Skip to main content
main-content

Urologie

Kommentierte Studienreferate

01.10.2017 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 6/2017

Addition der antiandrogenen Therapie – eine Option beim Prostatakarzinom?

In einer Studie wurde der Einfluss einer zusätzlichen antiandrogenen Therapie zur Salvage-Radiotherapie bei Prostatakarzinompatienten evaluiert. Belegt werden sollte die Hypothese, dass durch die zusätzliche hormonelle Therapie die Tumorprogression reduziert und so die Todesrate verringert werden kann.

Autor:
Prof. Gregor Goldner

01.09.2017 | Pädiatrische Nephrologie | Literatur kompakt | Sonderheft 1/2017

17-Jährige mit Nierenversagen lehnt Dialyse plötzlich ab

Eine seit Geburt chronisch-kranken adoleszente Patientin fordert die Beendigung ihrer Organersatztherapie. Vertreter aus Kindernephrologie, Palliativmedizin und Bioethik diskutieren die Sachlage. Der Fall ist ein Beispiel dafür, was ethische Reflexion sein kann.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

04.05.2017 | Tumoren des Urogenitaltraktes | Journal Club | Ausgabe 8/2017

Urothelkarzinom: Pembrolizumab als neuer Standard in der Zweitlinientherapie?

Pembrolizumab als neuer Therapiestandard in der Zweitlinientherapie?

Das metastasierte Urothelkarzinom hat trotz einer guten Chemotherapiesensibilität eine begrenzte Langzeitprognose. In der Phase-III-Studie KEYNOTE-045 wurde Pembrolizumab nach Versagen einer platinbasierten Chemotherapie randomisiert gegen eine konventionelle Zweitlinienchemotherapie verglichen.

Autoren:
Dr. med. Christoph Oing, Carsten Bokemeyer

01.05.2017 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2017

Abirateron plus Frühstück spart 3.000 € im Monat

250 mg Abirateron pro Tag, eingenommen mit einem fettarmen Frühstück, wirkt genauso gut wie die übliche Dosis von 1.000 mg in nüchternem Zustand. Das hat eine erste prospektive randomisierte Studie gezeigt. Damit ließe sich neben dem Medikament auch Geld sparen, das sonst in der Kanalisation landet.

Autor:
PD Dr. Michael Fink

01.04.2017 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 3/2017

Salvage-Radiotherapie mit oder ohne Kurzzeit-Antihormonbehandlung

Bis zu 75 % der Patienten mit einem PSA-Rezidiv nach radikaler Prostatektomie erleiden nach der Salvage-Radiotherapie innerhalb von fünf Jahren einen erneuten Rückfall. Beim biochemischen Rezidiv wurde nun prospektiv der Stellenwert der Kombination der Salvage-RT mit einer kurzzeitigen antihormonellen Therapie geprüft.

Autoren:
Priv-Doz. Dr. Robert M. Hermann, Prof. Dr. med. Hans Christiansen

01.04.2017 | Nierentumoren | journal club | Ausgabe 3/2017

Neuer TKI für die Zweitlinie beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom?

In einer Studie wurde geprüft, inwieweit der TKI Cabozantinib im Vergleich zur etablierten Zweitlinientherapie mit Everolimus, einem Inhibitor von mTOR, das Überleben verbessert – bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom nach Versagen einer gegen VEGFR gerichteten TKI-Therapie.

Autoren:
Dr. Christoph Oing, Prof. Dr. Carsten Bokemeyer

05.12.2016 | Prostatektomie | Journal Club | Ausgabe 1/2017

Offene oder Roboter-assistierte radikale Prostatektomie?

Was den Vergleichs zwischen offen retropubischer und roboterassistierter radikaler Prostatektomie angeht, war die Datenlage bisher dürftig. Jetzt wurden zum ersten Mal Ergebnisse hierzu veröffentlicht.

Autoren:
R. Ganzer, J.-U. Stolzenburg

01.12.2016 | Harnblasenkarzinom | journal club | Ausgabe 8/2016

Radikale Zystektomie versus Radiochemotherapie

Zystektomie oder organerhaltende Therapie (transurethrale Tumorresektion mit dem Ziel der R0-Resektion und anschließender Radiochemotherapie) beim muskelinvasiven Harnblasenkarzinom? Die Prognose der Patienten nach Alter und Behandlungsjahr wurde nun vergleichend ausgewertet.

Autor:
PD Dr. Gunther Klautke

01.10.2016 | Prostatakarzinom | Literatur kompakt | Ausgabe 10/2016

Quantifizierter Gleason-Score verbessert prognostische Aussagekraft

Deutsche Mediziner haben eine Modifikation des Gleason-Scores vorgeschlagen, die dessen prognostischen Wert noch steigern könnte.

