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Kontrastmittelverstärkter Ultraschall in der Diagnostik von Pseudarthrosen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Pseudarthrosen stellen in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine schwerwiegende Komplikation und eine große sozioökonomische Herausforderung dar. Eine frühzeitige und zuverlässige Diagnostik ist obligat, um die Therapie der Pseudarthrosen patientenspezifisch und effizient durchführen zu können. Der kontrastmittelverstärkte Ultraschall („contrast-enhanced ultrasound“, CEUS) stellt eine bedeutende Schnittstelle zwischen klinischen Zeichen, bildgebender Untersuchung und den Ergebnissen der paraklinischen Diagnostik (C-reaktives Protein [CRP] und Leukozytenzahl) dar. Er kann die Mikroperfusion im Pseudarthrosenspalt in Echtzeit wiedergeben und wertvolle Informationen zum Ausschluss einer Infektpseudarthrose oder zum Heilungsfortschritt nach einer Revisionsoperation liefern. Eine Etablierung dieser Diagnostikmodalität im orthopädisch-unfallchirurgischen Alltag trägt zur Optimierung der Pseudarthrosenbehandlung bei.
Titel
Kontrastmittelverstärkter Ultraschall in der Diagnostik von Pseudarthrosen
Verfasst von
Dr. Julian Doll
Prof. Dr. Christian Fischer
Publikationsdatum
07.01.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Unfallchirurgie / Ausgabe 2/2022
Print ISSN: 2731-7021
Elektronische ISSN: 2731-703X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00113-021-01129-w
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