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Allgemeinmedizin Urologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis

Urologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

Doppelt gut: Finerenon und Empagliflozin

Für die Behandlung von Nierenerkrankung und Typ-2-Diabetes gibt es immer mehr Substanzen. Die Kombination von Finerenon und Empagliflozin wurde nun hinsichtlich der Nierenfunktion untersucht. Es zeigte sich ein additiver Schutzeffekt.

CME: Unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen

Unkomplizierte Harnwegsinfektionen zählen zu den häufigsten bakteriellen Infektionen. Die im Jahr 2024 aktualisierte S3-Leitlinie der AWMF bietet evidenzbasierte Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Prävention - differenziert nach Geschlecht, Alter und Risikoprofil.

CME: Prostatakarzinom-Therapie im fortgeschrittenen Alter

Bei einem 84-Jährigen wird beim Hausarzt ein erhöhter PSA-Wert gemessen. Der Urologe bestätigt in der Stanzbiopsie ein malignes Adenokarzinom der Prostata. Sollte der Patient eine antiandrogene Therapie erhalten? Was muss speziell bei betagten Patienten beachtet werden? Und ab wann ist ein palliativer Ansatz zu wählen?

CME: Unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Erwachsenen

Die im Jahr 2024 aktualisierte S3-Leitlinie bietet evidenzbasierte Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Prävention – differenziert nach Geschlecht, Alter und Risikoprofil. In diesem CME-Beitrag sind die praxisrelevanten Neuerungen zusammengefasst.

Sind Antibiotika doch nicht vom Aussterben bedroht?

Immer wieder heißt es, die Versorgung mit Antibiotika sterbe aus. Doch so ganz entspricht das nicht der Wahrheit, denn es gibt auch Neuheiten im Bereich der Antibiotikatherapie. Einige der neuesten Entwicklungen sind in diesem Artikel am Beispiel der Harnwegsinfekte für Sie zusammengefasst. 

Wie die richtige Ernährung bei Harnwegsinfekten helfen kann

Neben medizinischen Behandlungsansätzen rückt die Ernährung bei rezidivierenden Harnwegsinfekten (HWI) zunehmend als präventiver und therapeutischer Baustein in den Fokus. In diesem Beitrag werden evidenzbasierte ernährungstherapeutische Ansätze zusammengefasst und deren Potenzial in der Prävention und Therapie von HWI aufgezeigt.

Nierensteine mit einfachen Untersuchungen erkennen

Eine 32-jährige Patientin stellt sich mit seit drei Tagen anhaltenden, beidseitigen Flankenschmerzen vor. Die Schmerzen sind dumpf, strahlen nach lumbal aus und nehmen seit ein paar Tagen zu. Der Fall zeigt, wie sich Nierensteine mit einfachen, in der hausärztlichen Praxis verfügbaren Maßnahmen diagnostizieren lassen.

Hämaturie: Die wichtigsten Differenzialdiagnosen im Blick

Blut im Urin kann auf eine relativ harmlose oder aber auch eine gravierende Erkrankung hinweisen. Wie sollten Sie bei einer Hämaturie in der Praxis vorgehen, um eine Über-, aber auch eine Unterdiagnostik zu vermeiden? Bei einer Makrohämaturie sollte an eine Urinkontrolle im infektfreien Intervall gedacht werden, um ein mögliches Urothelkarzinom nicht zu übersehen.

Die Automatisierung im Urinlabor

Automatisierte Systeme für das mikrobiologische Praxislabor sollen nun die Durchführung von Urinproben vereinfachen. Hier liefern wir einen Überblick über Nutzen, Risiken und warum sich eine Anschaffung für Arztpraxen lohnen kann. 

Der Wert der Urinzytologie

Das Spektrum der Indikationen für eine Urinzytologie ist weit. Ihr Wert bei der Erkennung und Behandlung von High-grade-Urothelkarzinomen bleibt unerreicht. Als einfache Point-of-Care-Untersuchung ermöglicht sie auch die Erkennung nephrologischer Leiden, komplexer Infekte und anderer Pathologien. Damit ergänzt sie Urinteststreifen, Urinsediment und Endoskopie in idealer Weise.

