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Über dieses Buch

Das Schweizer Taschenmesser für die Niederlassung.

Entscheidungsfindung: Ist eine Niederlassung für mich sinnvoll? Welche Organisationsform: Einzel-, Gemeinschaftspraxis, MVZ …? Wie finde ich die richtige Praxis?

Organisation: Chancen nutzen, Risiken minimieren. Wie vermeide ich typische Fehler? Checklisten für Gespräche mit Bank, Steuerberater, Praxisabgeber, KV …

EDV: Wie finde ich die richtige, zukunftssichere Hard- und Software? Datenschutz und Datensicherung.

Finanzen: Kostenpositionen und Einnahmequellen. Gerätepool und Personal. Steuern und Fördermöglichkeiten.

Recht: Übergabevertrag, Mietvertrag, Versicherungen …

Im Vertragsarztwesen gab es noch nie so viele Gestaltungsmöglichkeiten wie heute.

Hier finden Sie das Rüstzeug für einen erfolgreichen Start!

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Vorüberlegungen zur Praxisgründung

Am Ende des Studiums steht nach erfolgreich absolvierten Examina die Approbation als Arzt. Eine definitive Richtungsentscheidung, welche genaue Funktion als Arzt später angestrebt wird, ist häufig noch offen, wobei der Assistenzarzt auf Dauer keine langfristige Perspektive darstellt.
Thomas Carl Stiller

2. Einführung in das System der Vertragsarztwelt

Im Ausland heißt unser System »Bismarcksches System« und hat seinen Ursprung im Jahre 1883: Deutschland befand sich im Zeitalter der Industrialisierung (»Gründerzeit«), als große Teile der arbeitenden Bevölkerung nach mehr Mitbestimmung, Demokratie und besseren Lebensbedingungen strebten; viele litten noch immer unter schlechter Versorgung bei einem hart zu erarbeitenden Leben.
Thomas Carl Stiller

3. Möglichkeiten und Grenzen des Vertragsarztrechts

Die Ausübung der ärztlichen Tätigkeit ist in Deutschland sehr stark reglementiert; v. a. im ambulanten Bereich sehen wir uns einer ausgeuferten Gesetzgebung ausgesetzt. Deutlicher Ausdruck dieser Reglementierung ist die Bedarfsplanung: Durch sie wird der Zugang zur vertragsärztlichen Versorgung abgeriegelt und grundsätzlich nur dann geöffnet, wenn dies nicht zu einer unerwünschten Leistungsausweitung an gesetzlich versicherten Patienten führen kann.
Thomas Voigt

4. Betriebswirtschaftliche Basisinformationen

Der angehende Vertragsarzt braucht vor der Niederlassung grundlegende Informationen über die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Faktoren einer Arztpraxis, damit er die Tragfähigkeit und das Potenzial der Praxis beurteilen kann.
Thomas Carl Stiller

5. Die Entscheidung ist gefallen – wie es weitergeht

Wenn die Entscheidung gefallen ist, eine Niederlassung als Vertragsarzt anzustreben, gilt es besonders sorgfältig zu planen. Wenn noch eine Anstellung in einem Krankenhaushaus besteht, sollte die berufliche Veränderung zunächst vertraulich bleiben. Gerade in Zeiten des Ärztemangels und der eigentlich immer zu knappen Personalsituation sind viele Arbeitgeber nicht erfreut, wenn ein erfahrener Oberarzt oder Facharzt der Klinik den Rücken kehrt und wohlmöglich noch ein Mitbewerber der Klinik um Patienten im ambulanten Bereich wird.
Thomas Carl Stiller

6. Betriebswirtschaftliche und finanzielle Aspekte der Praxisgründung

Gestaltungsmöglichkeiten, Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit spielen für viele Heilberufsangehörige beim Schritt in die Selbstständigkeit eine zentrale Rolle. Wer seine Zukunft aktiv gestalten will, muss handeln.
Peter Herbst