Autoren:
Dr. Robert Bublak, Prof. Dr. med. Christian Wülfing

06.07.2016 | Tumorbedingte Fatigue | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 8/2016

Die pharmakologische Behandlung der Fatigue im Rahmen der Palliativmedizin

Ziel des Reviews ist die Bewertung der Wirksamkeit der pharmakologischen Behandlung von Fatigue in der Palliativpflege mit einem Schwerpunkt auf Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung, einschließlich Krebsleiden und anderen chronischen Krankheitsverläufen.

Autoren:
Dr. D. L. Dräger, Dr. S. Schmidt

01.07.2016 | Infektionen in der Urologie | Literatur kompakt | Ausgabe 4/2016

Urogenitalbilharziose auch auf Korsika

Die Urogenitalbilharziose galt bislang als eine auf (sub)tropische Länder mit schlechter Hygiene beschränkte Infektionskrankheit. Durch den seit 2013 anhaltenden Ausbruch von Bilharziose auf Korsika muss auch in Deutschland damit gerechnet werden.

Autor:
Prof. Tino F. Schwarz

30.06.2016 | Urolithiasis | Journal Club | Ausgabe 10/2016

Ist Urolithiasis eine Kontraindikation für eine Vitamin-D- und Kalziumsubstitution?

Stellt eine Urolithiasis eine Kontraindikation für eine Vitamin-D- und Kalziumsubstitution dar? Eine Substitution mit Vitamin D und Kalzium ist einer der gelebten Eckpfeiler der Osteoporosetherapie.

Autor:
Dr. C. Fisang

17.06.2016 | Infertilität | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 7/2016

Antioxidantien zur Behandlung männlicher Subfertilität

Die männliche Subfertilität wird in 30–80 % der Fälle auf oxidativen Stress zurückgeführt, der sich schädigend auf die Spermien auswirkt. Antioxidantien sind im Vergleich zu anderen Fertilitätsbehandlungen leicht verfügbar und preiswert und viele Männer nutzen sie bereits, um ihre Fruchtbarkeit zu verbessern. Doch wie steht es um die Evidenz?

Autoren:
Dr. F. Zengerling, S. Schmidt

01.06.2016 | Prostatakarzinom | journal club | Ausgabe 4/2016

Androgenentzug beim Prostatakarzinom und kognitive Einschränkung

Hängt die Androgenentzugstherapie, die Grundlage für die Behandlung des Prostatakarzinoms ist, mit kognitiven Einschränkungen zusammen? Die Untersuchungsergebnisse dazu sind widersprüchlich. Mit einem neuen Verfahren unter Einsatz digitalisierter Patientendaten wurde diese Assoziation geprüft.

Autor:
Prof. Dr. Ulrich R. Kleeberg

31.05.2016 | Urolithiasis | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 6/2016

Alpha-Blocker zur medikamentösen Expulsionstherapie für Harnleitersteine

Bis zur Veröffentlichung der Studie von Pickard et al. waren Alpha- und Kalziumkanalblocker eine beliebte medikamentöse Behandlungsoption von spontanabgangsfähigen Harnleitersteinen. Jetzt wird ihre Wirksamkeit angezweifelt. Zu Recht?

Autoren:
Dr. S. Schmidt, Priv.-Doz. Dr. Dr. med. univ. A. Miernik

31.05.2016 | Prostatakarzinom | Journal Club | Ausgabe 7/2016

Zirkulierende Tumorzellen als prädiktiver Marker?

Eine Arbeitsgruppe der onkologischen Abteilung der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore berichtet im New England Journal of Medicine über den Nachweis der Androgenrezeptor-Splice-Variante 7 in zirkulierenden Tumorzellen bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom. Unser Experte fasst die Ergebnisse der Studie für Sie zusammen und ordnet sie ein.

Autoren:
Dr. rer. nat. G. Theil, Prof. Dr. P. Fornara

11.05.2016 | Spezielle urologische Diagnostik | Journal Club | Ausgabe 6/2016

Ubiquilin-2-Immunfärbung – ein neuer Marker als Ergänzung der urinzytologischen Diagnostik?

Eine erste Studie zu UBQLN2 als uringebundenes Markersystem zur Ergänzung der Urinzytologie erscheint vielversprechend. Die Ergebnisse der Studie hat unsere Experte für sie zusammengefasst und kommentiert.

