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10.05.2021 | Originalien | Ausgabe 4/2021

Der Schmerz 4/2021

Virtuelle Palliativversorgung

Pilotierung eines elektronischen Tools zur Prüfung kognitiver, psychomotorischer und affektiver palliativmedizinischer und schmerztherapeutischer Lerninhalte während der ärztlichen Ausbildung

Zeitschrift:
Der Schmerz > Ausgabe 4/2021
Autoren:
A. Scherg, K. Oechsle, A. Coym, B. Ilse, B. Annweiler, B. Alt-Epping, M. Neukirchen, M. Lemos, T. Stummer, J. Seibel, A. Lenes, F. Elsner
Wichtige Hinweise

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00482-021-00552-7) enthält eine Videosequenz aus dem Prüfungstool. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de zur Verfügung. Bitte geben Sie dort den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Pilotversion eines elektronischen, fallbasierten Prüfungstools in der palliativmedizinischen Lehre sollte angewendet und auf Stärken und Schwächen untersucht werden.

Design und Methodik

Es wurde ein elektronisches (virtuelles) Prüfungstool (Die virtuelle Palliativpatientin [vPp]) zur Prüfung von Wissen, Fertigkeiten und Haltung in Palliativmedizin entwickelt. Die Prüfung an einem Computerarbeitsplatz wurde als freiwilliges Pilotprojekt nicht leistungsrelevant an vier Fakultäten von Studierenden durchgeführt und evaluiert.

Ergebnisse

Im Mittel haben die Studierenden im vPp-Tool knapp 80 % der Punkte erreicht. Dies liegt unter der durchschnittlich erreichten Punktzahl in der Regelprüfung mit rund 91 %. Insbesondere die Reflexion des eigenen Umgangs mit dem Todeswunsch der Patientin hat zu großer Unsicherheit geführt, während die eingebetteten Multiple-Choice-Fragen und eine interaktive Gesprächssequenz eher als leicht empfunden wurden. Bei der Evaluation wurden auch technische Probleme identifiziert. Insgesamt wurde das Konzept aber positiv evaluiert und eine Etablierung als reguläre Prüfung oder E‑Learning-Tool gewünscht.

Diskussion

Die Implementierung eines innovativen Prüfungstools im Medizinstudium stellt insbesondere eine technische Herausforderung dar. Eine Abstimmung mit den Lehrinhalten der einzelnen Fakultäten ist erforderlich, um Studierenden nicht das Gefühl der mangelnden Vorbereitung zu geben. Die Entwicklung von vPp beschreibt ein innovatives Prüfungsformat. Langfristig könnte von interessierten Fakultäten eine Art Toolbox gepflegt werden, die das technische Gerüst der Prüfung enthält und mit neuen Inhalten bestückt werden kann.

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