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Eine ambulant behandelte Harnwegsinfektion kann schnell einen gefährlichen Verlauf nehmen, wenn bestimmte Risikofaktoren im Spiel sind. Welche das sein könnten, zeigt eine Metaanalyse mit über 1,5 Millionen Beteiligten.
Was Männer über Prostata-spezifisches Antigen zur Krebs-Früherkennung wissen, wissen sie meist von ihren Hausarztpraxen. Mit der neuen S3-Leitlinie kommt es um so mehr darauf an, dass diese sie kundig beraten.
Die neue EAU-Klassifikation für Harnwegsinfektionen (HWI) verzichtet auf die bisherige Einteilung in „unkompliziert / kompliziert“. Stattdessen unterscheidet sie nun zwischen „lokalisiert“ und „systemisch“. Was bedeutet das für Klinik, Praxis und Forschung?
Können Harnwegsinfektionen Herzinfarkte und Schlaganfälle triggern, ähnlich wie Influenza oder COVID-19? Nach den Ergebnissen einer großen walisischen Studie ist das naheliegend.
Frauen mit gemischter Harninkontinenz, denen mit einer konservativen Therapie nicht mehr geholfen werden kann, stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung. Die MUSA-Studie gibt nun Aufschluss darüber, ob die Patientinnen besser mit einer Urethralschlinge versorgt oder Botulinumtoxin injiziert werden sollte.
Harnwegsinfekte können schwer und sogar tödlich verlaufen. Welche Patientinnen und Patienten gefährdet sind, ist im Zuge einer Metaanalyse untersucht worden.
Ein Zusammenhang zwischen Sarkopenie und Blasenschwäche ist bei älteren Menschen bereits belegt. Ein chinesisches Forschungsteam untersuchte nun, ob auch bei Frauen unter 60 Jahren der Verlust an Muskelmasse mit einem signifikant erhöhten Risiko für Harninkontinenz einhergeht.
Eine rezeptierbare mobile Anwendungssoftware soll Männern helfen, die an erektiler Dysfunktion leiden. Nun liegen die Ergebnisse einer Studie vor. Die Forschenden glauben, damit die klinische Praxis verändern zu können.
Wiederholter Harndrang bei überaktiver Blase kann erlernt und damit auch verlernt werden. Neue Therapieansätze setzen genau hier an: Durch kontrollierte Reizwahrnehmung soll die übersteigerte Reaktionsbereitschaft des Körpers abgebaut werden. Digitale Gesundheitsanwendungen unterstützen Betroffene dabei – mit messbarem Erfolg.
Aktuelle Forschungsansätze zur Behandlung rezidivierender Harnwegsinfekte zielen vor allem auf den Verzicht von Antibiotika ab. Nach Dr. Lena Biehl von der Uniklinik Köln gibt es vielversprechende Ergebnisse zu Impfungen, aber auch zu vaginalen Probiotika – und bald möglicherweise auch zum fäkalen Mikrobiomtransfer.
Werden Erektionsstörungen gut behandelt (und das ist möglich), steigt die Lebensqualität enorm. Tipps für eine gute Kommunikation mit den Patienten gibt Androloge Dr. med. Jann-Frederik Cremers in dieser Folge. Welche Fragen sollten gestellt und an welche Ursachen gedacht werden? Und was ist zu tun, wenn PDE-5-Hemmer und Lebensstilveränderungen nicht ausreichend wirken?
In einer aktuellen Metaanalyse wurde untersucht, wie erfolgsversprechend eine verkürzte Antibiotikatherapie bei afebrilen Kindern mit Harnwegsinfekten im Vergleich zur Standardtherapie ist. In gewissen Fällen könnte die Kurzzeittherapie ausreichen.
