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Über dieses Buch

Mit Hilfe moderner und hochauflösender Ultraschallgeräte lassen sich feinste anatomische Strukturen besonders gut darstellen. Aus diesem Grund wird heute zunehmend Ultraschall bei der Durchführung von Regionalanästhesien eingesetzt. Periphere Nerven lassen sich durch Ultraschall detailliert darstellen und unter Sicht gezielt anästhesieren. Die Durchführung von Regionalanästhesien mittels Ultraschall reduziert das Komplikationsrisiko und ist schnell durchführbar. Das vorliegende Werk zeigt systematisch anhand zahlreicher Ultraschall- und anatomischer Schnittbilder das konkrete Vorgehen bei den verschiedenen Nerven-und Plexusblockaden der oberen und unteren Extremität. Darüber hinaus finden sich alle wesentlichen Grundlagen zum Thema und auch klassische Verfahren, wie die Nervenstimulation, werden vorgestellt.

Die 2. Auflage ist komplett aktualisiert und u.a.um folgende Themen erweitert: Blockade des Plexus cervicalis, Sicherheit in der Regionalanästhesie, Komplikationsmanagement, forensische Aspekte, Einsatz in der Akutschmerztherapie. Zahlreiche Abbildungen wurden ausgestauscht und durch Abbildungen mit noch höherer Brillianz und Aussagekraft ersetzt.

Das Werk richtet sich an alle Ärzte, die mittels Ultraschall oder konventioneller Verfahren Regionalanästhesien durchführen möchten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen und allgemeine Aspekte

Frontmatter

1. Physikalische und technische Grundlagen

Zusammenfassung
Medizinischer Ultraschall besteht aus Longitudinalwellen mit Frequenzen zwischen 1 und 16 MHz und wird durch den umgekehrten Piezo-Effekt erzeugt. Die Schallköpfe fungierten hierbei als Sender und Empfänger, da der Schall von ihnen im Impuls-Echo-Verfahren ausgesandt und wieder empfangen wird. Hochfrequenter Ultraschall dringt hierbei weniger tief ins Gewebe ein als niederfrequenter, liefert aber sehr viel hochauflösendere Bilder. Die Eindringtiefe ins Gewebe und die maximale Bildauflösung hängen somit direkt mit der Frequenz des Ultraschalls zusammen. Durch adäquate Schallkopfauswahl und Einstellung verschiedener Spezifikationen (Presets, Fokus, Eindringtiefe, Verstärkung) am Ultraschallgerät kann die Bildqualität entscheidend beeinflusst werden.
Edda Klotz

2. Abbildungskonventionen und Schallkopfführung

Zusammenfassung
Allgemein gültige Abbildungskonventionen wie in der Abdomensonographie existieren für die Darstellung regionalanästhesiologisch relevanter Strukturen nicht. Aufgrund dessen resultiert die Orientierung des Bildes meist aus der Untersucherposition. Die Abbildung erfolgt entweder in der kurzen Achse als Querschnitt oder in der langen Achse als Längsschnitt der jeweiligen Zielstruktur. Dabei ist zur Orientierung auf dem Bild eine Schallkopfseite analog zu einer Seite des Ultraschallbildes markiert. Im Kapitel wird dargestellt, wie im Bezug auf die Regionalanästhesie der Schallkopf gehalten wird und welche Bilder folgend im Ultraschallgerät entstehen und wie der Schallkopf im Verlauf der Blockade bewegt werden kann.
Edda Klotz

3. Sonographische Darstellung verschiedener Strukturen

Zusammenfassung
Im Kapitel wird detailliert und an Hand von Beispielabbildungen beschrieben, wie sich verschiedene Strukturen im Ultraschall darstellen. Es wird auf anatomische Strukturen, wie Nerven, Flüssigkeiten und Gefäße, Muskel, Faszien, parenchymatöse Organe, Knochen und Luft eingegangen. Ein Abschnitt widmet sich der Darstellung der Nadel sowohl quer zur Schallebene (out of plane) als auch in der Schallebene (in plane). Auch hier illustrieren Bilder den Abschnitt. Ein weiterer Teil des Kapitels beschäftigt sich mit der Darstellung der korrekten oder inkorrekten Ausbreitung des Lokalanästhetikums um die Zielstruktur oder innerhalb der Zielregion. Beispielbilder aus der klinischen Praxis erleichtern wiederum das Verständnis.
Edda Klotz, Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

