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11.11.2019 | Verbrennung | Leitthema | Ausgabe 12/2019

Der Ophthalmologe 12/2019

Lidchirurgische Versorgung von Feuerwerksverletzungen

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 12/2019
Autoren:
Prof. Dr. H. Mittelviefhaus, PD Dr. S. Lang, Prof. Dr. C. Auw-Hädrich

Zusammenfassung

Feuerwerksverletzungen sind praktisch immer Folge einer Fehlfunktion oder fehlerhaften Bedienung von Feuerwerkskörpern. Häufig sind bei diesen Verletzungen sowohl der Augapfel als auch die Periorbita beteiligt. Nach der Versorgung von vital gefährdenden Blutungen haben die Verletzungen des Augapfels Vorrang vor der Behandlung periorbitaler Wunden und Verbrennungen. Ziel aller lidchirurgischen Eingriffe bei diesen Verletzungen ist es, Spätschäden wie einen Lagophthalmus, ein Symblepharon oder ein Entropium mit Trichiasis sowie die Keratinisierung der Lidkante oder der Lidinnenseite zu verhindern. Die Therapie der Lid- und periorbitalen Verletzungen erfordert ein erhebliches Maß an Zeit sowohl für die aufwendigen operativen Maßnahmen wie auch für die erforderlichen Heilungs- und Ruhephasen. Bei vielen Patienten bleiben jedoch trotz aller therapeutischen Maßnahmen eine gravierende Minderung der Sehfähigkeit und belastende ästhetische Entstellungen zurück, die eine erhebliche berufliche und soziale Beeinträchtigung zur Folge haben.

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