Das Spektrum an Harnwegsinfektionen reicht von der asymptomatischen Bakteriurie bis hin zur schweren Urosepsis. Was spricht für einen komplizierteren Verlauf? Wann sollte umgehend eine Ultraschall-Untersuchung erfolgen? Und welchen Wert haben Cranberrys, Antibiotika oder Impfungen bei der Rezidivprophylaxe? Prof. Sibylle von Vietinghoff klärt auf und ordnet die diagnostischen und therapeutischen Pfade.
Ein Review von randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) spricht dafür, dass sich eine Erhöhung der Trinkmenge günstig auswirken kann, etwa, um das Risiko für Nierensteine zu senken. Ausgesprochen umfangreich ist die Datenlage indes nicht.
Zum Einsatz von Produkten, die Cranberry enthalten, um wiederkehrende Harnwegsinfektionen zu verhindern, gab es in der Vergangenheit widersprüchliche Aussagen. Die Daten eines aktuellen systematischen Reviews mit Netzwerk-Metaanalyse legen nun den Nutzen von Cranberry-Saft nahe.
Die akute Zystitis von Männern und ihre Therapie sind wenig erforscht. Norwegische Forscher haben das nachgeholt. Ihr Rat: Erst einmal keine Breitbandantibiotika verordnen.
D-Mannose, eine Hoffnungsträgerin in der Rezidivprophylaxe von Harnwegsinfektionen, hat in einer Studie nicht mehr bewirken können als ein Placebo. Die Empfehlung zur Einnahme entfalle damit, so die Autoren.
Beim chronischen Harnwegsinfekt bei Frauen wird bisher meist eine Antibiotikaprophylaxe eingesetzt. Angesichts der zunehmenden Antibiotikaresistenz erweist sich das Antiseptikum Methenamin-Hippurat als vielversprechende Alternative, so die Auswertung einer randomisierten kontrollierten Studie.
Die aktuellen Leitlinien zur Früherkennung des Prostatakarzinoms in Europa stehen in der Kritik, da sie aggressive Tumorvarianten nur unzureichend identifizieren, gleichzeitig aber zu unnötigen Biopsien führen. Die Europäische Union strebt nun ein individualisiertes, europaweites Screening an.
Eine aktuelle schwedische Studie deutet darauf hin, dass Patienten ein höheres Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko haben, wenn ihnen sowohl Phosphodiesterase(PDE)-5-Hemmer als auch Nitrate verschrieben werden. Was also tun, wenn ein Mann mit erektiler Dysfunktion (ED), der Nitrate einnimmt, nach Viagra® & Co. fragt?
Was genau leistet nochmal die Prostata? Warum verursacht eine vergrößerte Prostata bei dem Einen Beschwerden und bei dem Anderen wiederum nicht? Urologe Dr. Peter Weib erklärt in dieser Folge anschaulich die Anatomie und Funktion der Vorsteherdrüse, wie es gelingt die Prostatahyperplasie klinisch einzuschätzen und ein Karzinom auszuschließen – und wie der PSA-Wert dabei unterstützt.
Wer erste Symptome einer Blasenschwäche bemerkt, wendet sich zunächst meist vertrauensvoll an seine Hausärztin bzw. seinen Hausarzt, in der Hoffnung dort die bestmögliche und somit leitliniengerechte Hilfe zu bekommen. Ein aktuelles Review lässt daran allerdings Zweifel aufkommen.
Müssen Männer, die häufig zum Handy greifen, eine verminderte Samenqualität fürchten? In einer Schweizer Studie gefundene Assoziationen lassen das vermuten. Doch es bleiben Fragen.
Die Verschreibung unangemessener Antibiotika bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen der Frau lässt sich durch eine multimodale Intervention offenbar deutlich zurückfahren. Das zeigt eine Studie mit 110 Allgemeinarztpraxen in fünf Bundesländern.
SGLT2-Inhibitoren kommen für die Therapie einer chronischen Nierenerkrankung zum Einsatz. Aber sind sie wirklich für alle Patientinnen und Patienten geeignet – zum Beispiel für Erkrankte mit IgA-Nephritis, anderen Glomerulonephritiden und Zystennieren?
