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2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

Ultraschall in der interventionellen Schmerztherapie

verfasst von: J.A. Blunk

Erschienen in: Weiterbildung Schmerzmedizin

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Auch in anatomisch komplexen Bereichen werden Nervenblockaden heute noch „blind“ durchgeführt. Meist verlässt man sich dabei auf tastbare Oberflächenmerkmale. Längst hat aber der Ultraschall Einzug in fast alle medizinischen Berufe gehalten. Diesem Trend schließt sich auch der interventionell tätige Schmerztherapeut immer häufiger an. Der Ultraschall ermöglicht eine genaue Lokalisierung von Zielstrukturen, die Verfolgung des Nadelverlaufs während einer Punktion und die Visualisierung der Ausbreitung des Lokalanästhetikums. Ein Vorteil gegenüber anderen radiologischen Techniken ist die Strahlensicherheit. Zwei Hauptvoraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz dieser interventionellen Techniken sind sicherlich die profunde Kenntnis der anatomischen Strukturen und der Korrelate im Ultraschallschnittbild sowie die sichere Hand-Augen-Koordination während der Durchführung. Bei aller Euphorie sollte die Ultraschalltechnik in der Schmerztherapie nur bei ausreichender Indikation eingesetzt werden.

Metadaten
Titel
Ultraschall in der interventionellen Schmerztherapie
verfasst von
J.A. Blunk
Copyright-Jahr
2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-40740-6_8

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