Intersektorale Schnittstelle – eine Chance für Studien zur Versorgungsforschung?
- 07.07.2020
- Urologie
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. P. J. Goebell
- Erschienen in
- Die Urologie | Ausgabe 8/2020
Zusammenfassung
Die Forderung nach der Ambulantisierung nimmt derzeit in der gesundheitspolitischen Diskussion einen breiten Raum ein. Somit rückt die Schnittstelle (stationär/ambulant) noch stärker in den Fokus und liefert auch einen Anreiz für die bessere Kooperation und Koordinierung aller an der Versorgung Beteiligten. Hierin liegt auch eine Chance sektorenübergreifend neue Strukturen – auch für die Forschung – zu etablieren. Die Begrifflichkeiten der intersektoralen Versorgung und die Forschungsinhalte sind dabei zu harmonisieren und zusammengefasst zu koordinieren. Für die Versorgungsforschung ist die Bereitstellung von Behandlungsdaten über den gesamten Behandlungspfad essentiell. Die intersektorale Grenze ist in diesem Zusammenhang wie eine Sollbruchstelle und besonders störungsanfällig. Die aktuelle zunehmende Digitalisierung kann auch als Chance begriffen werden den Informationsverlust durch den Ausbau intersektoraler Versorgungsstrukturen zu minimieren, die Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur Forschung über die Sektorengrenzen hinweg zu liefern.
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- Titel
- Intersektorale Schnittstelle – eine Chance für Studien zur Versorgungsforschung?
- Verfasst von
-
Prof. Dr. P. J. Goebell
- Publikationsdatum
- 07.07.2020
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Urologie
- Erschienen in
-
Die Urologie / Ausgabe 8/2020
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00120-020-01260-3
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