Während derzeit überall über ChatGPT diskutiert wird, gerät etwas aus dem Blick: Künstliche Intelligenz (KI) ist zum Teil schon längst in der medizinischen Routine angekommen. Der Internist und Forscher Prof. Jakob Kather hat die in Deutschland einmalige Professur für „Clinical Artificial Intelligence“ an der Technischen Universität Dresden inne. Er erklärt uns zentrale Begrifflichkeiten und spricht über Chancen, aber auch Risiken von KI in der Medizin.
Zur Vermeidung von Rezidiven kalziumhaltiger Nierensteine sind Thiaziddiuretika ein empfohlenes Mittel der Wahl. Was Hydrochlorothiazid (HCT) in der Metaphylaxe auszurichten vermag, hat eine Schweizer Arbeitsgruppe untersucht.
Wer viele anticholinerge Arzneien benötigt, hat im Alter verstärkt kognitive Probleme. Nach Resultaten einer US-Studie könnte körperliche Aktivität dem entgegenwirken.
Auch Peptide können ungewöhnliche Karrierewege gehen. Ein Beispiel dafür ist Kisspeptin. Ursprünglich als Produkt des Suppressorgens KISS1 für die Onkologie interessant, fungiert es nun als Hoffnungsträger in der Sexualmedizin.
Kurz und gut – das scheint ein gängiger Gedanke bei antiken Bildnissen nackter Männer gewesen zu sein. Wie sich Penisdarstellungen von der Renaissance bis heute entwickelt haben, wurde jetzt untersucht.
Aufgrund der Beobachtung, dass D-Mannose die Adhäsion der Bakterien an das Urothel verhindern kann, wird der Einfachzucker zur Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfektionen eingesetzt. In einer Cochrane-Analyse suchte man nach Beweisen für die klinische Wirksamkeit.
Die European Association of Urology (EAU) schlägt vor, Männer mit erektiler Dysfunktion nur noch in zwei Gruppen einzuteilen. Kann das funktionieren und wie unterscheiden sich diese Patienten voneinander?
Überweisungen von Frauen an die Urologie zur Abklärung einer Mikrohämaturie sind häufig nicht angemessen. Speziell die Inzidenz von Malignomen ist in solchen Fällen ausgesprochen gering, wie US-Mediziner berichten.
„Ein Bakteriennachweis im Urin muss immer antibiotisch behandelt werden“ – trotz besseren Wissens und deutlichen Hinweisen in der Literatur wird diese Praxis insbesondere im niedergelassenen Bereich weiterhin praktiziert. Es betrifft Hausärzte, Internisten, Gynäkologen und Urologen.
COVID-19 hinterlässt auch Schäden an der männlichen Fertilität und Erektionsfähigkeit, berichten Urologen bei ihrer Jahrestagung – und machen sich für das Impfen stark.
Gastrointestinale Störungen und Lebererkrankungen können sich negativ auf das Sexualleben auswirken. Das gilt auch für Refluxpatienten, wie italienische Mediziner betonen. Wichtig ist, daran zu denken und die Patienten gezielt danach zu fragen.
Patienten mit Reizdarmsyndrom haben einer taiwanischen Studie zufolge ein erhöhtes Risiko, innerhalb von durchschnittlich fünf bis sechs Jahren eine interstitielle Zystitis bzw. ein chronisches Blasenschmerz-Syndrom zu entwickeln.
Die Behandlungsmöglichkeiten der Harninkontinenz beim Mann sind vielfältig, doch viele Männer meiden das Tabuthema. Umso wichtiger ist es, dass Mediziner*innen das Thema aktiv ansprechen und Risikofaktoren sowie häufige Ursachen kennen. Über den Weg bis zur optimalen Therapieentscheidung spricht Prof. Ricarda Bauer, München, in dieser Episode.
