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23.10.2017 | Tumorschmerz | Leitthema | Ausgabe 12/2017

Der Gynäkologe 12/2017

Aktuelle Schmerztherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittener Tumorerkrankung

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 12/2017
Autor:
Dr. H. Hoffmann-Menzel
Wichtige Hinweise

Redaktion

G. Emons, Göttingen
F. Nauck, Göttingen

Zusammenfassung

Zirka 100.000 Patientinnen versterben in der BRD jährlich an einer Tumorerkrankung. Tumorschmerz ist ein häufiges Symptom; im fortgeschrittenen Tumorstadium ist nahezu jede Patientin betroffen. Schnelle Linderung ist möglich, da wirksame Therapien vorhanden sind. Für die medikamentöse Schmerztherapie ist das WHO-Stufenschema etabliert, sollte jedoch − der Situation angepasst − variiert werden. Insbesondere in der fortgeschrittenen Situation sollten frühzeitig, ggf. unter Umgehung von WHO-Stufe II, die starken Opioide der Stufe III eingesetzt werden. Auf eine begleitende Prävention zu erwartender Nebenwirkungen sollte ebenso geachtet werden wie auf das Bereitstellen einer adäquaten Bedarfsmedikation gegen Durchbruchschmerz. Bei Patientinnen mit beginnender Obstruktion oder im Finalstadium mit nicht mehr gegebener oraler Einnahme ist eine parenterale Gabe subkutan, insbesondere im ambulanten Bereich von Vorteil, oder intravenös unter Beachtung pharmakologischer Daten möglich. Alternativ kann die transkutane, mukosale oder intranasale Applikation zur Anwendung kommen. Schmerz im fortgeschrittenen Tumorstadium signalisiert weiteren Progress. Angst ist ein häufiges Begleitsymptom. Tumorschmerz ist neben physischer stets auch psychischer, sozialer und spiritueller Natur.

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