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Eine retrospektive Analyse von 186 Priapismusfällen an einer US-amerikanischen Klinik zeigt: Die Mehrheit der Betroffenen entwickelt im weiteren Verlauf eine erektile Dysfunktion. Das Risiko steigt dabei deutlich mit der Dauer der Priapismusepisode.
Die Einführung des TWIST-Scores (Testicular Workup for Ischemia and Suspected Torsion) kann einer türkischen Studie zufolge dazu beitragen, unnötige operative Explorationen zu vermeiden. Es konnte eine hohe diagnostische Genauigkeit bei der Erkennung von Hodentorsionen erreicht werden.
„Time is testis“ – diese bekannte Maxime bestätigt eine aktuelle US-amerikanische Studie zur pädiatrischen Hodentorsion. Entscheidend ist dabei weniger die gesamte Symptomdauer als vielmehr die Zeitspanne zwischen Eintreffen in der Notaufnahme und operativer Detorsion.
In einer Fallserie mit 276 Kindern mit Hodentorsion verringerte der Versuch einer manuellen Detorsion das Risiko eines gonadalen Verlusts deutlich. Bei erfolgreicher Entdrehung traten nach elektiver Orchidopexie keine Testisverluste auf.
Bei einer Hodentorsion zählt jede Stunde: Sechs Stunden nach Beginn der Schmerzen sinken die Chancen auf einen Erhalt des Hodens erheblich. Mithilfe von TWIST-Score und Ultraschall lässt sich eine Torsion als Ursache der Schmerzen oft erkennen – bergen aber ein Risiko für falsch negative Befunde.
Um bei akuten skrotalen Schmerzen Hodentorsionen rasch und sicher zu diagnostizieren, entschließt man sich oftmals zur chirurgischen Exploration, denn das Vertrauen in die diagnostische Sicherheit der Sonografie ist aufgrund fehlender Evidenz begrenzt. Ob zu Recht, klärte kürzlich ein Studienteam aus Großbritannien.
Harnwegsinfekte können schwer und sogar tödlich verlaufen. Welche Patientinnen und Patienten gefährdet sind, ist im Zuge einer Metaanalyse untersucht worden.
Auf längere Sicht ist die Atrophierate nach einer Hodentorsion pädiatrischer Patienten erschreckend hoch. Das hat eine Studie mit jahrelanger Nachbeobachtung ergeben. Entscheidend ist die Zeit, die bis zur Detorsion verstreicht.
Chinesische Forschende haben durch eine umfassende Literaturrecherche herausgefunden, dass Hodentorsionen vermehrt bei kälteren Temperaturen und an Tagen mit starken Temperaturschwankungen auftreten. Allerdings weisen viele der ausgewerteten Studien methodische Schwächen auf.
Urogenitale Notfälle wie das akute Skrotum sind in der kinderärztlichen Praxis eine Herausforderung. Anamnese, Klinik und die Sonografie liefern wertvolle diagnostische Hinweise. Wann muss sofort operiert werden, wann reichen Bettruhe, Kühlung und Analgesie aus?
Wer ihn je erlebt hat, wird ihn nicht vergessen: den Schmerz, den die beim Öffnen oder Schließen des Reißverschlusses am Hosenschlitz eingeklemmte Haut am Penis oder Skrotum verursacht. Eine neue Methode für rasche Abhilfe hat ein US-Team getestet.
Priapismus kann auf eine Reihe von Ursachen zurückgehen, doch eine große Zahl von Fällen ist mit der Einnahme von Medikamenten assoziiert. Die riskantesten Substanzen hat eine italienisch-britische Arbeitsgruppe identifiziert.
Ein Mann steckt sich zum Spaß drei Knopfzellen in die Urethra – mit erheblichen Folgen: Er erleidet eine starke Verätzung mit ausgeprägter Urethranekrose und verliert 8 cm seiner Harnröhre. Eine Urethra-Rekonstruktion ist aufgrund der komplexen Verletzung kaum möglich.
