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28.01.2018 | Urosepsis | CME-Kurs | Kurs

Urosepsis

Zeitschrift:
Der Urologe | Ausgabe 1/2018
Autoren:
Prof. Dr. med. Mathias W. Pletz, PD Dr.med. Sebastian Weis, PD Dr. med. Christina Forstner, Prof. Dr. med. Florian Wagenlehner
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
29.01.2019
CME-Punkte:
3
Zertifizierende Institution:
Ärztekammer Nordrhein
Anzahl Versuche:
2
Dies ist Ihre Lerneinheit   » Zum Artikel

Zusammenfassung

Die Urosepsis ist als schweres Krankheitsbild durch Organversagen aufgrund einer Harnwegsinfektion definiert. Eine empirische Antibiotikatherapie sollte innerhalb der ersten Stunde nach Diagnose erfolgen. Des Weiteren sollten Urin- und Blutkulturen vor Antibiotikatherapie angelegt werden. Eine weiterführende Diagnostik sollte frühzeitig erfolgen, um ggf. eine (innerhalb von 6 h) interventionelle Fokuskontrolle bei Harnwegsobstruktion und Abszessen zu ermöglichen. Gramnegative Erreger werden am häufigsten isoliert. ESBL(„extended-spectrum beta-lactamase“)-Bildner als Erreger der Urosepsis nehmen zu. Carbapenemase-bildende Enterobacteriaceae sind dagegen derzeit noch selten. Die empirische Therapie besteht aus einem Breitspektrumbetalaktamantibiotikum. Während Piperacillin/Tazobactam, Carbapeneme und die neuen Cephalosporin/BLI(Betalaktamaseinhibitoren)-Kombinationen bei ausreichender Empfindlichkeit als Monotherapie gegeben werden können, sollten Cephalosporine mit Aminoglykosiden (bevorzugt) oder Fluorochinolonen kombiniert werden. Wird eine Kombinationstherapie gegeben, sollte nach 48–72 h auf eine Monotherapie deeskaliert werden.

Lernziele

Nach Absolvieren dieser Fortbildungseinheit …

  • kennen Sie die wichtigsten Erreger der Urosepsis.
  • wissen Sie, welche Diagnostik Sie veranlassen müssen.
  • kennen Sie die neue Sepsisdefinition und wissen, was der qSOFA ist.
  • sind Sie über die aktuelle empirische und gezielte Antibiotikatherapie informiert.
  • wissen Sie, mit welchem Verfahren Sie optimal eine Deobstruktion des Harntrakts/Fokussanierung durchführen können.

Zertifizierungsinformationen

Diese Fortbildungseinheit ist zertifiziert von der Ärztekammer Nordrhein gemäß Kategorie D und damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Es werden 3 Punkte vergeben. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

Weiterführende Themen

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Aktuelle Kurse aus dieser Zeitschrift

CME-Kurs der Ausgabe 1/2018

Urosepsis

CME-Kurs der Ausgabe 11/2017

Neuroendokrines Prostatakarzinom

CME-Kurs der Ausgabe 10/2017

Fokale Therapie des Prostatakarzinoms