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„Unsichtbare Wunden“

Politische Traumatisierung in der DDR

  • 01.06.2012
  • Ost-West-Forum
Erschienen in:

Zusammenfassung

An der eigenen Person wird dargestellt, was es bedeutete, politischer Haft und Zersetzung in der DDR ausgesetzt gewesen zu sein. Erst der innere Abstand zum eigenen Trauma durch psychoanalytische Ausbildung und künstlerische Arbeit schafft für den Autor den nötigen Raum zur Behandlung von Haft- und Zersetzungsopfern. Dabei wird ein Prozess beschrieben, der über Jahre geht und die schrittweise Ablösung von den verfolgenden inneren Objekten und das Wiederfinden des guten prätraumatischen Objekts beinhaltet. Dieser Weg ist risikoreich und schützt nicht vor Rückschlägen. Nur ein gutes soziales Netz kann dieses Vorhaben gelingen lassen. An einem Fallbeispiel wird dargestellt, dass der Therapeut als gutes Objekt verinnerlicht werden kann, eine schrittweise Ablösung von den verfolgenden Objekten möglich ist und Schatten der Vergangenheit überwunden werden können.
Titel
„Unsichtbare Wunden“
Politische Traumatisierung in der DDR
Verfasst von
Dr. Karl-Heinz Bomberg
Publikationsdatum
01.06.2012
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Forum der Psychoanalyse / Ausgabe 2/2012
Print ISSN: 0178-7667
Elektronische ISSN: 1437-0751
DOI
https://doi.org/10.1007/s00451-012-0097-9
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Bildnachweise
Erschöpfter Mann am Arbeitsplatz/© filadendron / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Erschöpfter Mann im LKW/© Africa Studio / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)