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05.11.2015 | PHARMAFORUM | Ausgabe 19/2015

Influenza-Impfung
MMW - Fortschritte der Medizin 19/2015

Verbesserte Effekte durch Vierfach-Impfstoff erwartet

Zeitschrift:
MMW - Fortschritte der Medizin > Ausgabe 19/2015
Autor:
Dr. Thomas Meissner
_ Knapp 400.000 Influenza-Infektionen könnten pro Jahr in Deutschland mit quadrivalenter Influenza-Impfung zusätzlich verhindert werden — und dies kosteneffektiver, als es bei trivalenten Impfstoffen der Fall ist. Das geht aus den Ergebnissen der für Deutschland entwickelten stochastischen Simulationsmodelle 4FLU sowie e4FLU (e für „economic“) hervor. Mit den bisher in Deutschland üblichen trivalenten Influenzaimpfstoffen (TIV) werden hierzulande etwa fünf Millionen Influenzainfektionen pro Grippewelle verhindert. Allerdings sind in den vergangenen Jahren mit wechselnden Häufigkeiten Infektionen durch Influenza-B-Viren aufgetreten, die nicht mit der in den Impfstoffen vorhandenen B-Linie übereinstimmten. Experten rechnen damit, dass daher in Zukunft bevorzugt quadrivalente (QIV) Impfstoffe angeboten werden, die zwei Influenza-A-Subtypen und zwei B-Subtypen abdecken. Dadurch sinke — je nach B-Stamm-Kreuzprotektion — die Influenza-B-Infektionsrate um 11–33%. Die Wahrscheinlichkeit für extreme Influenza-Ausbrüche werde um bis zu 27% verringert [BMC Infect Dis. 2014;14:365]. ...

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Literatur
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