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23.06.2020 | Typ-2-Diabetes | Leitthema | Ausgabe 5/2020

Der Diabetologe 5/2020

Update Typ-2-Diabetes

Zeitschrift:
Der Diabetologe > Ausgabe 5/2020
Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Hamann

Zusammenfassung

Die wichtigsten neuen Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie des Typ-2-Diabetes 2019/2020 werden aufgezeigt. Eine erstmals 2018 von einer schwedischen Arbeitsgruppe postulierte Zuordnung von Patienten mit neu diagnostiziertem Diabetes im Erwachsenenalter zu 5 verschiedenen Clustern lässt sich auch auf andere Patientenkollektive übertragen. In der CAROLINA-Studie wurde die kardiovaskuläre Sicherheit des Sulfonylharnstoffs Glimepirid im direkten Vergleich zum DPP-4-Hemmer (DPP: Dipeptidylpeptidase) Linagliptin nachgewiesen. In der REWIND-Studie wurde die Überlegenheit des GLP-1-Rezeptoragonisten Dulaglutid im Hinblick auf den primären Endpunkt festgestellt, während in der PIONEER-6-Studie mit oralem Semaglutid kardiovaskuläre Sicherheit nachgewiesen wurde. Für den SGLT-2-Inhibitor (SGLT-2: „sodium dependent glucose transporter 2“) Canagliflozin wurde in der CREDENCE-Studie ein nephroprotektiver Effekt über ein breites Spektrum der eGFR (geschätzte glomeruläre Filtration) und unabhängig vom HbA1c (Glykohämoglobin Typ A1c) bei Studienbeginn gezeigt. Diese und weitere Studiendaten gingen in ein aktuelles Update des Konsensusreports von ADA („American Diabetes Association“) und EASD („European Association for the Study of Diabetes“) als aktuell wichtigster Leitlinie zur Therapie des Typ-2-Diabetes ein, welches wesentliche Änderungen für die Behandlung von Diabetespatienten mit atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung bzw. einem erhöhten Risiko hierfür sowie mit Herzinsuffizienz und/oder chronischer Nierenerkrankung beinhaltet.

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