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28.05.2018 | Vaskuläre Sonographie

Ultraschall bei Riesenzellarteritis

Zeitschrift:
Gefässchirurgie
Autoren:
Dr. M. Aschwanden, S. Imfeld, W. Schäberle, D. Staub, T. Daikeler

Zusammenfassung

Hintergrund und Fragestellung

Über die letzten Jahre hat die Wichtigkeit der Bildgebung bei der Frage nach Vorliegen einer Großgefäßvaskulitis massiv zugenommen. Der Ultraschall hat trotz gewisser Limitationen (z. B. fehlende Beurteilbarkeit der thorakalen Aorta) dank der raschen Verfügbarkeit, fehlender Strahlenbelastung, aber auch wegen seiner im Vergleich geringen Kosten einen nicht mehr wegzudenkenden Platz im Abklärungsalgorithmus.

Methode

Es sollen die Validität, aber auch potenzielle Fallstricke bei der Ultraschalluntersuchung anhand der Literatur aufgezeigt werden.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Die „konventionelle“ Form der Gefäßultraschallabklärung mit B‑Bild, Farb- und gepulstem Doppler hat einen sehr hohen Stellenwert in der Abklärung der Großgefäßvaskulitis. Die Summe ihrer Vorteile hat dazu geführt, dass sie in immer mehr aufkommenden „fast track clinics“ in der Erstabklärung, fokal angewendet, zum Standard gehört. Der kontrastmittelunterstützte Ultraschall birgt das Potenzial einer hilfreichen Ergänzung in der initialen Beurteilung, aber auch im Verlauf bei Frage nach Rezidiv zu werden.

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