Unfruchtbare Männer weisen im Vergleich zu fertilen Männern eine erhöhte Sterblichkeit auf, und zwar umso mehr, je eingeschränkter ihre Spermatogenese ist. Ein genauer Blick auf die Zahlen ist dennoch angezeigt.
Bei Symptomen des unteren Harntrakts lohnt es sich, die betroffenen Männer aktiv in die Behandlung einzubeziehen: Mit Selbstmanagement-Maßnahmen sind einer Metaanalyse zufolge u. U. ähnliche Effekte zu erzielen wie mit Medikamenten.
In dieser Folge besprechen wir, wie ein unkomplizierter Harnwegsinfekt von einem komplizierten differenziert werden kann und welche Therapie dementsprechend folgen sollte. Und natürlich darf bei diesem Thema auch die Diskussion über den Einsatz von Antibiotika nicht fehlen.
Für unerfüllte Kinderwünsche gibt es die unterschiedlichsten Gründe. Welche bei Männern in den vergangenen zehn Jahren vermehrt oder seltener aufgetreten sind, zeigt eine Analyse aus Italien.
Möglicherweise haben jüngere Patienten mit Alopezie, die Finasterid einnehmen, ein gesteigertes Risiko für Suizidalität, Depressionen und Angstzustände, legt eine aktuelle Analyse nahe.
Wer sich ein Beispiel an den Ernährungsgewohnheiten der Menschen im Mittelmeerraum nimmt, hat einer US-Studie zufolge ein geringeres Risiko, dass ihm früher oder später eine erektile Dysfunktion das Liebesleben versalzt.
Zusätzliches Biofeedback steigert die Erfolge des üblichen Beckenbodentrainings bei Frauen mit Harninkontinenz einer schottischen Studie zufolge nicht.
Unfruchtbarkeit bei Männern ist einer großen Studie zufolge mit einem höheren Mortalitätsrisiko assoziiert, besonders wenn sie von Azoospermie betroffen sind.
Gentest statt Zytologie? Ein neues Verfahren weist Tumorzellen im Urin offenbar weit sensitiver nach als eine zytologische Untersuchung. Damit könnten Ärzte vielleicht häufiger auf kostspielige und aufwendige Zystoskopien bei der Tumorkontrolle verzichten.
Eine Minderheit der Deutschen hat mit einem Arzt schon einmal über sexuell übertragbare Krankheiten (STI) geredet, so eine große Sex-Studie – es würden aber gerne mehr. Und: die Forscher haben eine Erklärung, warum Männer mit mehr Frauen geschlafen haben wollen als umgekehrt.
Bei einer überaktiven Blase scheint es sich zu lohnen, tagsüber die Heizung ein bisschen höher zu drehen – allerdings nur im Wohnzimmer, so das Ergebnis einer japanischen Studie.
Der Nachweis einer Proteinurie per Teststreifen ist häufig unzuverlässig. Liegen Faktoren vor, die das Ergebnis verzerren können, sollte sicherheitshalber der Albumin-Kreatinin-Quotient bestimmt werden.
Intermittierendes Fasten und eine Ernährung mit Bioprodukten könnten laut einer US-amerikanischen Studie mit einem geringeren Risiko für Erektionsstörungen einhergehen.
Männer mit Adipositas haben offenbar eine verringerte endokrine Hodenfunktion – selbst wenn kein metabolisches Syndrom vorliegt. Das legt eine Querschnittsstudie aus Italien nahe.
Unwillkürlicher nächtlicher Urinabgang ist ein gar nicht so seltenes Problem erwachsener Männer. Wer davon betroffen ist und wie sich die Beschwerden abklären lassen, hat ein Urologenteam in einer kleinen Studie untersucht.