CME: Dermatosen des männlichen Intimbereichs – nicht immer infektiös

Dermatosen des männlichen Intimbereiches sind besonders vielfältig und reichen von infektiösen Ursachen bis hin zur entzündlichen oder sogar neoplastischen Genese. Das Erscheinungsbild der Primäreffloreszenz kann dabei diagnostische Hinweise auf die zugrunde liegende Erkrankung liefern.

In wenigen Schritten zur Diagnose "Benignes Prostatasyndrom"

Klagt ein Patient über abgeschwächten Harnstrahl mit Nachträufeln und über nächtlichen Harndrang, sollten Sie ein benignes Prostatasyndrom abklären. Diese Übersicht fasst das leitliniengerechte Vorgehen für Sie zusammen.

Medikamentöse Optionen beim benignen Prostatasyndrom

Sie betreuen einen sportlich aktiven, 56-jährigen Patienten ohne relevante Vorerkrankungen. Seit etwa zwei Jahren berichtet er über einen abgeschwächten Harnstrahl beim Wasserlassen. Bisher habe er ein pflanzliches Präparat eingenommen, da er Nebenwirkungen vermeiden wollte. Welche medikamentösen Maßnahmen können Sie empfehlen? 

Hämaturie nicht beachtet – Fehler mit gravierenden Folgen

Ein junger Patient mit fieberhaftem Infekt und Brennen beim Wasserlassen wird mit der Diagnose eines Harnwegsinfektes und einer Antibiotikatherapie entlassen. Es liegt eine negative Reaktion auf Eiweiß, jedoch eine Erythrozyturie vor, die nicht weiter abgeklärt wird. Das rächt sich 18 Jahre später. Was können Sie aus dem Fall lernen?

CME: Asymptomatische STI bei Frauen rechtzeitig erkennen und behandeln

Die Versorgungslandschaft für sexuell übertragbare Infektionen (STI) in Deutschland ist unübersichtlich. Betroffenen Frauen fehlt es an niedrigschwelligen Angeboten, um eine entsprechende Beratung oder Behandlung zu bekommen. Dieser Kurs zeigt Ihnen, was Sie in der Hausarztpraxis anbieten können.

Blut im Urin: Harmlos oder gefährlich?

Eine 54-Jährige berichtet über rezidivierenden blutigen Urin. Vor vier Wochen hatte sie eine ausgeprägte Blasenentzündung, die erfolgreich behandelt wurde. Gibt eine Makrohämaturie immer Anlass für einen Tumorverdacht? Wie klären Sie ab?

Die Infektiologie rezidivierender Harnwegsinfektionen

Bakterien besitzen vielfältige Strategien, wie sie in die Blase kommen, dort überleben und überdauern. Wenn sie letzteres tun, kann es zu rezidivierenden Harnwegsinfektionen kommen. Im Beitrag werden einerseits die Pathologie von Harnwegsinfektionen besprochen und aktuelle Empfehlungen zum präventiven und therapeutischen Umgang damit gegeben.

S2e-Leitlinie Teil 1: Diagnostik des benignen Prostatasyndroms

In der neu verfassten Leitlinie wurden die verschiedenen diagnostischen Verfahren bei Verdacht auf ein benignes Prostatasyndroms einer eingehenden Prüfung und Bewertung unterzogen. Neben der Identifizierung eines BPS, stehen auch die Erfassung des Leidensdrucks und von Komplikationen im Mittelpunkt, um am Ende das am besten geeignete Therapieverfahren auswählen zu können.

Testosteronmangel – vielfältige Anzeichen und Ursachen

Nicht nur erektile Dysfunktion und Libidoverlust können auf einen Testosteronmangel hinweisen. Auch weniger "klassische" Symptome sollten aufhorchen lassen. Wie sollten Sie bei Verdacht auf einen Testosteronmange weiter diagnostisch und therapeutisch vorgehen? Und welche Parameter sind während der Therapie zu prüfen?

