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Die Chirurgie

Prähabilitation bei nichtonkologischen Patienten in der Viszeralchirurgie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Prähabilitation ist die Rehabilitation vor der Operation. Diese neue junge Wissenschaft im Kanon der perioperativen Optimierung von Patienten nimmt mehr und mehr Einzug in die Behandlungsstrategien von Patienten vor großen chirurgischen Eingriffen. In diesem narrativen Überblick wird vor allem die Evidenz für nichtonkologische Patienten dargestellt.

Methoden

Es wird ein systematischer Literaturüberblick gegeben.

Ergebnisse

Die spezifische Evidenz zur Prähabilitation bei nichtonkologischen Eingriffen der Viszeralchirurgie ist gering. Die meisten Publikationen haben gemischte Patientenkollektive untersucht. Trotzdem profitieren die Patienten über die Publikationen hinweg von prähabilitativen Maßnahmen und es zeigen sich signifikant weniger Komplikationen. Ein besonderes profitierendes Kollektiv sind die Patienten mit einer vorbestehenden Gebrechlichkeit.

Schlussfolgerung

Prähabilitation sollte in die Vorbereitung vor großen Operationen einbezogen werden, unerheblich ob bei onkologischen oder nichtonkologischen Patienten, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass nur 10 % aller Leitlinienempfehlungen auf hoher Evidenz basieren.
Titel
Prähabilitation bei nichtonkologischen Patienten in der Viszeralchirurgie
Verfasst von
Charlotte Detemble
Univ.-Prof. Dr. med. Andreas A. Schnitzbauer
Publikationsdatum
12.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Chirurgie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00104-025-02292-1
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