7. Die Kassenärztliche Vereinigung – Service- und Verhandlungspartner

Die meisten Kassenärztlichen Vereinigungen verstehen sich heute als Dienstleister für ihre Mitglieder. Im Sozialgesetzbuch (SGB) V sind die Kassenärztlichen Vereinigungen im Wesentlichen durch ihre hoheitlichen Aufgaben begründet – ihnen ist dort aber ausdrücklich auch die Tür zur Interessenvertretung und Dienstleistung gegenüber ihren Mitgliedern geöffnet.
Jens-Ove Drechsler

8. Privatabrechnung in der Arztpraxis – Grundlagen und typische Leistungsfelder

Wie im Bereich der gesetzlichen Kassenleistung erfolgt die Abrechnung jeder privatärztlichen Behandlungsleistung zwar nach anderen Regeln, aber ebenfalls nach klaren Vorgaben – auch wenn sie streng genommen unternehmerisch freiberuflich erbracht wurde. Auch hier gelten nicht die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage, sondern Abrechnungsgrundlage für die Vergütung ist stets und zwingend die aufgrund § 11 der Bundesärzteordnung mit Zustimmung des Bundesrates erlassene Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Diese wird als Rechtsverordnung vom Bundesgesundheitsministerium federführend erstellt.
Peter Gabriel

9. EDV in der Arztpraxis

Der Computer ist allgegenwärtig; ohne eine gute EDV lassen sich die aktuellen Anforderungen in einer modernen Arztpraxis nicht mehr bewältigen. Die EDV ist das datentechnische Herz Ihrer Praxis und zudem das Zentrum Ihrer Einkünfte. Sie sind natürlich Arzt und erwirtschaften zunächst über die kurative praktische und beratende Tätigkeit Ihr Honorar. Die Kommunikationsschnittstelle zwischen ärztlicher Leistung und Übersetzung in angefordertes und ausgezahltes Honorar ist jedoch die EDV; durch die hier eingegebenen Leistungsziffern und die jeweiligen Kommentare und Befunddokumentationen wird die einzelne Leistung plausibel festgehalten.
Thomas Carl Stiller

10. Marketing und Entwicklung der Praxis

Wenn Sie eine Praxis übernommen haben, dann haben Sie sicher auch einen festen Patientenstamm, den Sie versorgen müssen. Als Neugründer müssen Sie sich diesen Stamm in der Regel erst einmal aufbauen. Für beide Varianten gilt: Die medizinische Tätigkeit allein reicht heute nicht mehr aus, um in der Praxis erfolgreich zu sein. Ein guter Arzt zu sein ist die Grundfähigkeit und Grundvoraussetzung, die die Patienten erwarten, wenn sie die Praxis aufsuchen; darüber hinaus gibt es jedoch etliche Dinge, mit denen sich Einfluss auf den Erfolg einer Praxis nehmen lässt.
Thomas Carl Stiller

11. Die Praxismanagerin

In der eigenen Arztpraxis kommt es zu einer direkten Teamarbeit mit den medizinischen Assistenzberufen. Damit Sie sich als Arzt und Chef auf Ihr medizinisches Kerngeschäft konzentrieren können und trotzdem sichergehen, dass alle komplexen Anforderungen an eine moderne Arztpraxis erfüllt werden, lohnt es sich (falls noch nicht geschehen), über den Einsatz einer Praxismanagerin nachzudenken. Diese Mitarbeiterin kann aus dem eigenen Team rekrutiert oder per Stellenanzeige gefunden werden.
Silvie Stiller

12. Zur Motivation, Vertragsarzt zu werden, und Tipps aus der Praxis

Warum sollte ich Vertragsarzt werden und eine sichere, unbefristete Stelle im Krankenhaus kündigen? Welche Vorteile kann die Selbstständigkeit bieten? Diese und ähnliche Frage beschäftigen sicher jeden, der sich für eine Niederlassung interessiert.
Thomas Carl Stiller

Backmatter

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Autor:
Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

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