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14.09.2020 | Leitthema | Ausgabe 4/2020

Knie Journal 4/2020

Versagensursachen nach primärer Knietotalendoprothese – gibt es einen Wandel?

Zeitschrift:
Knie Journal > Ausgabe 4/2020
Autoren:
MD Eric Röhner, Julia Kirschberg, Georg Matziolis
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Graichen, Schwandorf
T. Pfitzner, Berlin
P. von Roth, Straubing

Zusammenfassung

Die Implantation einer Knietotalendoprothese (Knie-TEP) ist ein erfolgreiches standardisiertes Operationsverfahren. Trotzdem gelingt es nicht, an die hohe Patientenzufriedenheit von über 95 % nach Hüftendoprothesenimplantation anzuknüpfen. Im Jahr 2018 wurden laut Endoprothesenregister (EPRD) in Deutschland 119.131 Primärimplantationen und 13.378 Folgeeingriffe nach Knie-TEP durchgeführt. Das entspricht 11 % Revisionsoperationen. Damit liegt der Prozentsatz an Revisionsoperationen nach primärer Knie-TEP höher als in Schweden (<6 %) oder in den USA (<7,5 %). Aktuell zählen laut Register- und Studiendaten zu den häufigsten Revisionsursachen nach primärer Knie-TEP die aseptische Lockerung, die Infektion sowie die Instabilität. Dabei ist in Deutschland die Anzahl der Folgeoperationen wegen einer Infektion von 22,3 % im Jahr 2017 auf 14,7 % im Jahr 2018 gesunken. Im Vergleich dazu stiegen in Schweden und den USA die Revisionsoperationen in Folge einer Infektion an. Der Beitrag gibt einen Überblick über die häufigsten Versagensursachen nach primärer Knie-TEP in den letzten 20 Jahren. Dabei werden die Daten aus Deutschland mit anderen Registerdaten sowie der aktuellen Literatur verglichen. Zusätzlich wird ein Vergleich der aktuellen Daten mit älteren Studien und Registerdaten vor 2000 vorgenommen.

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