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29.09.2020 | Vestibularisschwannom | Leitthema | Ausgabe 11/2020

Der Radiologe 11/2020

Akustikusneurinome

Differenzialdiagnosen

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 11/2020
Autoren:
J. Mohamad, A. Simgen

Zusammenfassung

Klinisches Problem

Akustikusneurinome sind beim Erwachsenen die häufigsten infratentoriellen Tumoren, die von den Schwann-Zellen des Pars vestibularis des 8. Hirnnerven ausgehen und sich durch neurologische Ausfälle wie einseitige Hypakusis, Tinnitus, Schwindel und im Verlauf mit einer einseitigen Fazialisparese klinisch bemerkbar machen können. Durch die weite Verbreitung der Computertomographie (CT) und der Magnetresonanztomographie (MRT) können Akustikusneurinome heute mit einer hohen Sensitivität und Spezifität diagnostiziert werden. Es kommen jedoch eine Reihe von möglichen Differenzialdiagnosen, wie z. B. Meningeome, Epidermoide und Metastasen, sowie seltenere Diagnosen wie periphere Nervenscheidentumoren, Sarkoidose/Neuritis und Lipome in Frage, die gerade bei kleineren Befunden bildmorphologisch schwer auseinanderzuhalten sind und häufig erst durch eine histopathologische Untersuchung genau differenziert werden können.

Empfehlungen für die Praxis

Kleine intrameatal gelegene und asymptomatische Akustikusneurinome, die zum Teil als Zufallsbefunde entdeckt werden, benötigen keine unmittelbare Therapie und sollten stattdessen mittels MRT im Verlauf kontrolliert werden. Größere Befunde, die symptomatisch sind und somit eine Reihe ausgeprägter und für den Patienten belastende neurologische Symptome verursachen, sollten primär chirurgisch reseziert werden. In Fällen, in denen eine Resektion nicht möglich ist, oder bei kleineren symptomatischen Befunden, kann auch eine Radiotherapie als Alternative in Betracht gezogen werden.

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