallikrein-Score, schließlich MRT und Biopsie – ein vierstufiges Screening-Schema kann die Zahl der unnötigen Prostatabiopsien erheblich reduzieren: Die Hälfte der Männer, die in einer finnischen Studie eine Biopsie benötigten, hatte einen hochgradigen Tumor.
Wenn Metastasen entdeckt werden, deren Ursprung partout im Verborgenen bleibt, lautet die Diagnose "CUP-Syndrom" oder "Krebs bei unbekanntem Primärtumor". Die Prognose ist dann meist sehr schlecht. Hoffnung auf therapeutische Fortschritte macht die CUPISCO-Studie, geleitet von Prof. Dr. Alwin Krämer aus Heidelberg. Hier spricht er über das rätselhafte Syndrom und Angriffspunkte für zielgerichtete Therapien.
Die Therapie des Lungenkarzinoms verändert sich so schnell, dass der herkömmliche Prozess der Leitlinienentwicklung nicht mehr hinterherkommt. Jetzt gibt es eine „Living Guideline“, die jedes Jahr aktualisiert werden soll. Die Kernpunkte der kurz vor Publikation stehenden neuesten Empfehlungen sind auf dem Krebskongress vorgestellt worden.
Um therapeutisch adressierbare Tumormutationen aufzudecken, lohnt es sich, bei metastasierten Karzinomen nicht nur Tumorgewebe, sondern parallel auch zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) zu analysieren. Bei einigen Entitäten zahlt sich eine solche Liquid Biopsy besonders aus.
Krebserkrankungen via Blutuntersuchung entdecken – und zwar möglichst viele und möglichst früh: Das ist noch nicht Standard, aber auch keine Science-Fiction mehr.
Ein Test, der anhand zirkulierender Tumor-DNA verschiedene Krebserkrankungen erkennen kann, könnte möglicherweise dabei helfen zu entscheiden, wie mit Personen mit unspezifischen Symptomen weiter verfahren wird.
Auch bei Personen mit fortgeschrittenem Krebs ohne kardiovaskuläre Erkrankung und ohne kardiotoxische Therapie kann es zu einem Herzmuskelabbau kommen. Dieser könnte bei der Prognostik unterstützen.
Moderne Sequenzierung, Liquid Biopsy, Organoide und patientenspezifische Xeno-Graft-Modelle: Viele Methoden bringen sich für die „Präzisionsonkologie“ in Stellung, heißt es beim Krebskongress. Wo das alles hinführt, lässt sich bisher nur erahnen.
Zur Lokalisation von Metastasen beim Prostatakarzinom steht mit dem Prostata-Spezifischen Membran Antigen (PSMA) eine neue, hochsensitive Radionuklidmethode (PET) zur Verfügung. Doch verschiedene Fehlerquellen können vor allem die Spezifität der Methode negativ beeinflussen.
Lücken in der Nutzenbewertung von Onkologika und der Finanzierung von Diagnostika sorgen für ungleiche Therapiechancen von Tumorpatientinnen und -Patienten. Fachleute aus der Wissenschaft und die Deutsche Krebsgesellschaft haben Lösungsvorschläge erarbeitet.
In der multizentrischen PROBASE-Studie aus Deutschland soll der Nutzen eines frühen risikoangepassten Screenings durch die Messung des Basis-PSA-Werts herausgefunden werden. Es wird geforscht, ob das ideale Alter der PSA-Bestimmung bei 45 oder erst bei 50 Jahren liegt.
Zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) könnte dazu beitragen, das Rezidivrisiko von Patienten und Patientinnen mit NSCLC im Frühstadium besser einzuschätzen. Allerdings kommt es einer neuen Studie zufolge auf den richtigen Zeitpunkt der DNA-Analyse an.
Wird Krebsfrüherkennung bald wesentlich präziser? Mit neu entwickelten Women’s Cancer Risk Identification-Tests lassen sich auf der DNA die epigenetischen Fußabdrücke für Ovarial- und Brustkrebs und dadurch das Erkrankungsrisiko anhand eines einfachen Zervixabstrichs bestimmen.
