HLA-B27-positive Uveitis anterior
Klinik, Diagnostik, interdisziplinäres Management und Therapie
- 12.11.2025
- Uveitis
- DFP-Fortbildung
- Verfasst von
- Peter Werkl
- Judith Rademacher
- Prof. Dr. med. Uwe Pleyer, FEBO
- Erschienen in
- Spektrum der Augenheilkunde | Ausgabe 6/2025
Zusammenfassung
Die mit dem humanen Leukozytenantigen(HLA)-B27 assoziierte, akute anteriore Uveitis (AAU) ist die häufigste Form nichtinfektiöser intraokulärer Entzündungen und wird als eigene klinische Entität gesehen. Es sind überwiegend junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 40 Jahren betroffen. Die HLA-B27-positive AAU präsentiert sich typischerweise als einseitige, fulminante Störung der Blut-Kammerwasser-Schranke, die mit einer ausgeprägten zellulären Infiltration und fibrinösen Exsudation einhergeht. Weitere Charakteristika sind ein verminderter Augeninnendruck und eine hohe Rezidivneigung, die auch das 2. Auge einbeziehen kann. Patienten mit HLA-B27-positiver AAU teilen ein hohes Risiko zu weiteren genetisch assoziierten Erkrankungen, insbesondere zu Spondyloarthritis, chronischer Darmerkrankung und Psoriasis. Da bei bis zu 40 % der Betroffenen eine bisher nicht diagnostizierte Systemerkrankung vorliegt, kommt dem Ophthalmologen eine wichtige Bedeutung bei der Früherkennung zu.
- Titel
-
HLA-B27-positive Uveitis anterior
Klinik, Diagnostik, interdisziplinäres Management und Therapie - Verfasst von
-
Peter Werkl
Judith Rademacher
Prof. Dr. med. Uwe Pleyer, FEBO
- Publikationsdatum
- 12.11.2025
- Verlag
- Springer Vienna
- Schlagwörter
-
Uveitis
Spondyloarthritiden
Psoriasis vulgaris
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
Spondylitis ankylosans - Erschienen in
-
Spektrum der Augenheilkunde / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 0930-4282
Elektronische ISSN: 1613-7523 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00717-025-00604-8
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