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Untersuchung der Schulter

  • 02.05.2019
  • Schwerpunkt
Erschienen in:

Auszug

Das Schultergelenk hat eine kleine Gelenkpfanne und einen sehr großen Gelenkkopf. Diese Diskrepanz muss über eine straffe Gelenkkapsel – die Rotatorenmanschette – und dort hinein einstrahlend Muskeln kompensiert werden. Es sind vorwiegend von vorn: M.-subscapularis-Innenrotation, von oben: M.-supraspinatus-Abduktion und von hinten: M.-infraspinatus-Außenrotation. Der M. latissimus dorsi und die Mm. teres major et minor werden bewusst relativ ignoriert. Der M. biceps zieht mit seiner langen Sehne durch das Gelenk und bedarf besonderer Beachtung. Das Gelenk wird von oben durch das Akromion der Scapula geschützt, darunter liegt die Bursa subdeltoacromialis, die häufig durch Raumnot irritiert wird. Jede Dezentralisation des großen Humeruskopfes zur kleinen Fossa glenoidalis der Scapula ist schmerzauslösend! Neurogene, muskuläre, traumatische oder haltungsbedingte Ursachen sind zu eruieren und zu korrigieren. Auch eine Bizepstendinose ist zunehmend am Schulterschmerz beteiligt. Sehr häufig werden partielle muskuläre Einrisse vor dem Übergang in die lange Bizepssehne nicht erkannt. …
Titel
Untersuchung der Schulter
Verfasst von
MR Dr. med. Rainer Wander
Publikationsdatum
02.05.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Deutsche Zeitschrift für Akupunktur / Ausgabe 2/2019
Print ISSN: 0415-6412
Elektronische ISSN: 1439-4359
DOI
https://doi.org/10.1007/s42212-019-0167-7
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