CME: Nykturie beim Mann – Therapie einer unterschätzten Störung

Wenn der Nachtschlaf durch wiederkehrenden Harndrang gestört wird, kann das schwere Auswirkungen auf die Gesundheit haben – umgekehrt aber auch ein Zeichen für eine relevante Erkrankung sein. Umso wichtiger ist es, Nykturie auch bei Männern in höherem Alter nicht als "Selbstverständlichkeit" anzusehen.

Geriatrisch, männlich und harninkontinent – es braucht mehr als eine "vorsichtige" Therapie

Die Harninkontinenz des geriatrischen männlichen Patienten stellt eine Herausforderung dar. Es ist nicht nur Expertise in urologischen Standardverfahren gefordert, sondern es gilt auch, die Besonderheiten des geriatrischen Patienten und seine besondere Vulnerabilität zu berücksichtigen.

Die Hitliste der Urinkeime

Identifiziert man Urinkeime, findet man oft die "üblichen Verdächtigen". Auf Platz 1 steht natürlich Escherichia coli als häufigster Erreger von Harnwegsinfektionen. Wie sieht es aber auf den nachfolgenden Plätzen aus? Unter Zuhilfenahme verschiedener Studien zur Erregerstatistik wurde eine "Hitliste der Urinkeime" erstellt.

Prostatakarzinom – wichtige Kernpunkte der Früherkennung

Das Prostatakarzinom ist mit 22,7% die häufigste Krebserkrankung von Männern. Im lokal begrenzten Stadium verläuft es meist asymptomatisch. Dann ist es noch kurativ therapierbar, weshalb die Früherkennung durch geeignete Untersuchungen und Tests entscheidend ist. Doch wann ist welche Untersuchung indiziert? Und welche Risikofaktoren spielen eine Rolle?

Harnwegsinfektion im Kindesalter

Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten bakteriellen Infektionen im Säuglings- und Kindesalter. Welche Formen man unterscheidet, welche Informationen zur Diagnostik initial wichtig sind und welche Therapie abhängig von Alter und Befund eingeleitet werden muss, lesen Sie in dieser kurzen Übersicht.

CME: Harnverhalt ist nicht gleich Harnverhalt

Beim Harnverhalt steht zunächst die initiale Entlastung der Blase im Vordergrund. Die Weichenstellung für eine definitive Therapie liegt in der Frage, ob ein akutes oder chronisches Geschehen vorliegt. Während die Wahl des Katheters wenigen Kriterien unterliegt, ist das weitere strukturierte Vorgehen komplex. Am Fallbeispiel zeigt der Beitrag, wie Sie vorgehen.

CME: Sonografie der urogenitalen Organe

Die Sonografie des Urogenitalsystems trägt maßgeblich zur frühzeitigen Diagnose z. B. von urologischen Tumorerkrankungen oder Notfällen bei. Der Beitrag fasst die wichtigsten urologischen Diagnosen zusammen und zeigt, wie Sie sie sicher im Ultraschall erkennen.

Potenzstörungen: Diese heimischen Kräuter können helfen

Das Thema der Erektionsfähigkeit des Mannes zieht sich durch alle Epochen und Kulturen. Schon lange vor der modernen Pharmakotherapie haben die Menschen zu Heilpflanzen gegriffen, um diesem Problem zu begegnen. Gerade in der Natur unseres Lebensraumes sind sehr potente Kräuter zur Unterstützung der Manneskraft zu finden.

Wächst der Bauch, nehmen auch die urologischen Risiken zu

Erkrankungen der harnbildenden und harnableitenden Organe wirken sich bei Frauen schwerwiegender aus, wenn sie schwanger sind. Bestimmte urologische Erkrankungen entwickeln sich sogar erst durch eine Schwangerschaft. Bleiben sie unerkannt und …

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Phytotherapie statt Antibiotikum

Viel zu oft werden akute unkomplizierte Harnwegsinfekte mit Antibiotika behandelt, obschon es Alternativen gibt. Doch nun bringen gleich 2 aktuelle Leitlinien Bewegung in das Management unkomplizierter Zystitiden, indem sie sich klar für den Einsatz evidenzbasierter Phytotherapeutika wie der pflanzlichen Dreierkombination BNO 1045 aussprechen, um den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren.

