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01.03.2012 | Originalien | Ausgabe 3/2012

Der Radiologe 3/2012

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Umfrage unter Radiologen und medizinisch-technischen Angestellten in Kliniken unterschiedlicher Ausrichtung

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 3/2012
Autoren:
Dr. B.D. Bundy, N. Bellemann, I. Burkholder, T. Heye, B.A. Radeleff, L. Grenacher, H.U. Kauczor, M.A. Weber
Wichtige Hinweise
Zusatzmaterial online: Zu diesem Beitrag sind unter 10.​1007/​s00117-012-2298-z für autorisierte Leser zusätzliche Dateien abrufbar.
Der in dieser Studie benutze Fragebogen ist in der Onlineausgabe der Zeitschrift abzurufen. Dieses Supplemental finden Sie unter dx.doi.org/10.1007/s00117-012-2298-z.

Zusammenfassung

Zielsetzung

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in medizinischen Fachberufen mit Schichtdiensten und Überstunden ein schwieriges Unterfangen. Da Frauen im ärztlichen Bereich in Deutschland zunehmend die Mehrheit stellen, werden insbesondere angesichts des Ärztemangels bei der Auswahl der Arbeitsstelle sozial-familiäre Gesichtspunkte eine größere Rolle spielen. Daher haben wir Mitarbeiter befragt, wie sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beurteilen und was sie verbessern würden.

Material und Methodik

Von Herbst 2009 bis Frühjahr 2010 wurden 115 Fragebögen in 8 unterschiedlichen radiologischen Abteilungen verteilt. Der anonyme Fragebogen mit teils offenen, teils abgestuften Fragen und Mehrfachantworten wurde mit einer Statistikerin konzipiert und erfragte die aktuelle berufliche und familiäre Situation, Zukunftspläne, erwünschte Arbeitszeit- und Kinderbetreuungsmodelle und Verbesserungsvorschläge. Evaluiert wurden 87 Fragebögen mit einer dazu konzipierten Access-Datenbank, u. a. mittels deskriptiver Statistik und Histogrammanalyse.

Ergebnisse

Von den Befragten waren 68% weiblich und 31% männlich (1% keine Angabe), 46% hatten Kinder und 49% waren kinderlos (5% keine Angabe); 63% gehörten zum ärztlichen Personal und 33% waren MTRA (3% Sonstige). Ganztags arbeiteten 82%. Bei Vätern war zu 42% die Partnerin zu Hause. Bei Müttern war zu 18% der Partner zu Hause und nur Mütter arbeiteten in Teilzeit; 73% der Männer würden gerne Elternzeit nehmen; 44% (70% der Männer/34% der Frauen) stimmten dem zu, dass das Fach Radiologie besser als andere Fachrichtungen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Eine Kinderbetreuungseinrichtung in Kliniknähe wünschten sich 87%.

Diskussion/Schlussfolgerungen

Bei den meisten Familien herrscht noch das klassische Rollenmodell vor, trotz guter Ausbildung der Frauen und obwohl Männer zunehmend auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf achten und gerne auch Elternzeit nehmen sowie in flexibleren Arbeitszeitmodellen tätig sein möchten. Dies stellt insbesondere für das Fach Radiologie eine Chance dar.

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