Die stechenden Schmerzen im Hoden kamen und gingen. Ein Notfallteam aus Long Island fand im Ultraschall durchgängige Blutgefäße und schickte den jungen Mann mit einem Antibiotikum heim. Kurze Zeit später stand er jedoch wieder vor der Tür.
In Deutschland ereignen sich um den 24. Dezember herum besonders viele Penisfrakturen. Allein an der weihnachtlichen Euphorie scheint es aber nicht zu liegen, denn es gibt noch weitere saisonale Schwankungen.
Patienten mit akuten Schmerzen aufgrund einer Nierenkolik könnten möglicherweise von der intradermalen Injektion von sterilem Wasser profitieren. Das legen die Ergebnisse einer randomisierten Studie aus der Türkei nahe.
Eine Penisruptur lässt sich heute sehr gut operieren: Die allermeisten Betroffenen entwickeln keine Langzeitschäden. Bei rund jedem Siebten kommt es jedoch zu belastenden Penisdeformationen, in einer Analyse aus Portugal entwickelten aber nur 6% eine Potenzschwäche.
Bei der Akutversorgung einer ausgeprägten Makrohämaturie scheint es von Vorteil, vor Beginn der Blasenspülung das Antifibrinolytikum Tranexamsäure intravesikal zu injizieren. Der Aufenthalt in der Notfallambulanz verkürzte sich dadurch deutlich.
Eine Auswertung von Pharmakovigilanz-Datenbanken deutet auf eine erhöhte Melanomgefahr unter PDE-5-Hemmern. In rund ein Prozent der Berichte wird zudem Priapismus als Nebenwirkung erwähnt.
Reaktionen auf die Empfehlungen der Regierungskommission zur Reform der Notfallversorgung fallen noch verhalten aus. Aber: Die Debatte über Leitungsfunktion im Integrierten Notfallzentrum ist bereits im Gange.
Das Outcome von Männern mit traumatisch bedingter Harnröhrenruptur variiert in Abhängigkeit des Schweregrads der Verletzung. Doch selbst bei Teilrupturen ist Vorsicht geboten.
Müssen Männer aufgrund einer akuten Harnretention in eine Klinik, folgt daraufhin seltener eine BPH-Operation als noch vor zwei Jahrzehnten, dafür häufiger eine medikamentöse Therapie. Das Sterberisiko solcher Männer ist jedoch noch immer deutlich erhöht.
Phenylephrin-Dosierungen über 1000 Mikrogramm pro Stunde scheinen bei Männern mit Priapismus die Chance auf eine Detumeszenz nicht wesentlich zu verbessern. Der Erfolg der Therapie ist eher zeit- als dosisabhängig.
Wenn es um den Nutzen der endoskopischen Entfernung kleiner, asymptomatischer Nierensteine geht, sind sich die Expertinnen und Experten uneins. Eine US-amerikanische Forschergruppe hat nun herausgefunden, dass sich eine prophylaktische Beseitigung durchaus lohnt.
Welche Ernährungsempfehlungen, außer dem Rat, viel zu trinken, kann man Patienten und Patientinnen mit Nierensteinen geben, um Rezidive zu verhindern? In einer US-Studie kristallisierten sich vor allem zwei Empfehlungen heraus.
Segmentale testikuläre Infarzierungen sind selten, das Risiko der Verwechslung mit einer Torsion des Hodens ist hoch. Einen dieser raren Fälle haben tunesische Urologen beschrieben.
Könnte das eine Sepsis sein? Oft keimt der Verdacht zu spät auf – und so stirbt rein rechnerisch alle sieben Minuten in Deutschland ein Mensch an den Folgen einer Blutvergiftung. Prof. Dr. Michael Christ hat Empfehlungen für die Sepsis-Früherkennung und die wichtigsten Schritte in der präklinischen Rettungskette parat.
Skat spielen mag harmlos sein, mit SKAT spielen ist gefährlich: Wer ohne Rezept zur Schwellkörper-Autoinjektionstechnik greift, wird zwar oft den gewünschten Erfolg haben. Will der aber nicht enden, wird aus dem Glücks- schnell ein Notfall.
