Zukunft sichern: Wie werden Gesundheitsberufe wieder unwiderstehlich für den Nachwuchs?
- 16.05.2025
- Urologie
- Leitthema
- Verfasst von
- Samira Reuß
- Melina Brohm
- PD Dr. med. Markus Schubert
- Erschienen in
- Die Urologie | Ausgabe 8/2025
Zusammenfassung
Der demografische Wandel führt zu einem höheren Aufkommen kranker und pflegebedürftiger Menschen. Der medizinische Fortschritt, insbesondere durch minimalinvasive Verfahren, macht auch bei betagten Menschen vielerlei Eingriffe möglich. Dies führt aktuell und in Zukunft zu einem höheren medizinischen Bedarf. Durch die geburtenschwächeren Jahrgänge fehlen aktuell und ausgeprägter in Zukunft Fachkräfte im Gesundheitswesen. Dies führt zu einem Personalmangel gefolgt von zunehmender Arbeitsdichte. Schichtdienst, hohe Bürokratielast und unflexible Arbeitszeiten machen patientennahe Tätigkeiten immer unbeliebter. Obwohl viele junge Menschen sich vorstellen können in pflegenden oder ärztlichen Berufen zu arbeiten, fliehen durch die Arbeitsbedingungen zahlreiche Berufsanfänger ins Privat- und Familienleben, Teilzeittätigkeiten oder Verlassen die Berufe gänzlich. Nur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und gegebenenfalls angepasste Vergütungen können diesen Trend stoppen. Abbau von Bürokratie, planbare Arbeitszeiten und Urlaube sowie moderne Personalentwicklung und Führung sind mögliche Lösungsstrategien. Zukünftige Herausforderungen, wie sie die aktuelle Gesundheitsreform darstellt, sind nur durch regionale Weiterbildungsverbünde stemmbar.
Anzeige
- Titel
- Zukunft sichern: Wie werden Gesundheitsberufe wieder unwiderstehlich für den Nachwuchs?
- Verfasst von
-
Samira Reuß
Melina Brohm
PD Dr. med. Markus Schubert
- Publikationsdatum
- 16.05.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwort
- Urologie
- Erschienen in
-
Die Urologie / Ausgabe 8/2025
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00120-025-02612-7
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.