HES und E-GPA: Verdachtsmomente auf der Haut
- 23.07.2024
- Vaskulitiden
- Industrieforum
- Verfasst von
- Dr. Beate Fessler
- Erschienen in
- hautnah dermatologie | Ausgabe 4/2024
Auszug
Das hypereosinophile Syndrom (HES) zeichnet sich durch eine persistierende Hypereosinophilie im Blut (≥ 1.500 Zellen/µl) und/oder im Gewebe aus. Eine Hypereosinophilie kann in allen Geweben auftreten und zu Organschäden führen, häufig mit Beteiligung verschiedener Organe. Herz, Lunge und Nervensystem können betroffen sein, aber auch die Haut sei häufig beteiligt, so Prof. Cord Sunderkötter, Halle (Saale). Die Hautbeteiligung mache das HES erkennbar. Typische Hauteffloreszenzen, die bei etwa der Hälfte der Betroffenen auftreten, sind makulopapuläre Exantheme, die häufig von quälendem Juckreiz begleitet werden. Besonders beeinträchtigt werden Patientinnen und Patienten mit HES durch Atemwegssymptome, die bei 56 % auftreten, Muskel- und Gelenkschmerzen (bei 41 %) und Sinusitiden/nasale Symptome (bei 38 %). Auch Bauchschmerzen werden genannt [Long H et al. Clin Rev Allergy Immunol 2016;50:189-213]. …
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- Titel
- HES und E-GPA: Verdachtsmomente auf der Haut
- Verfasst von
-
Dr. Beate Fessler
- Publikationsdatum
- 23.07.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Vaskulitiden
Vaskulitiden
Effloreszenzen
Churg-Strauss-Syndrom
Churg-Strauss-Syndrom
Mepolizumab
Dermatologie - Erschienen in
-
hautnah dermatologie / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 0938-0221
Elektronische ISSN: 2196-6451 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s15012-024-8486-5