Zytologie und Zystoskopie markieren den Standard der Rezidivdiagnostik bei Patienten mit nicht muskelinvasivem Blasenkrebs. Ein neuer Test, der auf das DNA-Methylierungsmuster abzielt, könnte überflüssige Zystoskopien vermeiden helfen.
Keimzelltumoren des Hodens mit Seminom-Histologie, aber erhöhten Alpha-Fetoprotein-Werten werden offenbar häufig wie Seminome behandelt – ein Fehler, der sich negativ auf die Prognose auswirken könnte.
Noch immer sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Suche nach einem Biomarker, der eine frühe Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs ermöglicht. In dem Peptidhormon Asprosin könnten sie einen Kandidaten gefunden haben.
Viele Patient*innen mit einem ZNS-Lymphom entwickeln einen frühen Progress oder Rezidive nach initialem Ansprechen. Die nichtinvasiv verfügbare zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) könnte ein verlässlicher Biomarker für eine gute Risikostratifizierung oder gar Diagnose sein.
Neue Entwicklungen beim Magen- und Ösophaguskarzinom waren Thema bei der Jahrestagung der DGHO. Dabei ein zentrales Thema: Prädiktive Biomarker für eine immunonkologische- und zielgerichtete Therapie und worauf bei der Bestimmung zu achten ist.
Lange wurde nach neuen Markern gesucht, die das Aufspüren von Hodenkrebs erleichtern. Nun ist mit M371 ein solcher gefunden. Das wird die Therapie junger Männer mit Hodentumoren verändern, betonen Urologen. M371 kommt derzeit in die klinische Anwendung.
Einer schwedischen Modelsimulation zufolge fördert die intensive Präventionsdiagnostik der vergangenen 20 Jahre zahlreiche Frühdiagnosen des Prostatakarzinoms zutage. Trotz vieler kurativer Therapien sinkt die Mortalität allerdings nur wenig.
Ein Indikator dafür, ob Patienten mit vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren noch auf Pembrolizumab ansprechen, könnte die Tumormutationslast (TMB) sein. Ein geeigneter Grenzwert scheint bei zehn Mutationen pro Megabase zu liegen.
Österreichische Forscher haben einen neuen blutbasierten Biomarker evaluiert, mit dem sich künftig möglicherweise relevante HPV16-bedingte Erkrankungen identifizieren lassen.
Das Cancer-Antigen 125 wird für ein Screening auf Ovarialkarzinome nicht empfohlen. Der Versuch, unspezifische Beschwerden damit abzuklären, hat für eine Mittfünfzigerin leidvolle Konsequenzen.
Es wäre ein Traum: Ein einfacher Bluttest, der Tumoren in einem frühen Stadium erkennt und auch anzeigt, welche Art von Zellen gerade ungehemmt wächst. Forscher um Dr. Michael Seiden vom Forschungsverbund „US Oncology“ in Woodland, Texas, sind diesem Ziel offenbar einen Schritt näher gekommen.
Mit Larotrectinib zur Therapie von Tumoren mit einer neurotrophen Tropomyosin-Rezeptorkinase (NTRK)-Genfusion wurde erstmals in Europa ein Medikament auf Basis des Nachweises einer Treibermutation unabhängig von der Tumorart zugelassen. Lässt sich das auf andere Biomarker übertragen?
Auch beim metastasierten Mammakarzinom wächst die Zahl der zu testenden Biomarker. Was schon obligat ist und was bald ebenfalls Standard sein wird, erläuterte Prof. Dr. Andreas Scheeweiss vom Universitätsklinikum Heidelberg in Berlin.
Die Prognose bei nichtmuskelinvasiven High-grade-Blasenkarzinomen lässt sich u. U. im Blut der Patienten erkennen: Zirkulierende Tumorzellen korrelieren mit einem erhöhten Rezidiv- und Progressionsrisiko.
