Zum Inhalt

Uterus myomatosus: Therapien im Vergleich

Erschienen in:

Auszug

Vor allem größere Myome (> 5 cm) gehen mit einem erhöhten Risiko für geburtshilfliche Komplikationen einher. Zudem ist abhängig von der Lokalisation, Größe und Zahl der Myome auch die Fertilität beeinträchtigt, erläuterte Dr. Felix Neis, Tübingen. Belegt ist eine verschlechterte Fertilität bei submukösen und intramuralen Myomen, wobei es nur bei submukösen Myomen Evidenz dafür gibt, dass eine operative Entfernung vorteilhaft ist. Subseröse Myome haben wahrscheinlich keinen Effekt auf die Fertilität. …
Titel
Uterus myomatosus: Therapien im Vergleich
Verfasst von
Dipl.-Biol. Friederike Klein
Publikationsdatum
07.12.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
gynäkologie + geburtshilfe / Ausgabe 6/2022
Print ISSN: 1439-3557
Elektronische ISSN: 2196-6435
DOI
https://doi.org/10.1007/s15013-022-5087-4

Neu im Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe

Breast-Implant-Illness unterscheidet sich je nach Zweck des Silikonimplantats

Frauen mit kosmetischen Silikonbrustimplantaten haben offenbar ein höheres Risiko für eine Reihe von Breast-Implant-Illness-assoziierten Symptomen als diejenigen, die Silikonimplantate aus rekonstruktiven Gründen erhalten. 

Wird die Therapie bei inflammatorischem Brustkrebs voreilig deeskaliert?

Die Prognose beim inflammatorischen Mammakarzinom bleibt ungünstig, wie eine Analyse von US-Registerdaten nahelegt. Ein weiteres Problem ist demnach, dass zunehmend weniger Frauen die leitliniengerechte trimodale Therapie erhalten. 

Relacorilant verlängert Überleben bei platinresistentem Ovarialkarzinom

Durch Hinzunahme des Glukokortikoid-Rezeptor-Antagonisten Relacorilant zu nab-Paclitaxel wird bei Frauen mit platinresistentem Ovarialkarzinom nicht nur das progressionsfreie, sondern auch das Gesamtüberleben verlängert. Laut finaler Analyse der ROSELLA-Studie gewinnen sie vier Monate an Lebenszeit.

Viel Werbung, wenig Evidenz auf Instagram

Für viele Frauen sind soziale Medien eine wichtige Informationsquelle zu Beschwerden in den Wechseljahren. Eine Analyse von Instagram-Beiträgen zeigt jedoch, dass dort vor allem Nahrungsergänzungsmittel beworben werden – häufig ohne medizinische Expertise und ohne belastbare wissenschaftliche Grundlage.

Update Gynäkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise
Narbe an der Brust/© Sergey Novikov / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH, Junge Frau nutzt Smartphone/© sebra / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)