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Intralentaler Fremdkörper

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Auszug

Ein 47-jähriger Mann stellte sich mit Überweisung vom niedergelassenen Kollegen in unserem Notdienst vor. Ihm sei beim Renovieren etwas ins linke Auge gefallen, und seither habe er Schmerzen an diesem Auge. Die restliche Anamnese war unauffällig. In der ophthalmologischen Untersuchung zeigte sich links ein bestkorrigierter Visus von 0,3 bei einem Augeninnendruck von 12 mmHg. Die Hornhaut wies zentral eine gedeckte, penetrierende Verletzung ohne Seidel-Zeichen auf. In der anterioren kristallinen Linse imponierte ein Fremdkörper mit Kontakt zur Pupille bei 1:00 Uhr (Abb. 1). Bei konsekutiv erschwertem Funduseinblick wurde eine B‑Sonographie durchgeführt, die einen freien Glaskörper und eine anliegende Netzhaut zeigte.
Abb. 1
Vorderabschnittsfotografie des intralentalen Fremdkörpers. Anterior davon ist die gedeckte Hornhautpenetration zentral zu erkennen
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Titel
Intralentaler Fremdkörper
Verfasst von
Julian Bucur
Silvia Theresa Schaffner
Michael Müller
Thomas Kohnen
Publikationsdatum
23.07.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Ophthalmologie / Ausgabe 10/2025
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218
DOI
https://doi.org/10.1007/s00347-025-02284-w

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Bildnachweise
Intralentaler Fremdkörper/© Bucur J et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Mädchen in selbst gebauter Zeitmaschine/© Santen GmbH (Symbolbild mit Fotomodell)