4. Grundlagen der elektrischen Nervenstimulation

Zusammenfassung
Das Kapitel gibt einen Überblick über die Grundlagen der elektrischen Nervenstimulation. Die physiologischen Grundlagen der Erregungsausbreitung in peripheren Nerven nach Applikation eines Stromes werden beschrieben. Grundlagen der Technik klinisch eingesetzter Nervenstimulatoren werden erläutert. Die klinische Anwendung der elektrischen Nervenstimulation wird schrittweise und nachvollziehbar dargestellt, praktische Tipps für die Anwendung werden gegeben. Es findet sich ein Abschnitt zur Technik und klinischen Anwendung von stimulierbaren Kathetern. Auch hier wird die Vorgehensweise zur Anwendung eines Stimulationskatheters Schritt für Schritt dargestellt. Ein Konzept der „protektiven Nervenstimulation“ wird erläutert. Hierbei wird zusätzlich zum Ultraschall ein unveränderter, relativ hoher Stimulationsstrom verwendet, um eine große, im Ultraschall unbemerkte Annäherung an den Nerven zu verhindern. Auch hier wird eine schrittweise Erläuterung gegeben.
Jürgen Birnbaum, Friederike Kuhlmey

5. Allgemeine Kontraindikationen, Komplikationen und Nebenwirkungen peripherer Nervenblockaden

Zusammenfassung
Kenntnisse der Kontraindikationen, Komplikationen und Nebenwirkungen sind für die Durchführung von peripheren Nervenblockaden zwingend notwendig. Im Folgenden werden allgemeine Kontraindikationen, Komplikationen und Nebenwirkungen behandelt, die prinzipiell bei allen Blockaden auftreten können. Unter Kontraindikationen werden die Themen Ablehnung durch den Patienten, klinisch manifeste Gerinnungsstörungen, Antikoagulation, Infektion im Bereich der Punktionsstelle und neurologische Defizite angesprochen. Unter Komplikationen werden Nervenschäden, allergische Reaktionen, Infektionen, Hämatom, Intoxikation und spezielle Komplikationen bei Katheteranlage thematisiert. Unter Nebenwirkung geht es um die Sympathikolyse und die Problematik des erschwert diagnostizierbaren Kompartmentsyndroms peripherer Extremitäten.
Volker Lesch, Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

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6. Lokalanästhetika

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit denen für die Regionalanästhesieverfahren gebräuchlichen Lokalanästhetika. Zu Beginn werden die verschiedenen Lokalanästhetika mit ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften, wie z. B. Anschlagszeit und Wirkdauer beleuchtet. Besonderes Augenmerk wird auf die Toxizität und die Therapie der Intoxikation gerichtet. Besonderheiten wie der Differenzialblock oder die Tachyphylaxie werden erörtert. Zuletzt werden die Auswahl des richtigen Lokalanästhetikums und die Dosierung anhand klinischer Beispiele erläutert.
Friederike Kuhlmey

7. Katheterverfahren

Zusammenfassung
Das Kapitel beschäftigt sich mit der Verwendung von Kathetern zur kontinuierlichen Applikation von Lokalanästhetika im Rahmen der perioperativen Schmerztherapie. Verschiedene Katheterarten werden vorgestellt. Dazu gehören konventionelle Katheter und Stimulationskatheter, die eine Kontrolle der Lage der Katheterspitze mittels elektrischer Nervenstimulation ermöglichen sollen. Die Anlage von Plexuskathetern unter Verwendung des Ultraschalls wird detailliert und Schritt für Schritt erläutert. Da die Dislokation von Plexuskathetern in der klinischen Routine eine relevante Rolle spielt, werden Hinweise zur adäquaten Fixierung der Katheter gegeben. Im Zusammenhang mit der Anlage von Kathetern zur kontinuierlichen Regionalanästhesie sind Infektionen an der Kathetereintrittsstelle ein klinisches Problem. Im Kapitel werden auch die Hygienestandards im Zusammenhang mit diesen Verfahren behandelt. Die postoperative Betreuung von Patienten mit Plexuskathetern im Rahmen der Akutschmerztherapie wird erläutert.
Jürgen Birnbaum

