Prähabilitation bei nichtonkologischen Patienten in der Viszeralchirurgie
- 12.05.2025
- Viszeralchirurgie
- Leitthema
- Verfasst von
- Charlotte Detemble
- Univ.-Prof. Dr. med. Andreas A. Schnitzbauer
- Erschienen in
- Die Chirurgie | Ausgabe 6/2025
Zusammenfassung
Hintergrund
Prähabilitation ist die Rehabilitation vor der Operation. Diese neue junge Wissenschaft im Kanon der perioperativen Optimierung von Patienten nimmt mehr und mehr Einzug in die Behandlungsstrategien von Patienten vor großen chirurgischen Eingriffen. In diesem narrativen Überblick wird vor allem die Evidenz für nichtonkologische Patienten dargestellt.
Methoden
Es wird ein systematischer Literaturüberblick gegeben.
Ergebnisse
Die spezifische Evidenz zur Prähabilitation bei nichtonkologischen Eingriffen der Viszeralchirurgie ist gering. Die meisten Publikationen haben gemischte Patientenkollektive untersucht. Trotzdem profitieren die Patienten über die Publikationen hinweg von prähabilitativen Maßnahmen und es zeigen sich signifikant weniger Komplikationen. Ein besonderes profitierendes Kollektiv sind die Patienten mit einer vorbestehenden Gebrechlichkeit.
Schlussfolgerung
Prähabilitation sollte in die Vorbereitung vor großen Operationen einbezogen werden, unerheblich ob bei onkologischen oder nichtonkologischen Patienten, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass nur 10 % aller Leitlinienempfehlungen auf hoher Evidenz basieren.
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- Titel
- Prähabilitation bei nichtonkologischen Patienten in der Viszeralchirurgie
- Verfasst von
-
Charlotte Detemble
Univ.-Prof. Dr. med. Andreas A. Schnitzbauer
- Publikationsdatum
- 12.05.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Viszeralchirurgie
Chirurgie - Erschienen in
-
Die Chirurgie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00104-025-02292-1
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