Zwischen der Zeit, die Männer mit Pornografie zubringen, und der Erektionsfunktion besteht eine inverse Beziehung: Je ausgiebiger der Geschlechtsakt betrachtet wird, desto weniger kann er offenbar real ausgeübt werden.
Gonokokken, Chlamydien und Mykoplasmen sind hierzulande die drei häufigsten Erreger einer Urethritis. Und sie machen zunehmend Probleme. Denn die Resistenzentwicklung wird immer dramatischer, die Therapie dieser „super bugs“ immer problematischer.
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) warnt mit Blick auf wiederkehrende Hitzeperioden vor einer langfristigen Zunahme urologischer Erkrankungen. Auch die Spermienqualität könnte leiden.
Männer mit Kinderwunsch sollten nicht nur auf den Konsum gewöhnlicher Zigaretten verzichten. Wie eine dänische Studie nahelegt, führen auch elektronische Zigaretten zu negativen Veränderungen der spermatogenetischen Funktion.
Die Untersuchung des 24-Stunden-Sammelurins soll dabei helfen, Patienten mit Urolithiasis vor erneutem Auftreten von Harnsteinen zu bewahren. Ob das klappt, haben US-Mediziner untersucht.
Zu den urogenitalen Beschwerden, die Frauen nach der Menopause plagen können, gehören wiederkehrende Harnwegsinfektionen. Mit lokalen Östrogenpräparaten lässt sich die Situation lindern.
Junge Männer mit Potenzproblemen führen diese häufig auf einen übermäßigen Pornokonsum und exzessive Masturbation zurück. Ein Arzt wird hingegen selten konsultiert, legt die Auswertung einer Social-News-Plattform nahe.
Erleiden Patienten mit Vorhofflimmern, die mit Gerinnungshemmern behandelt werden, eine Makrohämaturie, darf dies nicht mit einem Verweis auf die Medikation abgetan werden. Ursache der Blutung sind häufig Malignome des Harntraktes.
Männer, die an Prostatakrebs erkrankt sind und mit Androgendeprivation behandelt werden, erleiden offenbar seltener Infektionen mit dem COVID-19-Virus.
In einer kleinen chinesischen Studie ist es nicht gelungen, den COVID-19-Erreger SARS-CoV-2 im Sperma erkrankter Männer nachzuweisen. Offenbar findet das Virus in Hodenzellen keine geeigneten Andockstellen.
Ärzte aus Taiwan zogen einem 89-jährigen Mann eine 30 cm lange Frühlingszwiebel aus der Harnröhre. Er hatte versucht, damit seinen juckenden Meatus zu behandeln.
Ob eine erektile Dysfunktion arteriell bedingt ist, lässt sich anhand von Lipidparametern abschätzen. Darauf deutet eine Studie aus China hin, an der jüngere Patienten ohne kardiovaskuläre Vorerkrankung beteiligt waren.
Eine falsch eingesetzte Menstruationstasse kann unangenehme Folgen haben – eine Frau aus den USA entwickelte deswegen eine Nierenkolik. Da dies nicht der erste Fall ist, sollten Ärzte bei Flankenschmerzen auch eine mechanisch verursachte Hydronephrose in Betracht ziehen.
Mit Anticholinergika sollten Ärzte bei Demenzkranken bekanntlich aufpassen – und bei überaktiver Blase zumindest selektive Antimuskarinergika verordnen. Denn die Mortalität unter nichtselektiven Wirkstoffen ist um 50% erhöht.
Der prognostische Wert der Proteinurie nach akutem Nierenversagen während stationärer Behandlung ist womöglich unterschätzt worden. Die Aussagekraft übertrifft jene der glomerulären Filtrationsrate.
Männer mit Erektionsproblemen beschreiben diese als weniger ausgeprägt, wenn sie von einer Ärztin befragt werden. Gleichzeitig ist es tatsächlich wahrscheinlicher, dass sie in Gegenwart einer Frau beim ICI-Test besser abschneiden.