8. Hygieneaspekte bei ultraschallgestützten Nervenblockaden

Zusammenfassung
Im Kapitel werden Hygieneaspekte im Zusammenhang mit peripherer Regionalanästhesie behandelt. Die Abhandlungen beziehen sich insbesondere auf die ultraschallgestützte Regionalanästhesie. Dabei wird unterschieden zwischen Single-shot- und Katheterverfahren. Alle für das Vorgehen relevanten Punkte werden einzeln abgehandelt. Auf die Hygieneempfehlungen des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Regionalanästhesie der DGAI wird eingegangen. Die Wichtigkeit der hygienischen Händedesinfektion wird betont. Nach der Abhandlung für Single-shot-Blockaden werden zusätzliche Hinweise für Katheteranlagen gegeben, da hier zusätzliche Hygienemaßnahmen wie das Anlegen eines sterilen Kittels oder eine verlängerte Einwirkzeit des Hautdesinfektionsmittels notwendig werden. Abbildungen illustrieren den Text.
Jürgen Birnbaum, Volker Lesch

9. Periphere Nervenblockade und gerinnungshemmende Medikation

Zusammenfassung
Eine große Anzahl Patienten nehmen im Vorfeld chirurgischer Eingriffe gerinnungshemmende Medikamente wie Kumarine, fraktionierte oder unfraktionierte Heparine, Acetylsalicylsäure, Clopidogrel und andere mehr ein. Gründe dafür können internistische, kardiologische oder neurologische Begleiterkrankungen sein, oder der Patient wurde vor kurzem operiert und steht noch unter der postoperativen Thromboembolieprophylaxe. Für den Anästhesisten ist es entscheidend zu wissen, unter welcher Medikation er welche anästhesiologischen Interventionen durchführen darf, wie lang die Therapiepausen gewählt werden müssen, aber auch wann die Medikation nicht oder nur mit größter Zurückhaltung modifiziert werden darf. Gerade diese Entscheidung ist für den Nicht- Spezialisten mitunter schwierig.
Miodrag Filipovic, Melanie Lederer

10. Analgosedierung bei Regionalanästhesie

Zusammenfassung
Nach erfolgter Punktion entspricht eine Analgosedation gelegentlich dem Patientenwunsch. Hierzu soll der Patientenkomfort erhöht, jedoch nicht eine insuffiziente Regionalanästhesie kompensiert werden. Die Analgosedation verlangt ein entsprechendes Monitoring und die sorgfältige Auswahl der verwendeten Substanz. Prinzipiell kommen Sedativa und/oder Analgetika zum Einsatz. Es ist wichtig synergistische Wirkungen, wie auch potenzierte Nebenwirkungen von Substanzkombinationen zu kennen.
Thierry Girard

11. Besonderheiten der peripheren Regionalanästhesie bei Kindern

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die aus unserer Sicht wichtigsten Besonderheiten der peripheren Regionalanästhesie bei Kindern beschrieben.
Bei den meist in Allgemeinanästhesie angelegten Blockaden wird auf die Wichtigkeit der Kombination von Nervenstimulation und ultraschallgesteuerter Darstellung hingewiesen und auf den Unterschied der Lokalanästhetikawirkung beim Kind im Vergleich zum Erwachsenen und seine anatomischen und physiologischen Ursachen eingegangen.
Der interskalenäre und axilläre Plexusblock, der N.-femoralis-Block, der proximale und distale Ischiadikusblock, der Paravertebralblock und der Transversus-abdominis-plane-Block können beim Kind in Analogie zum in diesem Buch beschriebenen Vorgehen beim Erwachsenen durchgeführt werden und sind in diesem Kapitel nicht oder teilweise nur ergänzend dokumentiert.
Nach bildlicher Dokumentation der Sonoanatomie der kindlichen Bauchwand werden beispielhaft die Ilioinguinalis- /Iliohypogastrikusblockade und der Rektuscheidenblock beschrieben und ergänzend zur Darstellung in den Hauptkapiteln zum Thema spezielle Aspekte zum Transversus-abdominis-plane- Block und zum Paravertebralblock und ihre ultraschallgestützte Anlage beim Kind dargestellt.
Volker Lesch

