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Erschienen in: Pädiatrie 3/2023

20.06.2023 | Typ-1-Diabetes | Seite eins

Seite eins

verfasst von: Dr. med. Martin Claßen

Erschienen in: Pädiatrie | Ausgabe 3/2023

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Auszug

Die letzten Jahre haben erhebliche technologische Fortschritte bei der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 gebracht. Welche Kosten damit einhergehen, wurde nun für die Jahre 2019 und 2020 in den Niederlanden erfasst [de Vries SAG et al. BMC Endocr Disord. 2023;23(1):72]. Pro Kind wurden in Schnitt jährlich 5.143 € für die Diabetesbehandlung aufgewendet. Der Einsatz einer Insulinpumpe kostete jährlich 4.759 € (bei 28,7 % der Kinder), der Glukosesensor 7.239 € (nur bei 2,1 %). Damit steigerte der Einsatz dieser neuen Hilfsmittel die Kosten um den Faktor 5,9-15,3. Die Ambulanzkonsultationen lagen mit 1.049 € vergleichsweise niedrig. Bemerkenswert ist das Ungleichgewicht zwischen Kosten für Betreuung und die neuen Verfahren. Dabei würden sicherlich auch Maßnahmen wie psychologische Unterstützung zur Verbesserung der metabolischen Kontrolle führen. Nur steht dafür kein zusätzliches Geld zur Verfügung.
Metadaten
Titel
Seite eins
verfasst von
Dr. med. Martin Claßen
Publikationsdatum
20.06.2023
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Typ-1-Diabetes
Erschienen in
Pädiatrie / Ausgabe 3/2023
Print ISSN: 1867-2132
Elektronische ISSN: 2196-6443
DOI
https://doi.org/10.1007/s15014-023-4881-3

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