Wenn die Suche nach der nächsten Toilette den Tagesablauf bestimmt, wird jeder Spaziergang zum Spießrutenlauf. Beim Vergleich verschiedener Therapieoptionen für die OAB bei Männern hat sich die Verhaltenstherapie jetzt besonders hervorgetan.
Junge Männer mit Fischöl-Supplementen haben dickere Hoden und produzieren mehr Sperma. Vitaminpräparate haben dagegen keine solchen Effekte, legt eine dänische Analyse nahe.
Sollte man bei Männern, die noch keine Kinder haben, dem Wunsch nach einer Vasektomie zurückhaltender begegnen, weil sie sich möglicherweise zu leichtfertig dafür entscheiden? Urologen der Cleveland Clinic halten das für unnötig.
Wenn weniger Männer am PSA-Screening teilnehmen, sinkt automatisch die Zahl der Biopsien und Krebsdiagnosen. Andererseits steigt einer US-Studie zufolge dann die Zahl der Patienten, bei denen ein fortgeschrittenes Prostatakarzinom festgestellt wird.
Hochhackige Schuhe gelten bislang vor allem aus orthopädischer Sicht als No-Go. Französische Ärzte wollten wissen, ob sie zudem Probleme mit der Stuhlkontrolle verursachen.
Einem Screening auf Hodenkrebs ab einem Alter von 16 Jahren steht das IQWiG ablehnend gegenüber. Die Untersuchung sollte weder als Regelleistung der GKV noch als individuelle Gesundheitsleistung angeboten werden, so das Institut.
Unterbrechen Frauen beim Urinieren absichtlich den Harnstrahl, um ihre Beckenbodenmuskulatur zu trainieren, kann das deutliche Nebenwirkungen haben: Das Restharnvolumen wird erhöht, der maximale Urinfluss reduziert.
Männer, die erst mithilfe künstlicher Befruchtung Vater geworden sind, haben ein höheres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Die Diagnose wird zudem oft schon in jüngeren Jahren gestellt.
Prostatabiopsien sind das Instrument der Wahl in der Diagnose von Prostatakrebs. Bei diesem invasiven Eingriff taucht immer wieder die Frage auf, ob die Erektion darunter leidet. Spanische Urologen haben sich an einer Antwort versucht.
Niemand spricht gern über die eigene Blasenschwäche, mit Nahestehenden nicht und schon gar nicht mit Fremden. Eine Folge dieses Schweigens ist der Verzicht auf medizinische Hilfe.
Bei Football-Spielern, die mehrmals Symptome einer Gehirnerschütterung haben, sind diese mit Hinweisen für niedrigere Testosteronspiegel und eine erektile Dysfunktion assoziiert.
Mit jedem Kilo mehr auf den Hüften steigt bei Frauen offenbar das Risiko einer Harninkontinenz, so das Ergebnis einer Metaanalyse mit ausschließlich prospektiven Daten. Die Autoren regen an, blasenschwachen Patientinnen die Gewichtsreduktion besonders ans Herz zu legen.
Können Nierensteinpatienten hartes Leitungswasser trinken? Soll es lieber gefiltert werden? Oder ist Mineralwasser verträglicher? Welches Wasser ist am günstigsten, um Steinrezidive zu vermeiden? Eine Expertengruppe hat nach Antworten gesucht.
Wie lernt man am besten, Patienten digital rektal zu untersuchen? Simulationen sind da offenbar weniger erfolgreich als das Üben am lebenden Objekt, wie australische Urologen herausgefunden haben.
Mitunter verschwinden Gegenstände versehentlich in der Blase, manche Menschen stecken sich auch mit Absicht Fische, Schlangen oder Besenstiele in das Organ. Urologen konnten nun mit einem Steinextraktor ein Thermometer über die Harnröhre eines Mannes entfernen.
