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01.06.2010 | Originalien | Ausgabe 3/2010

Der Schmerz 3/2010

Veränderte Schmerzschwellen während und nach Opioidentzug bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen

Zeitschrift:
Der Schmerz > Ausgabe 3/2010
Autoren:
Dr. H. Wang, N. Weinsheimer, M. Akbar, M. Schiltenwolf
Wichtige Hinweise

__ ____

Die Autoren Nina Weinsheimer und Haili Wang haben den gleichen Anteil zur Manuskripterstellung beigetragen.

Zusammenfassung

Hintergrund

Opioide als stärkste Schmerzmittel nach WHO wurden zunehmend für chronische muskulosklettale Nichttumorschmerzen eingesetzt. Ziel dieser longitudinalen Studie war es, die Schmerzsensitivität von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen (CR) unter Opioidtherapie (OT) im Vergleich zu multimodaler Schmerztherapie (MMST) zu untersuchen, um herauszufinden, welche Therapieoption den Patienten bezüglich Schmerzlinderung besser hilft.

Methode

Es wurden 34 opioidpositive (OP) und 33 opioidfreie (OF) Patienten mit CR einer 3-wöchigen MMST unterzogen. Als Kontrolle dienten 28 gesunde Probanden (GP). Vor Therapie und 3 Wochen sowie 6 Monate später wurden Temperaturwahrnehmungen und Schmerzschwellen durch quantitative sensorische Testung (QST) untersucht.

Ergebnisse

Patienten unter OT zeigten signifikant langsamere Reaktionen für Wärme und niedrigere Kälte- und Hitzeschmerzschwellen als GP, während OF-Patienten nur für Hitzeschmerz empfindlicher waren. Nach 3 Wochen MMST normalisierten OP-Patienten ihre Temperaturempfindung, aber nicht die Schmerzschwellen, während OF-Patienten keine Unterschiede mehr zu GP aufwiesen.

Schlussfolgerung

Bezüglich Schmerzlinderung ist MMST einer Daueranwendung von Opioid überlegen.

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