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Viszeralchirurgie

Aktuelle Meldungen

26.09.2017 | Kolon und Rektum | Nachrichten

Patientensicherheit

Rechner ermittelt individuelles Risiko bei Darmkrebs-OP

Ein Risikoprofilrechner kalkuliert das individuelle Risiko eines Patienten, bei einer Darmkrebsoperation Komplikationen zu erleiden. Damit können sich Arzt und Patient künftig besser auf die Operation vorbereiten und individuelle Vorsichtsmaßnahmen treffen.

26.09.2017 | Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen | Nachrichten

Koloskopie

Leitlinie: Überwachung bei Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen

Die neuen ECCO-Leitlinien aus 2017 zur Überwachung von CED-Patienten enthalten zahlreiche Veränderungen zu Zeitpunkt, Art des Verfahrens und auch der therapeutischen Konsequenzen bei nachgewiesenen Läsionen.

Autor:
Dr. med. Peter Stiefelhagen

26.09.2017 | Viszeralchirurgie | Nachrichten

Nach schweren Eingriffen

Urintest auf Biomarker erkennt Nieren in Not

Mithilfe eines Biomarkertests lässt sich feststellen, ob Nierenzellen nach einer komplexen Op. in Stress geraten sind. Ein Team der Uni Regensburg setzte den Test ein, um Risikopatienten frühzeitig zu identifizieren – und konnte so in vielen Fällen eine akute Nierenschädigung verhindern. 

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

25.09.2017 | Harnröhrenstrikturen | Nachrichten

Riskante Harnröhrenstents

Verengte Harnröhre: Mit jedem Eingriff erhöht sich das Komplikationsrisiko

Wenn Männer wegen einer Harnröhrenverengung bereits behandelt worden sind, erhöht sich das Risiko für Komplikationen – was den Erfolg einer Harnröhrenplastik begrenzt.

Autor:
Peter Leiner

23.09.2017 | Gynäkologische Tumoren | Nachrichten

Zehnjahresdaten der ACOSOG-Studie

Brustkrebs: Bei manchen Frauen ist keine Axilladissektion nötig

Bei Frauen mit Brustkrebs im Stadium T1 oder T2 ist eine Entfernung der Wächterlymphknoten einer Axilladisektion mit Blick auf das Gesamtüberleben nicht unterlegen. 

Autor:
Peter Leiner

22.09.2017 | DGU 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Besondere Herausforderung

Rezidivierende Harnröhrenstrikturen: Wie managen?

Die Behandlung von Harnröhrenstrikturen stellt eines der ältesten und schwierigsten Probleme der Urologie dar. In Deutschland sind geschätzt zwischen 90 000 und 250 000 Männer davon betroffen.

28.08.2017 | Minimalinvasive Chirurgie | Nachrichten

Paraösophageale Hernien

Minimalinvasive Eingriffe verbessern die Op.-Ergebnisse

Die weitaus größte Zahl der paraösophagealen Hiatushernien wird inzwischen laparoskopisch reponiert und fixiert. Wie sich die minimalinvasive Chirurgie in dieser Indikation auf Ergebnisse und Komplikationen auswirkt, haben US-Chirurgen untersucht.

Autor:
Robert Bublak

28.08.2017 | Hernien | Nachrichten

Neuer Op.-Standard gefordert

Bei Risikopatienten: Netzeinlage beugt Narbenhernien vor

Nach einer Bauch-Op. mit Mittellinien-Inzision neigen vor allem adipöse Patienten zur Narbenhernie. Um dieser Komplikation vorzubeugen, raten niederländische Autoren im Fachblatt „Lancet“ zur Einlage eines Netzes in Onlay-Technik.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

01.08.2017 | Harnröhrenstrikturen | Nachrichten

Wiederkehrende Striktur

Zytostatikum stabilisiert Erfolg der Harnröhrenschlitzung

Das hohe Rezidivrisiko nach Urethrotomia interna lässt sich vermutlich senken, wenn dabei Mitomycin C in die Läsion injiziert wird. Darauf deutet eine Fallserie der Universität Chicago hin.

 

Autor:
Dr. Beate Schumacher

04.07.2017 | Kolon und Rektum | Nachrichten

Vor- und Nachteile

Perforierte Divertikulitis: Lavage will gut überlegt sein

Prinzipiell ist die laparoskopische Lavage eine Therapieoption für Patienten mit perforierter Divertikulitis. Eine allgemeine Empfehlung für die Lavage und gegen die Resektion lässt sich aber nicht aussprechen.