Eine Studie zur Verbreitung erektiler Dysfunktion hat hohe Prävalenzzahlen zutage gefördert. Erstaunlich ist, wie häufig die unter 40-Jährigen von Erektionsstörungen betroffen sind.
Je größer der Alkoholkonsum, umso kleiner sind die Hoden junger Männer. Die plausibelste Erklärung: Alkohol stört die Hodenentwicklung. Vielleicht verleiten aber auch kleinere Hoden zu einem stärkeren Alkoholgenuss.
Die Europäische Akademie für Andrologie (EAA) hat eine Leitlinie für den klinisch-praktischen Umgang mit Männern herausgegeben, die eine Gynäkomastie entwickelt haben. Sie umfasst fünf Leitsätze und 15 Empfehlungen.
Einen Anstieg der Infektionen mit Gonorrhö um 17% binnen eines Jahres hat das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) verzeichnet.
Für die Diagnose des männlichen Hypogonadismus wird gemäß der EAU-Leitlinie eine Bestimmung des Gesamttestosterons mit einer zuverlässigen Methode benötigt. Die im Labor gemessenen Werte lassen sich jedoch nicht immer in das Empfehlungsbild der Leitlinien einfügen.
Werden Patienten mit benigner Prostatahypertrophie mit Dutasterid oder Finasterid behandelt, steigt das Diabetesrisiko. Zu dem Ergebnis kommt eine britische Studie, die Patienten unter 5-α-Reduktasehemmern und Tamsulosin verglichen hat.
Männer, in deren Familienanamnese Blutsverwandte mit Prostatakrebs verzeichnet sind, weisen im Lauf des Lebens stärker abfallende Testosteronspiegel auf als Männer ohne Verwandte mit Prostatakarzinom.
Patienten mit vermehrter Oxalatausscheidung scheinen einer US-Studie zufolge ein erhöhtes Risiko für die Progression einer chronischen Niereninsuffizienz und ein terminales Nierenversagen zu haben.
Vielleicht sollten besser ältere als jüngere Männer kiffen: Cannabis scheint Unfruchtbarkeit sowie Keimzelltumoren zu begünstigen, andererseits aber vor Prostatatumoren zu schützen.
Viel zu oft werden akute unkomplizierte Harnwegsinfekte mit Antibiotika behandelt, obschon es Alternativen gibt. Doch nun bringen gleich 2 aktuelle Leitlinien Bewegung in das Management unkomplizierter Zystitiden, indem sie sich klar für den Einsatz evidenzbasierter Phytotherapeutika wie der pflanzlichen Dreierkombination BNO 1045 aussprechen, um den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren.
Harnwegsinfektionen (HWIs) gehören weltweit zu den häufigsten bakteriellen Infektionen. Jährlich erkranken etwa 150 Millionen Menschen an einer HWI, wobei Frauen deutlich öfter betroffen sind als Männer. Meist handelt es sich um akute unkomplizierte Zystitiden, bei denen eine Antibiotikagabe häufig nicht erforderlich ist. Hier steht die Linderung der Symptome im Vordergrund.
Etwa 30–40 % der menstruierenden Frauen leiden an Symptomen eines prämenstruellen Syndroms (PMS). Dazu zählen unterschiedliche physische und psychische Beschwerden, die während der Lutealphase des Menstruationszyklus auftreten und in der Regel mit Einsetzen der Blutung abklingen. Phytopharmaka können in dieser Situation eine wichtige Behandlungsalternative bieten. Entscheidend für ihren Einsatz ist, dass sie eine zuverlässige, klinisch nachgewiesene Wirksamkeit besitzen.
Ein Drittel aller menstruierender Frauen hat mit prämenstruellen Beschwerden zu kämpfen. Um Symptome, wie sie beim PMS auftreten, nicht nur symptomatisch zu therapieren, können pflanzliche Präparate mit Mönchspfefferextrakt nachhaltig helfen. Erfahren Sie mehr zur Studienlage und dem Wirkmechanismus.