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10.03.2020 | Tyrosinkinaseinhibitoren | Topic | Ausgabe 4/2020

best practice onkologie 4/2020

Update Nierenzellkarzinom

Zeitschrift:
best practice onkologie > Ausgabe 4/2020
Autoren:
Dr. L. Püllen, M.-O. Grimm, V. Grünwald
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Overkamp, Berlin
Zu diesem Beitrag ist ein Erratum online unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s11654-020-00228-1 verfügbar.

Zusammenfassung

Nierenzellkarzinome gehören zu den häufigen urogenitalen Karzinomen. Die histologisch häufigste und daher am besten untersuchte Entität ist das klarzellige Nierenzellkarzinom. Nach Ablösung der Zytokintherapie durch die Tyrosinkinaseinhibitoren waren diese lange Zeit die dominierende Substanzklasse. Seit Einführung der Checkpointinhibitoren (CPI) als Immuntherapeutika ist ein rascher Wandel in der Therapiesequenz entstanden, dessen Dynamik sich aufgrund kontinuierlicher Fortschritte in der medikamentösen Therapie bis heute fortsetzt. Aktuell steht mit der Risikostratifizierung nach IMDC (The International Metastatic Renal Cell Carcinoma Database Consortium) ein klinisches Werkzeug zur Verfügung, um die nach Evidenzlage bestmögliche Therapie für den Patienten auszuwählen. Neben den Herausforderungen der neuen Therapien an das Therapiemanagement bleibt zu klären, ob und wie eine individualisierte Therapieentscheidung erreicht werden kann, um die Vorteile der verschiedenen Therapiestrategien optimal nutzen zu können. Klinische Parameter tragen derzeit zum Entscheidungsprozess bei und sind für eine Individualisierung der Therapie abhängig von molekularen Markern.

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Literatur
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