12. Sicherheitskonzept Regionalanästhesie

Zusammenfassung
Mit dem Ziel die Sicherheit für die Patienten (und den Anästhesisten) zu erhöhen ist es sinnvoll, alle bekannten und möglichen sicherheitsrelevanten Punkte in einem Sicherheitskonzept zu vereinen. Dies umfasst die gesamte Betreuung des Patienten vom Prämedikationsgespräch über die Vorbereitung und Durchführung des regionalanästhesiologischen Verfahrens bis zur Überwachung im Akutschmerzdienst sowie die Ausbildung der beteiligten Ärzte und Pflegekräfte. Im Kapitel werden einige relevante Punkte in diesem Zusammenhang näher beleuchtet. Diese Punkte werden systematisch nacheinander abgehandelt und beginnen bei der Patientenauswahl und Aufklärung des Patienten. Es werden sicherheitsrelevante Aspekte der Vorbereitung des Patienten und der Materialien und folgend der praktischen Durchführung der Blockade behandelt. Auf die Dokumentation, das Komplikationsmanagement und den Akutschmerzdienst wird in diesem Zusammenhang eingegangen.
Jürgen Birnbaum, Edda Klotz, Friederike Kuhlmey

13. Organisatorische Aspekte

Zusammenfassung
Der unter Umständen wichtigste Aspekt bei der Durchführung regionaler Blockadetechniken ist die Organisation. Mit der Organisation der innerklinischen Abläufe steht und fällt die Regionalanästhesie in einem Krankenhaus. Die Akzeptanz der Methode bei Patienten, operativen Kollegen und auch bei den Anästhesisten selbst hängt wesentlich von der Erfolgsrate ab. Im Kapitel werden wesentliche für die Organisation im Zusammenhang mit Regionalverfahren wichtige Aspekte behandelt. Dies beginnt beim Aufklärungsgespräch und entsprechenden rechtlichen Aspekten, erstreckt sich über die Organisation im OP und die Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufes. Es werden Hinweise zur adäquaten Dokumentation gegeben. Auch organisatorische Aspekte für die Betreuung von Patienten mit Regionalverfahren im Aufwachraum werden beleuchtet. Ein Absatz beschäftigt sich mit der Organisation des Akutschmerzdienstes.
Jürgen Birnbaum

Blockaden des Plexus brachialis

Frontmatter

14. Plexus brachialis

Zusammenfassung
Bis auf die Haut der oberen Schulterregion und die Haut der Achselhöhle wird die gesamte obere Extremität vom Plexus brachialis (ventrale Äste der Spinalnerven C5–Th1) versorgt. Zusammen mit der A. subclavia treten die ventralen Äste der Spinalnerven durch die Skalenuslücke. Faseraustausch zwischen den Spinalnervenästen führt zur Bildung von 3 Trunci, an die sich 3 Faszikel anschließen. Distal der Klavikula verlaufen die Faszikel im engen Kontakt zur A. axillaris: Zunächst befindet sich der Fasc. medialis dorsolateral von der Arterie, der Fasc. lateralis ventrolateral und der Fasc. posterior am weitesten lateral. Erst im mittleren Abschnitt der A. axillaris nehmen die Faszikel eine ihrer Bezeichnung entsprechende Position ein. Noch im Bereich der Achselhöhle gehen die Faszikel in die peripheren Nerven des Arms über. N. radialis, N. ulnaris und N. medianus erreichen die Hand.
Gottfried Bogusch

15. Interskalenäre Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der interskalenären Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

16. Supraklavikuläre Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der supraklavikulären Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

17. Infraklavikuläre Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der infraklavikulären Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

18. Axilläre Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der axillären Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

19. Blockade einzelner Nerven in der Ellenbeuge

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der Blockade einzelner Nerven in der Ellenbeuge dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

Blockaden des Plexus lumbosacralis

Frontmatter

20. Plexus lumbosacralis

Zusammenfassung
Der Plexus lumbosacralis wird aus den ventralen Ästen der Spinalnerven Th12–S3 gebildet und versorgt die gesamte untere Extremität. Ausgehend vom Plexus lumbalis (L1–L4) werden durch den N. femoralis die ventralen Muskeln des Oberschenkels und durch den N. obturatorius die Adduktoren innerviert. Das sensible Versorgungsgebiet des Plexus lumbalis umfasst die Haut auf der lateralen, ventralen und medialen Seite des Oberschenkels, der ventralen und medialen Seite des Unterschenkels sowie der mediale Seite des Mittelfußes. Alle übrigen Muskeln und Hautareale der unteren Extremität werden vom Plexus sacralis (L4–S3) innerviert. Wichtigster Nerv ist der N. ischiadicus, der über den N. tibialis und den N. peronaeus communis die Muskeln des freien Teils der unteren Extremität versorgt. Allein der M. adductor magnus wird sowohl vom Plexus lumbalis (N. obturatorius) als auch vom Plexus sacralis (N. tibialis) innerviert.
Gottfried Bogusch

21. Psoaskompartment-Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der Psoaskompartment-Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Jürgen Birnbaum

