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Urologie

Kommentierte Studien

04.04.2018 | Erektile Dysfunktion | FORTBILDUNG | Ausgabe 6/2018

Gicht begünstigt erektile Dysfunktion

Eine prospektive Studie zeigt, dass Gichtpatienten deutlich häufiger an Erektionsstörungen leiden als ihre Altersgenossen. Die Probleme beginnen bereits im Vorfeld der Gichtdiagnose.

Autor:
Prof. Dr. med. C. Diehm

02.04.2018 | Sexuell übertragbare Erkrankungen | Literatur kompakt | Ausgabe 2/2018

Bei Chlamydien und Gonokokken immer auch einen Rektalabstrich veranlassen

Chlamydien und Gonokokken verursachen nicht nur genitale, sondern auch rektale Infektionen. Wird nur ein genitaler Abstrich untersucht, würden knapp 50 % der Infektionen unerkannt bleiben. Eine häufige Ursache für rektale Chlamydien- und Gonokokken-Infektionen bei Frauen ist Analverkehr.

Autor:
Prof. Tino F. Schwarz

28.02.2018 | Benigne Prostatahyperplasie | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 4/2018

Wie sinnvoll ist die Therapie der männlichen Nykturie mit Desmopressin?

Desmopressin wird zur Behandlung von Nykturie häufig verwendet. Doch wie gut ist die Wirkung von Desmopressin im Vergleich zu anderen Interventionen? Ein Cochrane Review hat das nun untersucht. Mit welchem Ergebnis und wie dieses Ergebnis einzuordnen ist, erläutert unsere Expertin.

Autor:
FEBU Dr. S. Mühlstädt

19.02.2018 | Prostatakarzinom | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 3/2018

Prostatektomie: Ist minimal-invasiv besser als offen?

Weil es einen starken Trend zur Da-Vinci-Operation gibt, der in den USA schon lange bemerkbar ist und nun auch in Deutschland immer stärker wird, ist eine evidenzbasierte Empfehlung bezüglich der Operationstechnik wichtig. In einer Metaanalyse wurde die Studienlage zum diesem Thema gesichtet.

Autor:
Dr. A. Spek

19.12.2017 | Chemotherapie | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 1/2018

Einsatz von Cannabinoiden bei chemotherapieinduzierter Übelkeit und Erbrechen

Eine Chochrane-Analyse hat die Wirksamkeit und die Verträglichkeit von Cannabis-basierten Medikamenten für chemotherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen bei erwachsenen Krebspatienten evaluiert. Unsere Expertin fasst die Ergebnisse für Sie zusammen und ordnet sie ein.

Autor:
Dr. Désirée Louise Dräger

25.10.2017 | Chemotherapie | Originalien | Ausgabe 1/2018

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

Neues zu Cabazitaxel unter Berücksichtigung der aktuellen Datenlage

Auf der ASCO-Jahrestagung („American Society of Clinical Oncology“) 2016 wurden neue randomisierte Phase-III-Studienergebnisse zur Taxan-basierten Chemotherapie beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) vorgestellt. Was die Ergebnisse für den klinischen Alltag bedeuten.

Autoren:
Prof. Dr. J. E. Gschwend, P. Albers, M. Bögemann, P. Goebell, A. Heidenreich, J. Klier, F. König, S. Machtens, K. Pantel, C. Thomas

03.10.2017 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 6/2017

Addition der antiandrogenen Therapie – eine Option beim Prostatakarzinom?

In einer Studie wurde der Einfluss einer zusätzlichen antiandrogenen Therapie zur Salvage-Radiotherapie bei Prostatakarzinompatienten evaluiert. Belegt werden sollte die Hypothese, dass durch die zusätzliche hormonelle Therapie die Tumorprogression reduziert und so die Todesrate verringert werden kann.

