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06.04.2021 | Verletzungen des Auges | Kasuistiken Open Access

Tiefes periokuläres Trauma mit Tränenwegsbeteiligung durch Kaiserschnittentbindung

Zeitschrift:
HNO
Autoren:
PD Dr. med. habil. Jens Heichel, Hans-Gert Struck, Friedrich Paulsen, Mohammad Javed Ali, Arne Viestenz
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Matthias, Mainz

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00106-021-01039-8) enthält zwei Videos zum Einführen der Ritleng-Sonde und dem Ausleiten des Führungsfadens. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de zur Verfügung. Bitte geben Sie dort den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Periokuläre Verletzungen im Rahmen einer Kaiserschnittentbindung sind extrem selten. Anhand einer Kasuistik eines 5 h alten Neugeborenen soll das Trauma-Management in Hinblick auf Diagnostik, Therapie und Nachsorge einer tiefen periokulären Weichteilwunde dargestellt werden. Das Verletzungsmuster umfasste durchgreifende Wunden des medialen und lateralen Lidwinkels mit Eröffnung der Bindehautumschlagsfalte, der Tenonkapsel und Durchtrennung des oberen Tränenröhrchens. Der schichtweise Wundverschluss beinhaltete eine autostabile monokanalikulonasale Intubation der ableitenden Tränenwege.

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Zusatzmaterial
Video 1: Einführen der Ritleng-Sonde in die ableitenden Tränenwege. Nachdem das Tränenröhrchen in horizontaler Richtung sondiert wurde, kann die Sonde nun vertikal aufgestellt werden, um nach inferior in Richtung unterer Nasengang vorzudringen.
Video 2: Ausleiten des Führungsfadens. Der Faden beginnt mit einer Stärke von 0,6 mm und geht nach 30 cm in 0,3 mm Stärke über. Anschließend ist das Silikonteil angekoppelt. Durch die Längsschlitzung der Ritleng-Sonde kann der unterschiedlich dicke Führungsfaden nach Platzierung in der Nase seitlich an der Tränenwegssonde ausgeleitet werden.
Literatur
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