Die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie ist eine relativ komplikationsarme Form, Nierensteine zu behandeln. Über eine lebensgefährliche Ausnahme berichten US-Urologen.
Wie zuverlässig ist die kontrastmittelverstärkte gegenüber der konventionellen CT zum Ausschluss einer obstruktiven Urolithiasis bei Patienten mit akutem Flankenschmerz? US-Forschende verglichen die beiden Varianten.
Die Schmerzstärke ist kein brauchbarer Parameter im Diagnose- und Therapiemanagement einer Nierenkolik. Eine kanadische Studie zeigt, dass starke Schmerzen nicht unbedingt auf große Steine oder eine schlechte Prognose hindeuten.
Das Komplikationsrisiko bei Patienten mit akuter Nierenkolik scheint geschlechterabhängig zu variieren, zum Nachteil der Frauen. Ein Unterschied, der bei der Therapiewahl berücksichtigt werden sollte, betonen die Studienautoren.
Die Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz ist bei einigen Medikamentengruppen problematisch. Es fehlen valide Studiendaten. Zusätzlich zeigt sich bei einem etablierten Pharmakon ein weitgehend unbeachtetes, nephrotoxisches Potenzial.
Kommt es zu einer obstruktionsbedingten Harnstauungsniere, stellt sich vor der Entfernung der Steine die Frage nach der initialen Maßnahme zur Harnableitung. In einer Studie wurden die beiden infrage kommenden Methoden verglichen.
Die frühe Diagnose und Behandlung urologischer Krankheitsbilder im Kinder- und Jugendalter kann Spätfolgen verhindern. Eine differenzialdiagnostische Abklärung schützt vor Fehlbehandlungen.
Ein älterer Mann hatte sich drei handelsübliche AAA-Batterien in den Penis geschoben. Urologen aus Kanada konnten ihm die Energiepakete zwar wieder abnehmen, hatten aber mit Verätzungen durch Batteriesäure zu kämpfen.
Ein 60-Jähriger mit Diabetes kommt wegen eines verdächtigen Befundes zur transrektalen Prostatabiopsie. Die Folgen wird er nicht überleben, obwohl gar kein Karzinom diagnostiziert wird.
Im Notfall des akuten Skrotums aufgrund einer Torsion der Morgagni-Hydatide stellt sich die Frage, ob vorbeugend auch der kontralaterale Hoden exploriert werden sollte. Zwar spricht wenig dagegen, unbedingt nötig scheint es aber nicht zu sein.
Leicht übersehen wird bei einem Autounfall mit multiplen inneren Verletzungen eine ureteropelvine Dissektion. Wiederholte CT-Aufnahmen können hier von Vorteil sein.
Eine penile Thrombophlebitis führt gelegentlich bei Männern zu schmerzhaften Erektionen. Meist ist die Erkrankung selbstlimitierend, unterstützend eignen sich Antikoagulanzien.
Ärzte aus Taiwan zogen einem 89-jährigen Mann eine 30 cm lange Frühlingszwiebel aus der Harnröhre. Er hatte versucht, damit seinen juckenden Meatus zu behandeln.
Eine falsch eingesetzte Menstruationstasse kann unangenehme Folgen haben – eine Frau aus den USA entwickelte deswegen eine Nierenkolik. Da dies nicht der erste Fall ist, sollten Ärzte bei Flankenschmerzen auch eine mechanisch verursachte Hydronephrose in Betracht ziehen.
Eine seitlich eingesetzte Menstruationstasse wurde einer jungen Frau zum Verhängnis: Sie drückte den rechten Harnleiter ab und verursachte eine Hydronephrose.
Häufigste Ursache einer sekundären Hypertonie ist der primäre Hyperaldosteronismus. Eine rechtzeitige Diagnose und adäquate Therapie sind entscheidend für einen positiven Verlauf.
Nicht alle der betroffenen Patienten sind sich nach einem Krankenhausaufenthalt bewusst, ein akutes Nierenversagen erlitten zu haben. Dabei lässt sich mit einer nephrologischen Nachsorge das Outcome entscheidend verbessern.