Autor:
Prof. Gregor Goldner

06.09.2017 | Pädiatrische Nephrologie | Literatur kompakt | Sonderheft 1/2017

17-Jährige mit Nierenversagen lehnt Dialyse plötzlich ab

Eine seit Geburt chronisch-kranke adoleszente Patientin fordert die Beendigung ihrer Organersatztherapie. Vertreter aus Kindernephrologie, Palliativmedizin und Bioethik diskutieren die Sachlage. Der Fall ist ein Beispiel dafür, was ethische Reflexion sein kann.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

22.05.2017 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

Abirateron plus Frühstück spart 3.000 € im Monat

250 mg Abirateron pro Tag, eingenommen mit einem fettarmen Frühstück, wirkt genauso gut wie die übliche Dosis von 1.000 mg in nüchternem Zustand. Das hat eine erste prospektive randomisierte Studie gezeigt. Damit ließe sich neben dem Medikament auch Geld sparen, das sonst in der Kanalisation landet.

Autor:
PD Dr. Michael Fink

04.05.2017 | Tumoren des Urogenitaltraktes | Journal Club | Ausgabe 8/2017

Urothelkarzinom: Pembrolizumab als neuer Standard in der Zweitlinientherapie?

Pembrolizumab als neuer Therapiestandard in der Zweitlinientherapie?

Das metastasierte Urothelkarzinom hat trotz einer guten Chemotherapiesensibilität eine begrenzte Langzeitprognose. In der Phase-III-Studie KEYNOTE-045 wurde Pembrolizumab nach Versagen einer platinbasierten Chemotherapie randomisiert gegen eine konventionelle Zweitlinienchemotherapie verglichen.

Autoren:
Dr. med. Christoph Oing, Carsten Bokemeyer

18.04.2017 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 3/2017

Salvage-Radiotherapie mit oder ohne Kurzzeit-Antihormonbehandlung

Bis zu 75 % der Patienten mit einem PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie erleiden nach der Salvage-Radiotherapie innerhalb von fünf Jahren einen erneuten Rückfall. Beim biochemischen Rezidiv wurde nun prospektiv der Stellenwert der Kombination der Salvage-RT mit einer kurzzeitigen antihormonellen Therapie geprüft.

Autoren:
Priv-Doz. Dr. Robert M. Hermann, Prof. Dr. med. Hans Christiansen

18.04.2017 | Nierentumoren | journal club | Ausgabe 3/2017

Neuer TKI für die Zweitlinie beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom?

In einer Studie wurde geprüft, inwieweit der TKI Cabozantinib im Vergleich zur etablierten Zweitlinientherapie mit Everolimus, einem Inhibitor von mTOR, das Überleben verbessert – bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom nach Versagen einer gegen VEGFR gerichteten TKI-Therapie.

Autoren:
Dr. Christoph Oing, Prof. Dr. Carsten Bokemeyer

07.12.2016 | Harnblasenkarzinom | journal club | Ausgabe 8/2016

Radikale Zystektomie versus Radiochemotherapie

Zystektomie oder organerhaltende Therapie (transurethrale Tumorresektion mit dem Ziel der R0-Resektion und anschließender Radiochemotherapie) beim muskelinvasiven Harnblasenkarzinom? Die Prognose der Patienten nach Alter und Behandlungsjahr wurde nun vergleichend ausgewertet.

Autor:
PD Dr. Gunther Klautke

05.12.2016 | Prostatektomie | Journal Club | Ausgabe 1/2017

Offene oder Roboter-assistierte radikale Prostatektomie?

Was den Vergleichs zwischen offen retropubischer und roboterassistierter radikaler Prostatektomie angeht, war die Datenlage bisher dürftig. Jetzt wurden zum ersten Mal Ergebnisse hierzu veröffentlicht.

Autoren:
R. Ganzer, J.-U. Stolzenburg

05.10.2016 | Prostatakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 10/2016

Quantifizierter Gleason-Score verbessert prognostische Aussagekraft

Deutsche Mediziner haben eine Modifikation des Gleason-Scores vorgeschlagen, die dessen prognostischen Wert noch steigern könnte.