Wenn weniger Männer am PSA-Screening teilnehmen, sinkt automatisch die Zahl der Biopsien und Krebsdiagnosen. Andererseits steigt einer US-Studie zufolge dann die Zahl der Patienten, bei denen ein fortgeschrittenes Prostatakarzinom festgestellt wird.
Das Calcium-bindende Protein Calretinin im Blut eignet sich vermutlich nicht nur als Biomarker für Mesotheliome. Deutsche Forscher haben eine Korrelation mit Prognose und Platinresistenz von Ovarialkarzinomen festgestellt.
Der Androgenrezeptor eignet sich bei Brustkrebspatientinnen möglicherweise nicht nur als prognostischer, sondern auch als prädiktiver Marker: Einer deutschen Studie zufolge könnte er die Entscheidung über eine dosisdichte Chemotherapie leiten.
Was genau eine Hochrisikosituation beim Multiplen Myelom (MM) ausmacht, ist noch „Work in Progress“. In Studien wird die Hochrisikosituation entsprechend unterschiedlich definiert. Das muss bei der Interpretation ihrer Ergebnisse beachtet werden.
Wegen der genetischen Heterogenität von Tumoren hat die Liquid Biopsy im Vergleich zur Tumorbiopsie Vorteile beim Aufspüren der Ursachen für Therapieresistenzen.
In Deutschland ist eine Auswertung des Tumor Budding kein Standard – in Japan bei Darmkrebs des Stadiums pT1 dagegen Routine. Im Rahmen der SACURA-Studie haben japanische Ärzte den prognostischen und prädiktiven Nutzen des Parameters für Darmkrebs überprüft.
Viele Zulassungsstudien von Programmed-Death 1 (PD1)- oder Programmed-Death Ligand 1 (PD-L1)-Inhibitoren haben eine Abhängigkeit der Wirksamkeit dieser onkologischen Immuntherapien von der Expression von PD-L1 gezeigt.
Mit der Zahl bekannter Treibermutationen erweitern sich die Optionen der zielgerichteten onkologischen Therapie. Diese Komplexität zu erschließen und in den klinischen Alltag zu integrieren, ist eine Aufgabe, die mit dem MASTER-Register angegangen wird.
Die im Serum bestimmte microRNA-371a-3p ist ein spezifischerer und sensitiverer Tumormarker für testikuläre Keimzelltumoren als herkömmliche Parameter. Das klinische Management von Patienten mit Hodenkrebs könnte sich dadurch vereinfachen.
Wird der Proliferationsmarker Ki-67 in Tumorzellen stark exprimiert, ist das Sterberisiko um 50% erhöht. Dafür spricht eine Metaanalyse von 34 Darmkrebsstudien.
Eine Einladung zu einem einzelnen PSA-Test führt bei Männern über 50 Jahren zwar zu einer Häufung von Prostatakrebsdiagnosen, hat aber keinen Einfluss auf die Sterberate. Das liegt wohl auch daran, dass die meisten Männer die Einladung nicht annehmen.
Ein kombinierter Urin- und Serumtest kann offenbar sehr präzise ein hochgradiges Prostata-Ca. erkennen. Der Test hat sogar eine höhere Sensitivität als eine Biopsie. Die Spezifität lässt jedoch zu wünschen übrig.
Bei Patienten mit zystischen Pankreastumoren als Vorstufe für das Pankreaskarzinom lassen sich im Blut zirkulierende zellfreie DNA-Moleküle nachweisen, die möglicherweise zum Monitoring genutzt werden können.
18. - 21. Februar 2026 | Berlin
Auf dieser Seite werden wir Sie mit tagesaktuellen Berichten vom Deutschen Krebskongress auf dem Laufenden halten. Vor dem Start des Kongresses finden Sie hier zudem Ausblicke auf spannende Themen, die vor Ort diskutiert werden. Expertinnen und Experten erzählen, auf welche DKK-Sessions sie sich besonders freuen.