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05.07.2016 | Originalien | Ausgabe 1/2017

Zeitschrift für Rheumatologie 1/2017

Versorgung der rheumatoiden Arthritis 2014

Aktuelle Daten aus der Kerndokumentation

Zeitschrift:
Zeitschrift für Rheumatologie > Ausgabe 1/2017
Autoren:
Dr. K. Albrecht, D. Huscher, T. Eidner, S. Kleinert, S. Späthling-Mestekemper, S. Bischoff, A. Zink
Wichtige Hinweise

Redaktion

U. Müller-Ladner, Bad Nauheim
U. Lange, Bad Nauheim

Zusammenfassung

Hintergrund

Seit der Einführung der Biologika haben sich Therapie und Folgen der rheumatoiden Arthritis (RA) deutlich verändert. Die jährlich erhobenen Daten der Kerndokumentation ermöglichen es, diese Entwicklung abzubilden.

Methodik

Daten von Patienten mit RA aus dem Jahr 2014 wurden zu Krankheitsaktivität, Diagnostik und Therapie unter Berücksichtigung der Serologie und der Krankheitsdauer deskriptiv ausgewertet. Die Veränderungen in der Krankheitsaktivität (DAS28) und der Biologikatherapie werden von 2007 bis 2014 dargestellt.

Ergebnisse

Im Jahr 2014 wurden 8084 RA-Patienten erfasst. 72 % waren Rheumafaktor und/oder ACPA-positiv, das mittlere Alter lag bei 62 Jahren und die mittlere Krankheitsdauer bei 12 Jahren. Nach dem DAS28 waren 35,9 % in Remission, weitere 19,2 % hatten eine niedrige, 37,1 % eine moderate und 7,8 % eine hohe Krankheitsaktivität. Die Remissionsrate stieg von 2007 bis 2014 nur bei Patienten mit langer Krankheitsdauer um 8–10 %, während sie bei Patienten mit <2-jähriger Krankheitsdauer unverändert blieb. 78 % aller Patienten wurden mit einem konventionell synthetischen DMARD behandelt. Der Anteil an Patienten mit Biologika stieg von 16 % (2007) auf 27 % (2014). Vor allem bei Patienten mit >5-jähriger Krankheitsdauer wurden Biologika 2014 häufiger eingesetzt. Seronegative Patienten hatten im Mittel eine etwas geringere Krankheitsaktivität und wurden vergleichbar häufig mit DMARDs, aber nur halb so oft mit Biologika therapiert wie seropositive Patienten.

Schlussfolgerung

Die Versorgung der RA-Kranken mit Biologika ist seit 2007 weiter gestiegen, allerdings nicht bei Patienten mit kurzer Krankheitsdauer. Eine frühe Intensivierung der Therapie erscheint gerechtfertigt, um die Krankheitsaktivität bei dem Anteil an Patienten, die keine Remission erreichen, weiter zu reduzieren.

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