Autoren:
Dr. Robert Bublak, Prof. Dr. med. Christian Wülfing

21.07.2016 | Infektionen in der Urologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2016

Urogenitalbilharziose auch auf Korsika

Die Urogenitalbilharziose galt bislang als eine auf (sub)tropische Länder mit schlechter Hygiene beschränkte Infektionskrankheit. Durch den seit 2013 anhaltenden Ausbruch von Bilharziose auf Korsika muss auch in Deutschland damit gerechnet werden.

Autor:
Prof. Tino F. Schwarz

06.07.2016 | Tumorbedingte Fatigue | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 8/2016

Die pharmakologische Behandlung der Fatigue im Rahmen der Palliativmedizin

Ziel des Reviews ist die Bewertung der Wirksamkeit der pharmakologischen Behandlung von Fatigue in der Palliativpflege mit einem Schwerpunkt auf Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung, einschließlich Krebsleiden und anderen chronischen Krankheitsverläufen.

Autoren:
Dr. D. L. Dräger, Dr. S. Schmidt

30.06.2016 | Urolithiasis | Journal Club | Ausgabe 10/2016

Ist Urolithiasis eine Kontraindikation für eine Vitamin-D- und Kalziumsubstitution?

Stellt eine Urolithiasis eine Kontraindikation für eine Vitamin-D- und Kalziumsubstitution dar? Eine Substitution mit Vitamin D und Kalzium ist einer der gelebten Eckpfeiler der Osteoporosetherapie.

Autor:
Dr. C. Fisang

17.06.2016 | Infertilität | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 7/2016

Antioxidantien zur Behandlung männlicher Subfertilität

Die männliche Subfertilität wird in 30–80 % der Fälle auf oxidativen Stress zurückgeführt, der sich schädigend auf die Spermien auswirkt. Antioxidantien sind im Vergleich zu anderen Fertilitätsbehandlungen leicht verfügbar und preiswert und viele Männer nutzen sie bereits, um ihre Fruchtbarkeit zu verbessern. Doch wie steht es um die Evidenz?

Autoren:
Dr. F. Zengerling, S. Schmidt

31.05.2016 | Urolithiasis | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 6/2016

Alpha-Blocker zur medikamentösen Expulsionstherapie für Harnleitersteine

Bis zur Veröffentlichung der Studie von Pickard et al. waren Alpha- und Kalziumkanalblocker eine beliebte medikamentöse Behandlungsoption von spontanabgangsfähigen Harnleitersteinen. Jetzt wird ihre Wirksamkeit angezweifelt. Zu Recht?

Autoren:
Dr. S. Schmidt, Priv.-Doz. Dr. Dr. med. univ. A. Miernik

Neu im Fachgebiet Urologie

Meistgelesene Bücher in der Urologie

2016 | Buch

Anogenitale Hautkrankheiten

Erkennen, Befunden, Behandeln

Hautkrankheiten im Bereich Genitale werden werden oft erstmals von einem Facharzt beobachtet, der sich mit anderen genitalen Beschwerden beschäftigt – der Urologe bei Männern oder der Gynäkologe bei Frauen. Dieses Buch schult den Blick für anogenitale Dermatosen und gibt Tipps zur Therapie.

Herausgeber:
Walter Krause, Isaak Effendy

2015 | Buch

Inkontinenz- und Deszensuschirurgie der Frau

Harninkontinenz ist eines der häufigsten Symptome in der Urologie und Gynäkologie. OP-Atlas, unverzichtbarer Ratgeber, kompaktes Nachschlagewerk in einem: Mithilfe dieses Buches werden Sie Spezialist in Sachen Inkontinenz- und Deszensuschirurgie.

Herausgeber:
Rainer Hofmann, Uwe Wagner

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