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Starke Evidenz für nicht-antibiotische Therapie

Harnwegsinfektionen (HWIs) gehören weltweit zu den häufigsten bakteriellen Infektionen. Jährlich erkranken etwa 150 Millionen Menschen an einer HWI, wobei Frauen deutlich öfter betroffen sind als Männer. Meist handelt es sich um akute unkomplizierte Zystitiden, bei denen eine Antibiotikagabe häufig nicht erforderlich ist. Hier steht die Linderung der Symptome im Vordergrund.

Mönchspfefferextrakt: zuverlässig statt zufällig wirksam

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Etwa 30–40 % der menstruierenden Frauen leiden an Symptomen eines prämenstruellen Syndroms (PMS). Dazu zählen unterschiedliche physische und psychische Beschwerden, die während der Lutealphase des Menstruationszyklus auftreten und in der Regel mit Einsetzen der Blutung abklingen. Phytopharmaka können in dieser Situation eine wichtige Behandlungsalternative bieten. Entscheidend für ihren Einsatz ist, dass sie eine zuverlässige, klinisch nachgewiesene Wirksamkeit besitzen.

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Evidenzbasierte Phytotherapie in der Frauenheilkunde

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Ein Drittel aller menstruierender Frauen hat mit prämenstruellen Beschwerden zu kämpfen. Um Symptome, wie sie beim PMS auftreten, nicht nur symptomatisch zu therapieren, können pflanzliche Präparate mit Mönchspfefferextrakt nachhaltig helfen. Erfahren Sie mehr zur Studienlage und dem Wirkmechanismus.

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Toilettenspülung wird betätigt/© sasun Bughdaryan / stock.adobe.com, Transrektale MRT/© Springer Medizin, Arzt reicht Patientin Urinbecher/© terovesalainen / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Gesunde Ernährung mit mediterraner Küche/© USeePhoto / Stock.adobe.com, Medizinisches Gel auf behandschuhtem Finger/© Андрей К / stock.adobe.com, Arzt tastet Bauch eines Mannes ab/© Kate / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Urologe erklärt Patienten urologischen Eingriff an einem Modell /© Witoon / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Teststreifen zur Urin-Analyse/© Chamaiporn / stock.adobe.com, Junge Frau sitz auf dem Bett und hält sich den Bauch/© Siarhei Khaletski / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Alte Frau hält Inkontinenzeinlage in der Hand/© toa555 / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Urinbeutel mit hellem Urin/© Pitchy / stock.adobe.com, Frau öffnet Einlage/© Nitcharee / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodel), Senior mit Smartphone in der Hand/© Wesley JvR / peopleimages.com / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Lila-gefärbter Urin in einem Katheterbeutel/© Franzoi M et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Leichtgradige Makrohämaturie bei IgA-Nephritis./© K. Thürmel, Medikamente werden aus dem Schrank geholt/© I Viewfinder / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ärztin mit Ultraschall im Nierenbereich einer Patientin/© ljubaphoto / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Laborkraft benetzt einen Urinteststreifen/© Lothar Drechsel / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Beispiele aus der Urinzytologie, z.B. Diagnostik von High-grade-Urothelkarzinomen/© Malte Böhm, Ultraschall bei einem älteren Patienten/© bibiphoto / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Papillärer Blasentumor/© L. Eismann, LMU, Search Icon, Petrischalte mit Bakterienkultur/© Arif Biswas | AdobeStock, Arzt hält Schild mit Aufschrift "Aktualisierte HWI-Leitlinie"/© Bionorica SE, Schild mit Phytotherapie neben Blumen/© Sonja Birkelbach / stock.adobe.com und 大出正一 / stock.adobe.com, Pflanzenzweige in Reagenzgläsern/© chokniti | Adobe Stock