Skip to main content
main-content

07.10.2020 | Venenthrombosen | CME-Topic | Ausgabe 10/2020

best practice onkologie 10/2020

Tumorassoziierte venöse Thromboembolie – Pathogenese, Diagnose, Prävention und Therapie

Zeitschrift:
best practice onkologie > Ausgabe 10/2020
Autor:
Prof. Dr. H. Riess
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

S. Schmitz, Köln

Zusammenfassung

Bei Tumorpatienten sind tiefe Venenthrombosen und Lungenembolien – trotz angewandter primärpräventiver Maßnahmen – häufige, die Lebensqualität und Prognose beeinträchtigende Komplikationen. Aufgrund der oft oligo- bis asymptomatischen Entstehung ist ihre Diagnostik erschwert. Die Therapie unterscheidet sich wesentlich vom Vorgehen bei Nichttumorpatienten. Die Leitlinien empfehlen eine prolongierte, regelhaft über 3 Monate hinausgehende Antikoagulation unter Berücksichtigung des Malignomverlaufs. Alternativ zur parenteralen Gabe niedermolekularer Heparine stehen nun auch evidenzbasiert orale Faktor-Xa-Inhibitoren für die Initialtherapie und Sekundärprophylaxe zur Verfügung. Bei der patientenspezifischen Entscheidung über Art, Dauer und Intensität der Antikoagulation bedarf die therapiebedingte Zunahme eines bei Malignompatienten vorbestehend erhöhten Blutungsrisikos besonderer Berücksichtigung.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 10/2020

best practice onkologie 10/2020 Zur Ausgabe

onko-aktuell

onko-aktuell

Editorial

Editorial

Bildnachweise