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23.07.2021 | Uroradiologie | Leitthema | Ausgabe 9/2021

Der Radiologe 9/2021

Klinischer Stellenwert kontrastmittelfreier Kurzprotokolle in der Magnetresonanztomographie

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 9/2021
Autoren:
Dr. med. Olga Solyanik, Dr. med. Maurice Heimer
Wichtige Hinweise
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Zusammenfassung

Hintergrund

Dem Prostate Imaging Reporting and Data System (PI-RADS) v2.1 zufolge stellt der Einsatz der multiparametrischen Magnetresonanztomographie (mpMRT) mit Gadolinium(Gd)-haltigen Kontrastmitteln (KM) den Standard in der Diagnostik des Prostatakarzinoms (PCa) dar. Aktuelle Untersuchungen weisen darauf hin, dass kontrastmittelfreie Kurzprotokolle, sog. biparametrische MRT(bpMRT)-Protokolle bei spezifischen Indikationen der mpMRT gleichwertig sind.

Ziel der Arbeit

Beurteilung von Indikation und Stellenwert kontrastmittelfreier Kurzprotokolle in der Diagnostik des PCa.

Material und Methoden

Es erfolgte eine Evaluation klinischer Studien, aktueller Leitlinien und Expertenempfehlungen.

Ergebnisse

Der Einsatz von dynamischen kontrastverstärkten MRT-Sequenzen (DCE) geht mit potenziellen KM-assoziierten Nebenwirkungen einher und wirkt sich erheblich auf den Ablauf der MRT-Untersuchung und die Kosten der Untersuchung aus. Vor- und Nachteile der Kontrastmittelanwendung sollen abgewogen und die indikationsbezogene Äquivalenz von bpMRT und mpMRT diskutiert werden.

Schlussfolgerung

Die Indikation zur bpMRT kann aktuell nur bei sehr guter Bildqualität und umfangreicher Erfahrung in der Befundung der Prostata-MRT gestellt werden. Es besteht Bedarf an prospektiven Studien, um die bpMRT als primäres diagnostisches Verfahren in der Primärdiagnostik des PCa zu qualifizieren.

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