22. N.-femoralis-Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der N.-femoralis-Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

23. N.-obturatorius-Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der N.-obturatorius-Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Jürgen Birnbaum, Edda Klotz

24. Proximale N.-ischiadicus-Blockade

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der proximalen N.-ischiadicus-Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

25. Distale N.-ischiadicus-Blockade (Poplitealblock)

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der distalen N.-ischiadicus-Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Roland Albrecht, Jürgen Birnbaum

Weitere Blockaden

Frontmatter

26. Plexus-cervicalis-Blockade

Zusammenfassung
Operative Eingriffe an der A. carotis werden häufig in regionalanästhesiologischen Verfahren durchgeführt. Neben der tiefen direkten Blockade der Zervikalnerven besteht die Möglichkeit mittels Ultraschall gezielt die Region um die A. carotis zu infiltrieren. Beide Verfahren werden in diesem Kapitel dargestellt.
Christoph Konrad, Mattias Casutt, Roland Albrecht

27. Paravertebralblock

Zusammenfassung
Der Paravertebralblock (PVB) ist ein effektives und technisch einfaches Verfahren zur ausgezeichneten Anästhesie und Analgesie bei Eingriffen im Bereich des Thorax, an der Mamma und an der Bauchwand sowie in der postoperativen Schmerztherapie. Er wird außerdem erfolgreich in der chronischen Schmerztherapie und vereinzelt für Eingriffe im Abdominal- und Urogenitalbereich eingesetzt. Die Technik kann als Single-shot (mono- oder mehrsegmental) oder als Katheterverfahren angewendet werden. In der Regel wird der PVB unilateral angewendet, kann jedoch bei mittellinienübergreifenden Eingriffen auch bilateral eingesetzt werden.
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist im Vergleich zur thorakalen Periduralanästhesie (PDA) sehr günstig, die Fehler-, Nebenwirkungs- und Komplikationsraten sind geringer. Die Erfolgsrate bei Punktionen unter direkter Ultraschallkontrolle ist hoch. Im Vergleich zur thorakalen PDA sind deutlich weniger Kontraindikationen zu beachten.
Melanie Lederer

28. Transversus-abdominis-plane-Blockade

Zusammenfassung
Im Kapitel werden die typischen Indikationen und Kontraindikationen der Transversus-abdominis-Blockade dargestellt. Spezielle Komplikationen und Nebenwirkungen dieser Blockadetechnik werden beschrieben. Die anatomischen Grundlagen werden erläutert und graphisch illustriert. Nach Hinweisen für die Lagerung des Patienten zur Punktion werden die sonographische Darstellung der Region sowie die ultraschallgestützte Punktion Schritt für Schritt erklärt. Zusätzlich wird ein Beispiel aus der klinischen Praxis präsentiert und mit entsprechenden Sonographiebildern untermalt. Im letzten Abschnitt wird die konventionelle Blockadetechnik ohne Verwendung des Ultraschalls dargestellt.
Friederike Kuhlmey, Jürgen Birnbaum, Edda Klotz

Postoperatives Management

Frontmatter

29. Postoperative Schmerztherapie

Zusammenfassung
Eine optimale Schmerzbehandlung fördert den Genesungsprozess und reduziert kardiopulmonale Komplikationen. Nervenblockaden ermöglichen postoperativ eine über mehrere Stunden bis Tage dauernde Schmerzfreiheit oder zumindestens -reduktion. Kathetertechniken sind täglich von speziell geschulten Fachkräften zu überwachen. Als Zusatz oder Folgelösung von Regionalanästhesien ist meist eine systemische Schmerztherapie nötig. Ein modernes Schmerzkonzept ist multimodal aufgebaut und beinhaltet neben der rein medikamentösen Komponente gezielte Maßnahmen zur Förderung der Durchblutung und der lymphatischen Wunddrainage. Das Schmerzkonzept basiert auf einer systematischen Schmerzmessung und soll standardisiert sein. Pharmakologisch führt die Kombination verschiedener Analgetika zu gegenseitiger Wirkverstärkung und Reduktion von Nebenwirkungen. In einem Stufeneinsatz werden die Basisanalgetika mit den Opioiden kombiniert. Die Basisanalgetika wirken in unterschiedlicher Prägung analgetisch, antiphlogistisch und spasmolytisch. Die Opioide haben eine hochgradige Potenz und etliche gut beherrschbare Nebenwirkungen.
Christof Heim

Backmatter

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