Autor:
Dr. med. T. Olbricht

04.05.2016 | Inkontinenz | Evidenzbasierte Medizin | Ausgabe 5/2016

Midurethrale Schlingenoperationen für Belastungsinkontinenz bei Frauen

Midurethrale Schlingenoperationen sind als minimal-invasive chirurgische Behandlung der Belastungsinkontinenz anerkannt. Ziel dieses Beitrags ist es, ihre klinische Wirkung zur Behandlung von verschiedenen Formen der Inkontinenz zu beurteilen – anhand vorliegender relevanter Studien.

Autoren:
Dr. J. Kranz, Dr. S. Schmidt

01.05.2016 | Schlafapnoe | Journal Club | Ausgabe 2/2016

Nächtlicher Urinverlust bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom

Über 160.000 postmenopausale Frauen haben an der Women’s Health Initiative teilgenommen.Hier konnte  an einer großen Kohorte der Zusammenhang zwischen nächtlicher Enurese und obstruktivem Schlafapnoesyndrom gezeigt werden. Unser Experte gibt eine  kurze Einschätzung zu Limitationen und Bedeutung der Ergebnisse.

Autor:
Prof. Dr. Petra Stute

01.05.2016 | Palliativmedizin | Literatur kompakt_Allgemeine Onkologie | Ausgabe 5/2016

Ehrliche Aufklärung gewünscht

Patienten mit fortgeschrittenem Malignom ihre infauste Prognose mitzuteilen, ist eine der Herausforderungen im onkologischen Alltag. Wie wirkt sich die Aufklärung auf das psychische Befinden der Betroffenen aus?

Autoren:
Kathrin von Kieseritzky, Dr. phil. Sigrun Vehling

Video-Beitrag

  • 29.06.2017 | IT für Ärzte | Nachrichten | Onlineartikel

    Patient-Arzt-Internet

    Lobo: Ärzte brauchen mehr Internet-Wissen

    Mit eindringlichen Worten forderte Blogger Sascha Lobo beim Deutschen Ärztetag die Mediziner auf, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mit zu gestalten – gerade auch zum Schutz der Patienten.

    Autor:
    Rebekka Höhl

Neu im Fachgebiet Urologie

Meistgelesene Bücher in der Urologie

  • 2014 | Buch

    Facharztwissen Urologie

    Differenzierte Diagnostik und Therapie

    Die Erste Hilfe für die Facharztprüfung: detaillierte und differenzierte Information zu Diagnostik und Therapie aller urologischen Erkrankungen. Löscht den Wissensdurst schnell und gründlich: der stichwortartige Text spart wertvolle Zeit beim Nachlesen und Lernen.

    Herausgeber:
    Hans-Ulrich Schmelz, Christoph Sparwasser, Wolfgang Weidner
  • 2012 | Buch

    Ultraschall in der Urologie

    Der vorliegende Atlas, der Lehrbuch und Nachschlagewerk zugleich ist, liefert dem klinisch tätigenUrologen einen reichen Fundus von über 400 Referenzaufnahmen häufiger Befunde und interessanter Raritäten. Neben technischen Grundlagen der Sonographie sowie praktischen Tipps und Tricks zur Vermeidung von Fehlbefunden finden Sie umfangreiche Informationen zur sonographischen Diagnostik benigner und maligner urologischer Erkrankungen.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. med. Rainer Hofmann, Prof. Dr. med. Axel Hegele, Dr. med. Astrid Honacker
  • 2015 | Buch

    Inkontinenz- und Deszensuschirurgie der Frau

    Harninkontinenz und Deszensus jetzt noch besser therapieren!
    Harninkontinenz ist eines der häufigsten Symptome in der Urologie und Gynäkologie. Die betroffenen Patienten sind körperlich und psychisch stark belastet.  Vor allem bei Frauen stellt die Stressharninkontinenz ein weit verbreitetes Phänomen dar. 

    Herausgeber:
    Rainer Hofmann, Uwe Wagner
  • 2012 | Buch

    Urodynamik

    Urodynamik: ein für viele Anwender komplexes Verfahren – leicht gemacht Genau das gelingt diesem Buch. Vertrauen Sie den Experten aus dem Arbeitskreis „Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau“ der DGU, die als Herausgeber und Autoren eine detaillierte Darstellung der Grundlagen und ihrer Anwendungsmöglichkeiten geschaffen haben. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Indikation, Durchführung der Untersuchung und Interpretation der Befunde. Das deutschsprachige Standardwerk zur Urodynamik – jetzt in 3. Auflage! 

    Herausgeber:
    Prof. Dr. med. Daniela Schultz-Lampel, Prof. Dr. med. Mark Goepel, Prof. Dr. med. Axel Haferkamp

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Urologie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise