Zum Inhalt
Die Dermatologie

Erkennen und Management relevanter Komorbiditäten bei chronischer spontaner Urtikaria

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die postulierten Mechanismen, die zur Aktivität der chronischen spontanen Urtikaria (CSU) beitragen, sind vielfältig. Zunehmend werden anhand der assoziierten Komorbiditäten weitere Signalwege entdeckt, die zur Aktivität der Erkrankung oder einer geringgradigen systemischen Inflammation beitragen können. Hierbei spielen auch psychoimmunologische Faktoren eine Rolle. Ziel der Arbeit ist, durch Kenntnis weiterer, optionaler Einflussfaktoren die klinische Versorgung der Patienten zu verbessern und die Krankheitsaktivität der CSU durch Einwirkung auf die Komorbiditäten zu modulieren. Einhergehend mit den autoimmunen Formen der CSU zeigt sich die Neigung zu weiteren Autoimmunerkrankungen, insbesondere der Schilddrüse, die das Krankheitsbild initiieren können. Bisher wenig Beachtung fand die Assoziation zum metabolischen Syndrom. Insbesondere die Adipositas vermag über das Zytokin-sezernierende Fettgewebe zur systemischen Inflammation und somit zum Mediator-Release aus den Mastzellen beitragen. Auch neuroimmunologische Interaktionen, insbesondere durch verstärkte Freisetzung von Substanz P, einem aktivierenden Liganden des „Mas-related G‑protein coupled receptor X2“ (MRGPX2) auf Mastzellen, bedürfen bei der Therapieoptimierung einer vermehrten Beachtung.
Titel
Erkennen und Management relevanter Komorbiditäten bei chronischer spontaner Urtikaria
Verfasst von
PD Dr. med. Nicola Wagner
Prof. Dr. Carola Berking
Publikationsdatum
27.02.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-024-05311-0
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Passend zum Thema

ANZEIGE

Neues Denosumab-Biosimilar in nutzerfreundlicher Fertigspritze

Seit dem 15. Dezember 2025 ist das neue Denosumab-Biosimilar von STADAPHARM als kosteneffiziente Lösung in der Osteoporose-Therapie erhältlich. Einfach in der Anwendung: nur eine subkutane Injektion alle sechs Monate in einer komfortablen Fertigspritze. [1]

STADAPHARM GmbH
Bildnachweise
Eine allergische Hautreaktion auf der Schulter einer Person/© AGLPhotoproductions / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Frau macht Yoga am Ufer eines Sees/© Westend61 | GettyImages