Autor:
Robert Bublak

20.06.2017 | Magen | Nachrichten

Fallbericht

Senior mit grünem Kloß im Magen

Eine großes, graugrünes Gebilde und Druckgeschwüre im Magen offenbarte die Endoskopie bei einem 76-jährigen Patienten mit Dyspepsiebeschwerden. Die Ärzte rückten dem Übeltäter mit der Polypektomieschlinge zu Leibe – mit Erfolg.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

19.06.2017 | Appendizitis | Nachrichten

Trend in den USA

Appendizitis bei Kindern immer häufiger konservativ behandelt

In den USA existiert offenbar ein Trend, Kinder mit Blinddarmentzündung konservativ zu behandeln. Die Ergebnisse scheinen jedoch in vielen Fällen nicht zufriedenstellend zu sein: Fast die Hälfte der Patienten musste innerhalb eines Jahres doch noch unters Messer.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

23.05.2017 | Allgemeine Chirurgie | Nachrichten

Arztgespräch vor der Op.

"Herr X, ich habe schlechte Nachrichten!"

Chirurgen aus Wisconsin haben ein Tool entwickelt, das dabei helfen soll, schwierige Therapieentscheidungen mit Patienten oder Angehörigen zu besprechen. Wie ihre Studie zeigt, wird gerade bei  älteren, gebrechlichen Patienten zu wenig auf deren Wünsche und Vorstellungen, vor allem im Hinblick auf die postoperative Lebensqualität, eingegangen.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

09.05.2017 | Appendizitis | Nachrichten

Sicherheit leidet nicht

Blinddarm-Op.: Lasst die Jungen ran!

Angehende Chirurgen in der Facharztausbildung sind offenbar in der Lage, eine Appendektomie beim Erwachsenen ebenso sicher durchzuführen wie erfahrene Kollegen, und zwar auch dann, wenn sie auf sich allein gestellt sind. Das legt eine in JAMA Surgery publizierte Studie aus Israel nahe.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

02.05.2017 | DGIM 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Patienten sorgfältig selektieren

Chronische Divertikulitis: Wann sollte der Chirurg ran?

Der Verlauf einer Divertikulitis ist individuell sehr unterschiedlich. In der Regel führt bei akutem Schub eine konservative Therapie zur Abheilung; nur selten muss operiert werden.  

Autor:
Dr. med. Peter Stiefelhagen

24.04.2017 | Leistenhernie | Nachrichten

Onstep versus Lichtenstein

Nahtfreie Hernien-Op. schützt vor Schmerzen beim Sex

Bei der operativen Versorgung von Leistenhernien hat die Onstep-Technik bei bestimmten Patienten offenbar gewisse Vorteile gegenüber der Lichtenstein-Methode: In einer randomisierten Studie aus Dänemark hatten die Männer postoperativ weniger Schmerzen beim Sex.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

18.04.2017 | Appendizitis | Nachrichten

Metaanalyse

Ultraschall wenig hilfreich bei Appendizitis-Verdacht

Eine Sonografie können sich Ärzte bei Appendizitis-Verdacht sparen: Sensitivität und Spezifität sind auch nicht höher als bei einer klinischen Untersuchung. Die Sonografie könnte jedoch die weitere Diagnostik und eine Op. verzögern.

Autor:
Thomas Müller

06.04.2017 | Appendizitis | Nachrichten

Kindernotfall

Unkomplizierte Appendizitis: Antibiotika vs. Messer

Die antibiotische Behandlung von Kindern mit unkomplizierter Appendizitis ist oft, aber nicht immer erfolgreich. Nimmt man möglichst niedrige Versagensquoten als Kriterium, hat das Skalpell immer noch die Klinge vorn.

Autor:
Robert Bublak

03.04.2017 | DGCH 2017 | Nachrichten

Große fixierte Skrotalhernie besser offen versorgen

Leistenhernien lassen sich häufig gut minimalinvasiv behandeln. Wenn per se technische Schwierigkeiten drohen, kann ein offenes Vorgehen aber günstiger sein – z.B. bei großen fixierten Skrotalhernien.

01.04.2017 | DGCH 2017 | Nachrichten

Transatlantische Meinungsverschiedenheiten

Rektumkarzinom minimalinvasiv behandeln oder nicht?

Im Tumorboard werden Chirurgen mit vielen molekularen Markern konfrontiert, die beim kolorektalen Karzinom (CRC) für Prognose und Chemotherapie von Bedeutung sind. Doch hat das Auswirkungen auf das chirurgische Vorgehen?

Quelle:

134. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, 21. bis 24. März 2017 in München

Autor:
Friederike Klein

Video-Beitrag

  • 01.08.2017 | Wissen macht Arzt | Video-Artikel | Onlineartikel

    Facharztwahl & Traumberuf

    Warum sind Chirurginnen so rar gesät?

    Ein Thema in der Chirurgie ist und bleibt der Frauenanteil. Denn mit gerade mal 19 % sind Frauen in der Chirurgie unterrepräsentiert. Woran das liegen könnte, haben wir Studenten und Professoren auf dem 134. DGCH-Kongress gefragt.

    Autor:
    Viktoria Ganß

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