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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009 Open Access

Der Urologe 9/2009

Vaginaler Beckenbodenrepair

Immer mit Netz?

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 9/2009
Autoren:
PD Dr. H. Loertzer, R.H. Ringert, A. Fechner, P. Thelen, C. Kümmel, A. Strauß

Zusammenfassung

Für die anatomiegerechte Rekonstruktion des weiblichen Beckenbodens konkurrieren verschiedene operative Verfahren. Der erfahrene Operateur schöpft aus dem Erfahrungsschatz der offenen, laparoskopischen und vaginalen Techniken, welche durch eine unterschiedliche Erfolgs- und Rezidivrate sowie operationsspezifische Komplikationsrisiken gekennzeichnet sind. Im Zuge der Zunahme der Morbidität der Patientinnen besteht der Bedarf nach einer sicheren minimal-invasiven Operationstechnik. Durch die rasante Entwicklung der synthetischen Netze hat sich bei der primären Rekonstruktion des weiblichen Beckenbodens ein unkritischer Einsatz von Fremdmaterial beim vaginalen „Repair“ verbreitet. Dabei ist der vaginale Zugangsweg gegenüber den anderen Operationsverfahren eine weniger invasive Technik mit einer schnellen Rekonvaleszenz, der auch ohne Verwendung von synthetischen Netzen sehr gute Ergebnisse mit einer geringen Komplikations- und Rezidivrate erreicht.

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Literatur
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