Sammlung von Kammerwasserproben für Proteomanalysen
- 16.02.2026
- Tympanotomie
- Leitthema
- Verfasst von
- Kilian Rhein
- Philip Maier
- Sonja Heinzelmann
- Mateusz Glegola
- Hansjürgen Agostini
- Alexandra Nieters
- Thomas Reinhard
- Daniel Böhringer
- Günther Schlunck
- Dr. med. Julian Wolf, M.Sc. FEBO
- Erschienen in
- Die Ophthalmologie | Ausgabe 3/2026
Zusammenfassung
Hintergrund
In einer einzelnen Kammerwasserprobe können inzwischen mehrere Tausend unterschiedliche Proteine gemessen werden, die Einblicke in Erkrankungen des vorderen und hinteren Augenabschnitts erlauben.
Ziel der Arbeit
Ziel ist die Darstellung der standardisierten Sammlung qualitativ hochwertiger Kammerwasserproben für Proteomanalysen im Rahmen einer Kataraktoperation.
Material und Methoden
Es erfolgte eine systematische Literaturrecherche (PubMed), und persönliche Erfahrungswerte der Autoren werden wiedergegeben.
Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Die Entnahme von Kammerwasser ist im klinischen Alltag z. B. in der Uveitisdiagnostik seit Jahrzehnten etabliert. Die Kataraktoperation zählt zu den häufigsten Operationen überhaupt und bietet damit die Möglichkeit, Kammerwasserproben routinemäßig in großer Anzahl und ohne einen zusätzlichen invasiven Eingriff zu sammeln. Ein standardisierter Ablauf ist für eine reproduzierbar hohe Probenqualität entscheidend. Dazu zählen die Entnahme der Probe, das sofortige Einfrieren auf Trockeneis im Operationssaal, die Einlagerung in einer Biobank und die Verknüpfung der Probe mit klinischen Daten. Für die Proteomanalysen stehen hochsensitive Methoden zur Verfügung, die den besonderen Herausforderungen der Kammerwasseranalyse gerecht werden.
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- Titel
- Sammlung von Kammerwasserproben für Proteomanalysen
- Verfasst von
-
Kilian Rhein
Philip Maier
Sonja Heinzelmann
Mateusz Glegola
Hansjürgen Agostini
Alexandra Nieters
Thomas Reinhard
Daniel Böhringer
Günther Schlunck
Dr. med. Julian Wolf, M.Sc. FEBO
- Publikationsdatum
- 16.02.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Tympanotomie
Katarakt
Augenheilkunde - Erschienen in
-
Die Ophthalmologie / Ausgabe 3/2026
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00347-026-02387-y
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