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13.02.2019 | Leitthema Open Access

Umsetzung des Lübecker Modells Bewegungswelten in der Pflege. Kooperation auf kommunaler Ebene zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Pankow

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autoren:
Katja Dierich, Maria-Theresia Nicolai, Henrieke Franzen

Zusammenfassung

Im Zuge des Präventionsgesetzes und des damit verbundenen neuen Präventionsauftrags der Pflegekassen finden seit 2016 vermehrt präventive und gesundheitsfördernde Aktivitäten in stationären Pflegeeinrichtungen statt. Das „Lübecker Modell Bewegungswelten“ (LMB) als Element des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde als körperlich, geistig und sozial aktivierendes Präventionsprogramm für ältere Menschen mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen entwickelt.
Der regionalen Umsetzung des LMB in stationären Pflegeeinrichtungen, im altersgerechten Wohnen und in der Tagespflege dient das Berliner Projekt „Adaption und Umsetzung des Lübecker Modells Bewegungswelten in der Modellregion Pankow – Niedrigschwellige Bewegungsangebote in Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen“. Dieses Modellprojekt des regionalen Qualitätsverbunds Netzwerk im Alter – Pankow e. V. (QVNIA e. V.) wird im vorliegenden Beitrag vorgestellt.
Beleuchtet werden die für die Umsetzung relevanten lokalen Strukturen und Kooperationen sowie die daraus auch programmbedingt resultierenden Anforderungen an die beteiligten Akteure. Mit dem Ziel der nachhaltigen Umsetzung von Bewegungsförderung im Setting Pflege werden ein möglicher Implementierungspfad und qualitätssichernde Maßnahmen vorgestellt.
Der Praxistransfer hat gezeigt, dass sich das Konzept des LMB auch in großstädtischen Strukturen anwenden lässt. Bei der Umsetzung müssen regionale Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Notwendig ist eine zentrale Steuerung vor Ort mit der entsprechenden strukturellen und prozessualen Expertise sowie qualitätssicherndem Vermögen. Während der Modellphase konnten positive Erfahrungen gewonnen werden, aus denen Handlungsempfehlungen zur Fortführung und Weiterentwicklung abgeleitet werden.

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