- Verfasst von
- M. Schild
- Prof. Dr. M. Meurer
- Erschienen in
- Die Dermatologie | Ausgabe 2/2016
Zusammenfassung
Hintergrund
Die Vitiligo ist eine chronische Erkrankung der Haut mit Pigmentverlust umschriebener Areale infolge morphologischer und funktioneller Schädigung der Melanozyten.
Ergebnisse
Es gibt einen internationalen Konsensus über die Klassifikation mit Unterscheidung der nichtsegmentalen von der segmentalen Vitiligo. Die Einschränkung der Lebensqualität ist erheblich und von ethnischen und soziokulturellen Faktoren abhängig. Es gibt neue Erkenntnisse über die genetische Suszeptibilität, über Mechanismen und Zielstrukturen der autoimmunen Entzündung, über die veränderte Melanozytenmorphologie und -funktion bei Vitiligo und die Assoziation zu Autoimmunerkrankungen, Hautkrebs und Hautkrebstherapie.
Schlussfolgerung
Aktuelle Erkenntnisse zur Pathogenese können therapeutische Konsequenzen haben. Die Zusammenhänge zwischen Vitiligo und Hautkrebs sowie zwischen Vitiligo-artigen Hypopigmentierungen und Immuntherapie des metastasierten malignen Melanoms sind beim klinischen Monitoring betroffener Patienten zu beachten und erfordern weitere Aufklärung durch wissenschaftliche Studien.
- Titel
-
Vitiligo
Klinik und Pathogenese - Verfasst von
-
M. Schild
Prof. Dr. M. Meurer
- Publikationsdatum
- 01.02.2016
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Schlagwörter
-
Vitiligo
Hypopigmentierung
Maligne Tumoren der Haut
Dermatologie - Erschienen in
-
Die Dermatologie / Ausgabe 2/2016
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00105-015-3751-5
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