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Erschienen in: HNO 5/2010

01.05.2010 | Originalien

Verwendung von Botulinumtoxin an HNO-Kliniken in Deutschland

verfasst von: P. Matthes, J. Kruegel, C. Karapantzou, J. Winterhoff, Prof. Dr. R. Laskawi

Erschienen in: HNO | Ausgabe 5/2010

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Zusammenfassung

Hintergrund

In Deutschland gibt es keine Daten über die Verbreitung und Anwendungsbereiche von Botulinumtoxin (BoNT) an HNO-Kliniken. Mit dem Ziel, eine Übersicht zur aktuellen Anwendung von BoNT an HNO-Kliniken zu erhalten, wurde die im Folgenden beschriebene Umfrage durchgeführt.

Material und Methoden

An 150 HNO-Kliniken wurde ein standardisierter Fragebogen gesendet. In der Auswertung wurde zwischen Universitätskliniken und städtischen Häusern unterschieden. Außerdem erfolgte auch eine Auswertung der Gesamtheit aller antwortenden Kliniken.

Ergebnisse

Die Rücklaufquote betrug 62%. Es nutzen 75% aller antwortenden Kliniken BoNT als Therapieoption. Am häufigsten werden „Off-label-use“-Indikationen behandelt (15 von 20 Indikationen: 75%). Die häufigste genannte Indikation ist das Frey-Syndrom, gefolgt von Hypersalivation bei Speichelfistel nach Parotidektomie, Dysphagie, ästhetischen Anwendungen und laryngealer Dystonie.

Diskussion

Botulinumtoxin als Therapieoption ist in der HNO-Heilkunde weit verbreitet und die Tendenz, diese Therapieoption anzubieten, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Aufgrund der unterschiedlichen Anwendungsbereiche der einzelnen Kliniken wäre ein Verzeichnis aller BoNT-verwendenden Kliniken sinnvoll, um es Patienten zu erleichtern, die für die jeweilige Indikation nächstgelegene Klinik zu finden.
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Zurück zum Zitat Website des Arbeitskreises Botulinumtoxin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. http://​www.​botulinumtoxin.​de Website des Arbeitskreises Botulinumtoxin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. http://​www.​botulinumtoxin.​de
Metadaten
Titel
Verwendung von Botulinumtoxin an HNO-Kliniken in Deutschland
verfasst von
P. Matthes
J. Kruegel
C. Karapantzou
J. Winterhoff
Prof. Dr. R. Laskawi
Publikationsdatum
01.05.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
HNO / Ausgabe 5/2010
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-009-2056-3

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