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17.02.2017 | Ultraschall | Leitthema | Ausgabe 3/2017 Open Access

Der Radiologe 3/2017

Bildgebung des Plexus lumbosacralis

Diagnostik und Therapieplanung mithilfe hochaufgelöster Verfahren

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 3/2017
Autoren:
S. Jengojan, C. Schellen, G. Bodner, Assoz. Prof. PD Dr. G. Kasprian

Zusammenfassung

Hintergrund

Durch technische Fortschritte im Bereich der magnetresonanz- (MR-) und ultraschallbasierten Neurographie ist der Plexus lumbosacralis heute der radiologischen Abklärung zugänglich.

Fragestellung

Anatomie und Bildgebung des Plexus lumbosacralis, Abklärung der häufigsten Pathologien.

Material und Methode

Erläuterung der klinisch sinnvollen Kombination von MR- und Ultraschalldiagnostik, Darstellung der Untersuchungstechniken und der jeweiligen Vorteile von MRT und Ultraschall anhand fallbasierter Präsentation unterschiedlicher Pathologien im Bereich des Plexus lumbosacralis und seiner peripheren Nervenäste.

Ergebnisse

Die hochauflösende Ultraschallneurographie (HRUS) erlaubt insbesondere die Beurteilung oberflächlich gelegener Strukturen des Plexus lumbosacralis. In Abhängigkeit von der Erfahrung des Untersuchers können anatomische Verlaufsvarianten des N. ischiadicus (z. B. beim Piriformissyndrom) als auch subtilere Veränderungen wie Neuritiden sonographisch dargestellt und erfasst werden. Mit der MRT sind v. a. tiefer gelegene Nervenstrukturen wie z. B. die Nn. pudendus und femoralis diagnostisch zugänglich. Moderne MRT-Methoden wie die periphere Nerventraktographie ermöglichen darüber hinaus auch eine dreidimensionale Darstellung der räumlichen Beziehung zwischen Nerven und lokalen tumorösen oder traumatischen Veränderungen. Dies kann für die Therapieplanung hilfreich sein.

Schlussfolgerungen

Die Anatomie und Pathologie des Plexus lumbosacralis kann durch die sinnvolle Kombination von hochaufgelöster MRT- und Ultraschallneurographie zuverlässig dargestellt werden.

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