Prähabilitation und ERAS im Kontext urochirurgischer Eingriffe
Neue Wege zur Optimierung perioperativer Prozesse
- 10.11.2025
- Urologische Chirurgie
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 10.11.2026
- Anzahl Versuche
- 2
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Im Rahmen der Verbesserung perioperativer Standards gewinnt zunehmend der präoperative Zeitraum vor großen urochirurgischen Eingriffen an Bedeutung. Das Konzept der Prähabilitation zielt darauf ab, die physischen und mentalen Kapazitäten von Patient:innen bereits vor der Operation auf ein höheres Niveau zu heben, um den postoperativen Abfall abzufangen. Die Interventionsmöglichkeiten umfassen körperliches Training, Ernährungsberatung, psychologische Unterstützung, Patientenedukation, Optimierung der Schlafhygiene und die Verbesserung weiterer präoperativer Parameter wie z. B. einer bestehenden Anämie. Es ist wichtig, bei jedem einzelnen Patienten die vorliegenden Defizite zu erkennen und ein auf den Patienten zugeschnittenes Prähabilitationskonzept zu erstellen. Zudem müssen die Konzepte in den klinischen Alltag integrierbar und kosteneffizient sein.
Nach Absolvieren dieser Fortbildungseinheit können Sie …
- das Konzept der Prähabilitation in den perioperativen Verlauf einordnen und definieren.
- die zentralen Domänen der Prähabilitation benennen.
- die verschiedenen Interventionsansätze innerhalb der Domänen benennen.
- die Anforderungen an ein erfolgreiches Prähabilitationsprogramm verstehen.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].