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Die Urologie

Zukunft sichern: Wie werden Gesundheitsberufe wieder unwiderstehlich für den Nachwuchs?

Erschienen in:

Zusammenfassung

Der demografische Wandel führt zu einem höheren Aufkommen kranker und pflegebedürftiger Menschen. Der medizinische Fortschritt, insbesondere durch minimalinvasive Verfahren, macht auch bei betagten Menschen vielerlei Eingriffe möglich. Dies führt aktuell und in Zukunft zu einem höheren medizinischen Bedarf. Durch die geburtenschwächeren Jahrgänge fehlen aktuell und ausgeprägter in Zukunft Fachkräfte im Gesundheitswesen. Dies führt zu einem Personalmangel gefolgt von zunehmender Arbeitsdichte. Schichtdienst, hohe Bürokratielast und unflexible Arbeitszeiten machen patientennahe Tätigkeiten immer unbeliebter. Obwohl viele junge Menschen sich vorstellen können in pflegenden oder ärztlichen Berufen zu arbeiten, fliehen durch die Arbeitsbedingungen zahlreiche Berufsanfänger ins Privat- und Familienleben, Teilzeittätigkeiten oder Verlassen die Berufe gänzlich. Nur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und gegebenenfalls angepasste Vergütungen können diesen Trend stoppen. Abbau von Bürokratie, planbare Arbeitszeiten und Urlaube sowie moderne Personalentwicklung und Führung sind mögliche Lösungsstrategien. Zukünftige Herausforderungen, wie sie die aktuelle Gesundheitsreform darstellt, sind nur durch regionale Weiterbildungsverbünde stemmbar.
Titel
Zukunft sichern: Wie werden Gesundheitsberufe wieder unwiderstehlich für den Nachwuchs?
Verfasst von
Samira Reuß
Melina Brohm
PD Dr. med. Markus Schubert
Publikationsdatum
16.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Urologie
Erschienen in
Die Urologie / Ausgabe 8/2025
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072
DOI
https://doi.org/10.1007/s00120-025-02612-7
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