Neben funktionellen Markern können Biomarker zu einer gezielten und frühzeitigen Behandlung von Patienten mit einer drohenden Nierenschädigung beitragen.
Mitunter verschwinden Gegenstände versehentlich in der Blase, manche Menschen stecken sich auch mit Absicht Fische, Schlangen oder Besenstiele in das Organ. Urologen konnten nun mit einem Steinextraktor ein Thermometer über die Harnröhre eines Mannes entfernen.
Selbst höhergradige Nierenverletzungen werden heute meistens nichtoperativ versorgt. Routinemäßige bildgebende Kontrollen gewinnen damit an Bedeutung. Das zeigen die Erfahrungen eines großen Traumazentrums.
Die Spende einer Niere führt unweigerlich zum Verlust von Nierenfunktion. Nach einer Studie aus Japan rutscht jeder dritte Donor damit in den Bereich der chronischen Insuffizienz.
Patienten, die von einer klassischen akuten Nierenkolik befallen werden, wollen erst einmal nur eines: dass der Schmerz nachlässt. Mit welchen Mitteln lässt sich ihnen am besten helfen?
Bei Patienten mit Hodentorsion sind Schmerzen länger als zwölf Stunden und eine sonografisch ermittelte Heterogenität des Parenchyms mit einer Atrophie assoziiert.
Erstmals ist jener Oligurie-Grenzwert ermittelt worden, ab dem bei einer umfangreichen Bauch-Op. mit der Entwicklung eines akuten Nierenversagens zu rechnen ist.
Nach einer Fraktur des Penis geht es mit dem Selbstwertgefühl vieler Männer bergab. Vorbeugend wirkt es hier, die Verletzung möglichst rasch chirurgisch zu versorgen.
Sind Patienten nach einer Nierenkolik wieder schmerzfrei, ist das nicht gleichbedeutend mit dem Abgang des Konkrements. Bei jedem vierten sind danach noch Steine im Ureter zu finden.
Die Niere macht es dem Differenzialdiagnostiker nicht immer einfach. Bei einer Medizinstudentin mit buntem Beschwerdebild und defekter Niere fanden die Ärzte letztlich das Chamäleon unter den Erkrankungen als etwas unerwartete Ursache der Beschwerden.
Absetzen reicht nicht immer. Wer beim arzneimittelinduzierten Nierenversagen die interstitielle Nephritis nicht im Blick hat, riskiert eine chronische Niereninsuffizienz. Letzte Klarheit verschafft nur die Biopsie.
Daten zu Ursachen und Therapie des akuten Skrotums bei pädiatrischen Patienten sind reichlich vorhanden. Relativ wenige Erkenntnisse gibt es zu diesem Krankheitsbild bei Erwachsenen. Spanische Urologen haben eine Reihe solcher Fälle untersucht.
Urologen behandeln Patienten mit Urolithiasis meist so, wie sie sich selbst behandeln würden, wie aus zwei Umfragen unter Mitgliedern der Endourological Society aus 40 Ländern hervorgeht.
Eine retrospektive Analyse von 186 Priapismusfällen an einer US-amerikanischen Klinik zeigt: Die Mehrheit der Betroffenen entwickelt im weiteren Verlauf eine erektile Dysfunktion. Das Risiko steigt dabei deutlich mit der Dauer der Priapismusepisode.
Die operative Entfernung oder Bestrahlung von Oligometastasen eines Prostatakarzinoms verlängert das progressionsfreie Überleben deutlich, der Effekt auf das Gesamtüberleben bleibt jedoch unklar.
Radiologische Progressionen ohne vorherige PSA-Wert-Erhöhungen sind mit 10% recht häufig. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer explorativen Reanalyse von Daten aus der australisch-neuseeländischen ENZAMET-Studie.
In einer Autopsiestudie aus Japan fand sich in einem substanziellen Anteil der Fälle eine zu Lebzeiten nicht diagnostizierte Krebserkrankung, häufig ein wenig aggressives Prostata- oder Schilddrüsenkarzinom. Einige wenige Tumoren hatten allerdings unbemerkt gestreut.