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03.08.2017 | Unterstützende Parodontitistherapie | CME-Kurs | Kurs

Systematik der Parodontaltherapie

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt | Ausgabe 7-8/2017
Autoren:
Prof. Dr. Ralf Rößler, P. Hahner, G. Gassmann
Für:
Zahnärzte
Zertifiziert bis:
18.07.2018
CME-Punkte:
2
Zertifizierende Institution:
BZÄK, DGZMK, KZBV
Anzahl Versuche:
2
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Zusammenfassung

Parodontopathien verlangen eine systematische Behandlung, die von der Initialtherapie über die nichtchirurgische Parodontitisbehandlung mit subgingivalem Débridement bis zur Nachsorge im Sinne der unterstützenden Parodontaltherapie (UPT) reicht. Die „primäre Parodontaltherapie“ startet mit einer umfassenden Diagnostik, ist danach unterteilt in systematische, zeitlich abgegrenzte Therapieabschnitte und soll dauerhaften therapeutischen Erfolg sicherstellen. Wichtig ist es, dass die einzelnen Behandlungsteammitglieder in den therapeutischen Sequenzen ihren zugewiesenen Platz einnehmen. In der UPT wird die klinische Situation kontrolliert und ggf. eine gezielte Reinstrumentierung bestimmter Bereiche des Parodontiums stattfinden. Oberstes Ziel ist es, die Reorganisation parodontal pathogener Keime in einem parodontopathogenen Biofilm zu vermeiden. Die Häufigkeit des „Nachsorgezyklus“ ist abhängig vom Schweregrad der parodontalen Erkrankung, dem individuellen Erkrankungsrisiko, ggf. vorhandener Prädispositionen und der Mitarbeit des Patienten. Die Recall-Zyklen können von drei bis sechs Monate reichen.

Lernziele

Nach der Lektüre dieses Beitrags ...

  • können Sie die einzelnen Schritte einer systematischen Parodontaltherapie erklären.
  • sind Sie in der Lage, ein „individuelles“ Therapiekonzept zu entwickeln.
  • fühlen Sie sich sicher darin, Ihr Team perfekt in das parodontale Behandlungskonzept zu integrieren.
  • können Sie Ihrem Patienten die Behandlungsoptionen erklären.

Zertifizierungsinformationen

Dieser Fortbildungsbeitrag wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.

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