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Update: molekulare Diagnose der Gemüse- und Fruchtallergie

  • 15.02.2014
  • Übersicht
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die meisten Studien zur Prävalenz der Nahrungsmittelallergie beziehen sich auf regional begrenzte Auswertungen. Paneuropäische Multicenter-„cross-sectional“-Studien zur Prävalenz der Nahrungsmittelallergie, wie zum Beispiel im EuroPrevall-Projekt durchgeführt, sind bis heute leider noch nicht publiziert. Die bisher veröffentlichten Resultate deuten darauf hin, dass Allergien gegen Früchte und Gemüse zu den häufigsten Nahrungsmittelallergien in der Adoleszenz und im Erwachsenenalter gehören. Die vorliegende Übersichtsarbeit zur molekularen Diagnostik der Frucht- und Gemüseallergie fasst Daten zusammen, die aus Studien zur komponentenspezifischen Diagnostik stammen und die bei Patienten erhoben wurden, bei denen die Nahrungsmittelallergie durch orale Provokationen bestätigt wurde. Das Hauptgewicht wurde auf die häufigsten Frucht- und Gemüseallergien gelegt wie die gegen Karotte, Sellerie, Tomate, Kiwi, und als wichtigem Stellvertreter der Rosaceae-Früchte, Pfirsich. Diese Studien zeigen unter anderem, dass die komponentenspezifische Diagnostik einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Sensitivität und auch der Spezifität der In-vitro-Diagnostik bei Nahrungsmittelallergie leisten kann. Die Identifikation von Markerallergenen, die mit einem erhöhten Risiko für eine schwere Systemreaktion assoziiert sind, wird das zukünftige Management von Patienten mit Nahrungsmittelallergie erleichtern.
Titel
Update: molekulare Diagnose der Gemüse- und Fruchtallergie
Verfasst von
Prof. Dr. Barbara K. Ballmer-Weber
Karin Hoffmann-Sommergruber
Publikationsdatum
15.02.2014
Verlag
Urban & Vogel
Erschienen in
Allergo Journal / Ausgabe 1/2014
Print ISSN: 0941-8849
Elektronische ISSN: 2195-6405
DOI
https://doi.org/10.1007/s15007-014-0468-1
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